Für Einrichtungen · Fachbereich Dermatologie
Ärztevermittlung Dermatologie
Zwischen einer allgemeindermatologisch ausgerichteten Praxis, einem operativ arbeitenden MVZ und einer Hautklinik mit Systemtherapie liegen unterschiedliche Tätigkeitsprofile. Damit unterscheiden sich auch die Kandidatenkreise. Wir klären Spektrum, Verantwortung und Marktlage Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Ausgangslage
Der Markt, aus dem Sie einstellen
Vier Zahlen zeigen, warum dermatologische Positionen heute anders besetzt werden als noch vor einigen Jahren und warum eine Stellenanzeige selten reicht.
Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025 (Tabellen 3 und 5), Vergleichswerte zum 31.12.2020. Facharztanerkennungen 2025 nach Auswertung des Deutschen Ärzteverlags auf Basis derselben Statistik. Abgerufen am 23.08.2026.
Profile
Welche Profile wir in der Dermatologie besetzen
„Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten“ beschreibt eine Qualifikation. Welche Tätigkeit dahintersteht, entscheidet der Schwerpunkt. Und der entscheidet, wer für Ihre Position infrage kommt.
Allgemeindermatologie im ambulanten Bereich
Breites konservatives Spektrum, Hautkrebsscreening, kleine Chirurgie, hohe Patientenzahl pro Tag.
Worum es geht
Regelversorgung mit hoher Taktung: Ekzeme, Psoriasis, Akne, Infektionen, Vorsorge, Dermatoskopie. Der Fallmix ist breit, die Zeit pro Patientin oder Patient knapp.
Was das Matching verändert
Entscheidend ist hier weniger die Subspezialisierung als die Frage, ob jemand ambulantes Tempo will und aushält. Wer aus der Klinik kommt, hat diese Taktung in der Regel nie erlebt.
Worauf wir achten
Erfahrung mit ambulanten Patientenzahlen, Umgang mit Terminstruktur, Haltung zu Selbstzahlerleistungen, Bereitschaft zur Verordnung moderner Systemtherapien.
Operativ tätige Dermatologie
Exzisionen, Lappenplastiken, freie Transplantate, phlebologische Eingriffe, Lasertherapie.
Worum es geht
Operative Leistungen tragen in vielen ambulanten Einrichtungen einen spürbaren Teil des Erlöses. Voraussetzung sind Eingriffserfahrung, sichere Defektdeckung und eine funktionierende OP-Organisation.
Was das Matching verändert
Operative Erfahrung lässt sich aus einem Lebenslauf kaum ablesen. Zwei Fachärzte mit identischem Titel können hier weit auseinanderliegen.
Worauf wir achten
Wir fragen nach Eingriffsarten und Größenordnungen: Exzisionen benigner und maligner Tumoren, lokale und regionale Lappenplastiken, freie Transplantate, phlebologische Eingriffe. Und danach, was jemand selbstständig und was assistiert gemacht hat.
Allergologie und Berufsdermatologie
Testdiagnostik, Hyposensibilisierung, Hautarztverfahren und berufsgenossenschaftliche Heilverfahren.
Worum es geht
Allergologie ist eine Zusatz-Weiterbildung der Ärztekammern und damit im Lebenslauf sichtbar. Für das Hautarztverfahren gelten dagegen die Vereinbarungen der Unfallversicherungsträger. Dort zählt Routine im Verfahren, nicht eine Kammerbezeichnung.
Was das Matching verändert
Testkapazität bindet Räume, Personal und Zeit. Wer allergologisch ausbauen will, braucht jemanden, der diesen Bereich organisatorisch mitträgt und nicht nur fachlich beherrscht.
Worauf wir achten
Vorhandene Zusatz-Weiterbildung Allergologie, Erfahrung mit Epikutan- und Pricktestungen, Hyposensibilisierung, Umgang mit Hautarztberichten und den Verfahren der Unfallversicherungsträger.
Dermatoonkologie und Systemtherapie
Hauttumoren, Tumorkonferenzen, Biologika und JAK-Inhibitoren bei Psoriasis und Neurodermitis.
