Für Ärztinnen und Ärzte Assistenzarzt und Weiterbildung

Assistenzarzt und Weiterbildung

Die Weiterbildung entscheidet sich nicht am Vertrag, sondern an der Befugnis.

Ob Sie Ihren Facharzt in der geplanten Zeit erreichen, hängt an Punkten, die selten in der Stellenanzeige stehen: Umfang der Weiterbildungsbefugnis, verbindliche Rotationen und die tatsächliche Besetzung des ärztlichen Teams.

Oder direkt: +49 781 95380000

Worauf es ankommt

Fünf Punkte, die über Ihre Weiterbildungszeit entscheiden.

  1. 01

    Umfang der Befugnis

    Für wie viele Monate ist die Weiterbildungsbefugnis erteilt, und auf wen lautet sie? Scheidet die befugte Ärztin oder der befugte Arzt aus, endet die Befugnis.

  2. 02

    Rotationen

    Welche Abschnitte laufen im Haus, welche über Kooperationen? Nur eine schriftlich zugesagte Rotation mit Abteilung und Zeitraum ist planbar.

  3. 03

    Besetzung und Anleitung

    Wie viele Ärztinnen und Ärzte teilen sich Station, Ambulanz und Dienste? Wer leitet Sie tatsächlich an, wenn es eng wird?

  4. 04

    Eingriffs- und Untersuchungszahlen

    Ihr Logbuch verlangt Richtzahlen. Entscheidend ist, ob das Haus das Spektrum und die Fallzahlen überhaupt hergibt.

  5. 05

    Dienste und Arbeitszeit

    Dienstfrequenz, Bereitschaft oder Rufdienst und wie zuverlässig Fortbildungs- und Kurszeiten freigegeben werden.

Vor der Zusage

Fragen, die Sie stellen sollten, bevor Sie unterschreiben.

Diese Punkte klären wir für jede Weiterbildungsstelle, die wir Ihnen vorschlagen. Sie können sie genauso gut selbst stellen.

  • Über wie viele Monate läuft die Befugnis, und auf welchen Namen?
  • Welche Weiterbildungsabschnitte fehlen im Haus und wie werden sie abgedeckt?
  • Gibt es eine Kooperation oder einen Weiterbildungsverbund, und ist er schriftlich geregelt?
  • Wie sieht ein realistischer Rotationsplan für die nächsten zwei Jahre aus?
  • Wie viele Assistenzärztinnen und -ärzte sind derzeit in Weiterbildung?
  • Wie viele Dienste im Monat, und ist eine Oberärztin oder ein Oberarzt im Hintergrund erreichbar?
  • Werden Kurse und Fortbildungstage freigestellt und finanziert?
  • Was passiert, wenn Sie Ihre Richtzahlen im geplanten Zeitraum nicht erreichen?
Typische Ausgangslagen

Drei Gründe, aus denen Assistenzärztinnen und Assistenzärzte wechseln.

Die Befugnis reicht nicht aus

Das Haus kann nur einen Teil der Weiterbildungszeit abdecken, ein Anschluss ist nicht geregelt. Dann geht es darum, den nächsten Abschnitt gezielt zu wählen statt irgendeine Stelle anzunehmen.

Rotationen kommen nicht zustande

Zugesagte Abschnitte verschieben sich, weil die Besetzung es nicht hergibt. Hier hilft ein nüchterner Blick darauf, wie viel Zeit realistisch noch fehlt.

Die Fachrichtung passt nicht mehr

Ein Fachrichtungswechsel ist möglich, kostet aber Zeit. Wie viel, hängt davon ab, was Ihre Kammer anrechnet. Das sollte vor dem Wechsel geklärt sein, nicht danach.

Die Anerkennung von Weiterbildungszeiten liegt bei der zuständigen Landesärztekammer. Wir können einordnen, was üblich ist, ersetzen aber keine Auskunft Ihrer Kammer.

Unsere Rolle

Was wir dabei übernehmen.

Einordnen statt vorschlagen

Zuerst klären wir Ihre Situation und den Markt in Ihrer Fachrichtung und Region. Konkrete Positionen kommen danach.

Die Rückfragen stellen

Wir fragen bei der Einrichtung nach den Punkten, die Sie im Erstgespräch schlecht selbst ansprechen können.

Diskret bleiben

Ihr Profil geht erst nach Ihrer Freigabe an ein Haus, für jede Position einzeln. Ihr aktueller Arbeitgeber erfährt von uns nichts.

Kostenfrei für Sie

Unser Honorar zahlt die Einrichtung. Für Ärztinnen und Ärzte entstehen zu keinem Zeitpunkt Kosten.

Ihr nächster Schritt

Ein Gespräch verpflichtet Sie zu nichts.

Erzählen Sie uns, wo Sie stehen und was sich ändern soll. Wir ordnen ein, was realistisch möglich ist. Alles Weitere entscheiden Sie.