Worum es geht
Die medikamentöse Therapie hat sich in wenigen Jahren verändert. Für Einrichtungen ist entscheidend, ob jemand Systemtherapien selbstständig einstellt und überwacht oder sie bisher nur mitbetreut hat.
Was das Matching verändert
Mehrere dermatologische Selektivverträge knüpfen die Teilnahme an fachliche Voraussetzungen im Bereich der Systemtherapie. Wenn Ihre Einrichtung daran teilnimmt, wird diese Erfahrung zum harten Einstellungskriterium.
Worauf wir achten
Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie, Teilnahme an Tumorkonferenzen, Erfahrung mit Immuntherapien und zielgerichteten Therapien, Umgang mit Nebenwirkungsmanagement.
Ärztliche Leitung im MVZ oder in der Praxisgruppe
Fachliche Verantwortung für Standort, Team und Qualität, neben der eigenen Sprechstunde.
Worum es geht
Die ärztliche Leitung eines MVZ muss nach § 95 SGB V selbst in der Einrichtung ärztlich tätig sein, als angestellte Ärztin, angestellter Arzt oder als Vertragsarzt. Gesucht wird also jemand, der Sprechstunde und Verantwortung gleichzeitig trägt.
Was das Matching verändert
Besetzungen scheitern hier selten am Fach. Sie scheitern an der Frage, wie viel medizinischer Entscheidungsspielraum die Position tatsächlich hat. Erfahrene Bewerberinnen und Bewerber stellen sie früh.
Worauf wir achten
Führungserfahrung mit MFA-Teams und angestellten Ärzten, Erfahrung mit Qualitäts- und Abrechnungsthemen, Haltung zu Zielvorgaben, Bereitschaft zu standortübergreifender Arbeit.
Oberarzt, leitender Arzt und Chefarzt in der Klinik
Stationäre Dermatologie, Weiterbildungsbefugnis, Schwerpunktverantwortung.
Worum es geht
Bundesweit arbeiten 1.167 Dermatologinnen und Dermatologen stationär, 148 davon in leitender Funktion. Der Kandidatenkreis für eine Klinikposition ist entsprechend klein und untereinander gut bekannt.
Was das Matching verändert
Bei dieser Größenordnung spricht sich eine laufende Suche schnell herum. Wir sprechen deshalb ohne Nennung Ihres Hauses an, solange Sie das wünschen.
Worauf wir achten
Schwerpunkt und Studienerfahrung, Weiterbildungsbefugnis, Erfahrung mit dermatologischen Notfällen wie schweren Arzneimittelreaktionen, Führungsverständnis, Interesse an Lehre.
Nachfolge und Beteiligung
Einstieg mit Perspektive auf Sitzübernahme, Partnerschaft oder Anteilserwerb.
Worum es geht
Wenn fast jeder dritte berufstätige Dermatologe 60 Jahre oder älter ist, wird Nachfolge zur Regelaufgabe. Sie beginnt Jahre vor der Übergabe, meist als Anstellung mit Aussicht.
Was das Matching verändert
Hier zählt weniger das fachliche Spektrum als die Frage, ob jemand unternehmerische Verantwortung überhaupt will. In unseren Gesprächen verneinen das viele jüngere Fachärztinnen und Fachärzte ausdrücklich.
Worauf wir achten
Wir sprechen Zeithorizont, Beteiligungsmodell und Bewertungsfragen früh an. Nicht, weil wir sie beantworten, sondern damit niemand nach zwölf Monaten feststellt, dass die Vorstellungen weit auseinanderliegen.
Kandidatenperspektive
Was Dermatologinnen und Dermatologen bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen
Gehalt und Standort stehen selten am Anfang eines Gesprächs. Diese acht Punkte entscheiden in der Dermatologie häufiger darüber, ob jemand ein Angebot annimmt.
Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.
Fallmix und Leistungsspektrum
Wie viel Vorsorge, wie viel Chronikerbetreuung, wie viel Ästhetik? Der Anteil an Selbstzahlerleistungen ist für viele ein Ausschlusskriterium, und zwar in beide Richtungen.
Operativer Anteil und OP-Infrastruktur
Gibt es einen eigenen Eingriffsraum, feste OP-Zeiten, geschultes Assistenzpersonal? Wer operativ arbeitet, verliert die Routine ohne Fallzahlen.
Handlungsspielraum bei Systemtherapien
Darf die neue Kollegin oder der neue Kollege Biologika und JAK-Inhibitoren selbst einstellen, oder wird das an anderer Stelle entschieden?
Diagnostische Ausstattung
Auflichtmikroskopie mit Verlaufsdokumentation, Sonografie, Phototherapie, Anbindung an eine Dermatopathologie. Ausstattung ist hier ein fachliches Argument.
Taktung und Terminstruktur
Patientenzahl pro Tag, Länge der Termine, Umgang mit Akutfällen. Für Wechselnde aus der Klinik ist das häufig der schwierigste Teil des Übergangs.
Selektivverträge und ihre Voraussetzungen
In der Dermatologie gibt es zahlreiche Selektivverträge mit fachlichen Teilnahmebedingungen. Kandidaten fragen konkret, an welchen davon eine Einrichtung teilnimmt.
Entscheidungsspielraum und Perspektive
Angestellt bleiben, sich beteiligen oder übernehmen, und wann? Unklare Aussagen an dieser Stelle kosten regelmäßig gute Kandidaten.
Arbeitszeitmodell
Über alle Fachgebiete stieg die Teilzeitquote der Ärzteschaft von 15 % im Jahr 2014 auf 28 % im Jahr 2024. Wer ausschließlich Vollzeit besetzen will, verkleinert den erreichbaren Kreis spürbar.
Einrichtungstyp
Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching
Dieselbe Qualifikation führt je nach Einrichtung zu einem anderen Arbeitsalltag. Was in Ihrer Struktur gebraucht wird, entscheidet darüber, welcher Lebenslauf passt.
Dermatologie in der Praxis
Volles Spektrum in einer kleinen Struktur, kurze Wege, hohe Eigenverantwortung.
Was die Tätigkeit prägt
Vorsorge, kleine Chirurgie, Allergologie und Chronikerbetreuung am selben Tag. Wenig Abgabemöglichkeit, viel Selbstständigkeit.
Welche Erfahrung zählt
Ambulante Routine, Sicherheit in der Dermatoskopie, Fähigkeit, ohne Rückfrage zu entscheiden. Kurze Klinikzeiten reichen dafür selten aus.
Wer typischerweise passt
Häufig Kandidaten, die ambulant weitergebildet oder weiterentwickelt wurden. Oder Klinikärzte, die den Wechsel informiert und bewusst suchen.
Dermatologie im MVZ
Arbeitsteilige Struktur, mehrere Standorte, definierte Prozesse.
Was die Tätigkeit prägt
Schwerpunktbildung ist möglich: Operative Fälle, Allergologie oder Systemtherapie lassen sich bündeln. Dafür gibt es Vorgaben zu Terminstruktur und Dokumentation.
Welche Erfahrung zählt
Arbeit in Teams mit klaren Abläufen, Umgang mit standardisierter Dokumentation, Bereitschaft zu angestellter Tätigkeit ohne unternehmerische Rolle.
Wer typischerweise passt
Fachärztinnen und Fachärzte, die einen Schwerpunkt vertiefen wollen und dafür Vorgaben an anderer Stelle akzeptieren.
Dermatologie in Klinik und Hautklinik
Stationäre Versorgung, schwere Verläufe, Weiterbildung und Lehre.
Was die Tätigkeit prägt
Autoimmundermatosen, schwere Ekzeme und Psoriasis, Dermatoonkologie, dermatologische Notfälle. Dazu Weiterbildung, Konsile und häufig Studienbetrieb.
Welche Erfahrung zählt
Stationäre Erfahrung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Tumorkonferenzen, Umgang mit komplexen Therapien und mit Assistenzärzten in Weiterbildung.
Wer typischerweise passt
Ärztinnen und Ärzte mit ausgeprägtem Schwerpunkt, oft mit wissenschaftlichem Interesse und Bereitschaft zum Ortswechsel.
Spezialzentren
Hauttumorzentrum, Allergiezentrum, Wundzentrum, Studienzentrum.
Was die Tätigkeit prägt
Der Alltag ist auf einen Bereich zugeschnitten, oft mit Studien, Registern und interdisziplinären Konferenzen.
Welche Erfahrung zählt
Nachweisbare Schwerpunkterfahrung, wissenschaftliches Arbeiten, Bereitschaft zu enger fachlicher Spezialisierung.
Wer typischerweise passt
Ein bundesweit kleiner Kreis. Realistisch sind Direktansprache mit Umzugsbereitschaft und ein Angebot, das fachliche Entwicklung sichtbar macht.
Vor der Ansprache
Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen
Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.
Warum ist die Position offen?
Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.
- Wer hatte die Position vorher?
- Warum ist er oder sie gegangen?
- Soll das Spektrum gleich bleiben?
Was ist wirklich erforderlich?
Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In der Dermatologie ist das besonders wichtig, weil operative, allergologische und onkologische Erfahrung selten in einer Person zusammenkommen.
- Muss operiert werden, und wie viel?
- Systemtherapien selbst einstellen?
- Ist eine Zusatz-Weiterbildung Bedingung?
Warum sollte jemand wechseln?
Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie fuehrt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.
- Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
- Welche Entwicklung ist möglich?
Wo besteht Spielraum?
Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche fuehren, statt sie abzubrechen.
- Wäre Teilzeit denkbar?
- Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
Wer passt strukturell und persoenlich?
Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.
- Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
- Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?
Offene Rückmeldung
Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.
Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Dermatologie:
Ausschließlich Vollzeit
62,1 % der berufstätigen Dermatologen sind Frauen, bei den ambulant Angestellten sind es 73,5 %. Gleichzeitig stieg die Teilzeitquote der Ärzteschaft insgesamt von 15 % auf 28 %. Eine reine Vollzeitvorgabe schließt einen erheblichen Teil des Marktes aus.
Drei Schwerpunkte in einer Person
Operativ erfahren, allergologisch qualifiziert und onkologisch versiert. Dieses Profil gibt es, aber selten und meist nicht wechselwillig. Wir sagen Ihnen, welche Kombination realistisch ist und wofür es zwei Stellen bräuchte.
Vergütung ohne Marktbezug
Regionale Unterschiede sind erheblich. Wenn ein Angebot im Umfeld nicht mithalten kann, wird die Position auch mit langer Suche nicht besetzt. Sie bleibt nur länger offen.
Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Teilzeitquote über alle Fachgebiete nach Angaben der Bundesärztekammer auf Basis des Statistischen Bundesamtes (2014 und 2024).
Formaler Rahmen
Zulassung, Sitz und Anstellung
Dermatologie zählt zur allgemeinen fachärztlichen Versorgung. Planungsbereich ist die kreisfreie Stadt, der Landkreis oder die Kreisregion. Ein gesperrter Planungsbereich bedeutet nicht, dass eine Anstellung ausscheidet. Er bedeutet, dass der Weg dorthin formal geregelt ist.
Anstellung auf vorhandenem Sitz
Auf einer bestehenden Zulassung oder Arztstelle im MVZ ist die Anstellung auch bei Zulassungsbeschränkung möglich. Die Anrechnung richtet sich nach dem Beschäftigungsumfang.
Jobsharing
Bei Zulassungsbeschränkung möglich, verbunden mit einer Begrenzung des bisherigen Leistungsumfangs. Für den Einstieg vor einer Nachfolge häufig der praktikable Weg.
Sonderbedarf
Lokal oder qualifikationsbezogen. Kommt in Betracht, wenn ein nachweisbarer zusätzlicher Versorgungsbedarf besteht, den die vorhandenen Praxen nicht decken.
Nachbesetzung
Bei Übernahme eines Sitzes im gesperrten Planungsbereich über das Nachbesetzungsverfahren. Zeitplan und Ausschreibung bestimmen, wann jemand tatsächlich anfangen kann.
Marktdaten & Insights
Der Bewerbermarkt in der Dermatologie
Wie schnell sich eine Position besetzen lässt, hängt in diesem Fach stark von Region, Schwerpunkt und Arbeitszeitmodell ab. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.
Besetzungsdauer
Wie lange ärztliche Positionen offen bleiben und woran das liegt.
Auswertung ansehenInsightKandidatenverfügbarkeit
Wie viele Fachärzte für eine Region realistisch erreichbar sind.
Auswertung ansehenInsightGehaltserwartungen
Was Kandidaten heute aufrufen und wie stark die regionalen Unterschiede sind.
Auswertung ansehenInsightWechselbereitschaft
Wann Ärztinnen und Ärzte über einen Wechsel nachdenken und wann nicht.
Auswertung ansehenZusammenarbeit
Was wir konkret tun
Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.
Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen
Vor Beginn sagen wir Ihnen, wie viele Fachärztinnen und Fachärzte für Ihr Anforderungsprofil im gewünschten Umkreis überhaupt erreichbar sind und welche einzelne Anforderung diese Zahl am stärksten verkleinert.
Ansprache im kleinen Kreis
Bei 1.167 stationär tätigen Dermatologen bundesweit spricht sich eine laufende Suche schnell herum. Wir sprechen ohne Nennung Ihres Hauses an, solange Sie das wünschen.
Operative Erfahrung abfragen statt annehmen
Wir lassen uns Eingriffsarten und Größenordnungen schildern und trennen dabei selbstständig Durchgeführtes von Assistenz. Ein Zertifikat allein genügt uns nicht als Nachweis.
Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen
Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.
Rückmeldung aus den Gesprächen
Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In der Dermatologie sind es meist fehlende OP-Zeiten, die Taktung oder der Stundenumfang. Daraus lässt sich etwas machen.
Zwei Modelle, vorher schriftlich
Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.
Häufige Rückfragen
Was Einrichtungen uns zur Dermatologie fragen
Können Sie beurteilen, ob ein Kandidat operativ wirklich sicher ist?
Wir fragen die Eingriffe nach Art und Größenordnung ab, wie oben unter „Operativ tätige Dermatologie“ beschrieben. Das ersetzt keine Hospitation und keine fachliche Prüfung durch Sie. Es sortiert aber vorher aus, wer diese Anforderung erkennbar nicht erfüllt.
Wir haben keinen freien Sitz. Lohnt sich ein Gespräch trotzdem?
Ja. Anstellung auf einem vorhandenen Sitz, Jobsharing und Sonderbedarf sind auch in gesperrten Planungsbereichen mögliche Wege. Welcher davon in Ihrem Fall trägt, klären Sie mit Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Für die Personalsuche ist vor allem wichtig, welchen Stundenumfang Sie damit besetzen können.
Wie lange dauert es, bis eine dermatologische Stelle besetzt ist?
Das hängt an Region, Schwerpunkt, Stundenumfang und Vergütung. Eine pauschale Zahl wäre in diesem Fach irreführend, deshalb nennen wir keine. Nach dem ersten Gespräch sagen wir Ihnen, wie viele Personen für Ihr Profil realistisch erreichbar sind.
Sprechen Sie auch Ärztinnen und Ärzte an, die gar nicht suchen?
Das ist bei dermatologischen Positionen der Regelfall. Bei rund 6.800 berufstätigen Fachärztinnen und Fachärzten bundesweit ist der Anteil derer, die aktiv suchen, klein. Wir arbeiten deshalb überwiegend mit Direktansprache.
Vermitteln Sie auch in ländliche Regionen?
Ja, und wir sagen Ihnen offen, wie sich das auf Dauer und Anforderungsprofil auswirkt. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen weist darauf hin, dass jüngere Fachärztinnen und Fachärzte bevorzugt in städtische Regionen mit flexibleren Arbeitsmodellen gehen.
Was kostet die Zusammenarbeit?
Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.
Ansprechpartner
Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen
Dr. med. Stefan Walther
Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.
Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.
Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.
Personalbedarf besprechen- Rückmeldung innerhalb eines Werktags
- Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
- Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
- +49 781 95380000