Für Einrichtungen · Fachbereich Gynäkologie und Geburtshilfe

Ärztevermittlung Gynäkologie

Seit 1991 hat sich die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungen halbiert. Gleichzeitig wächst die operative und ambulante Gynäkologie. Wer heute besetzt, muss sagen können, wie viel Geburtshilfe, wie viel OP und wie viel Sprechstunde die Stelle wirklich enthält.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
Frauendominiertes Fach75 % der Berufstätigen sind Frauen. Arbeitszeitmodelle sind hier kein Zusatz, sondern Voraussetzung.
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Zwei Ärztinnen bei der Befundbesprechung am Bildschirm

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Vier Zahlen erklären, warum sich der gynäkologische Arbeitsmarkt gerade verschiebt.

19.946
berufstätige Fachärztinnen und Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Gut 61 % arbeiten ambulant, ein Drittel stationär.
578
Krankenhäuser mit Entbindungen im Jahr 2024
1991 waren es 1.186. Die Zahl hat sich halbiert, die Nachfrage verschiebt sich in die operative und ambulante Gynäkologie.
+41,5 %
mehr ambulant angestellte Gynäkologinnen seit 2020
Die Zahl der Niedergelassenen sank im selben Zeitraum um 8,6 %.
75,0 %
der Berufstätigen sind Frauen
2020 waren es 70,1 %. Der Anteil steigt weiter, und mit ihm die Bedeutung planbarer Arbeitszeit.

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3, 5 und 6, Vergleichswerte zum 31.12.2020. Geburtshilfestandorte: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 17.03.2026. Abgerufen am 23.08.2026.

Profile

Welche Profile wir in der Gynäkologie besetzen

„Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ umfasst Vorsorge, Operation, Geburt und Onkologie. Kaum jemand macht alles. Welchen Teil Sie besetzen wollen, entscheidet über den Kandidatenkreis.

Ambulante Basisversorgung und Vorsorge

Vorsorge, Schwangerenbetreuung, Kontrazeption, Hormonsprechstunde. Ohne OP-Anteil.

Worum es geht

Hohe Terminfrequenz, viel Beratung, wenig Eingriffe. Der Alltag unterscheidet sich fundamental von der Klinik.

Was das Matching verändert

Das Matching läuft über Sprechstundenvolumen und Umsatzerwartung, nicht über Eingriffszahlen.

Worauf wir achten

Ambulante Routine, Erfahrung mit Vorsorge und Schwangerenbetreuung, Umgang mit Terminstruktur, Haltung zu Selbstzahlerleistungen.

Operative Gynäkologie

Laparoskopie, Hysteroskopie, vaginale und abdominale Eingriffe, Deszensuschirurgie.

Worum es geht

Ein wesentlicher Teil des klinischen Erlöses. Zunehmend ambulant über den AOP-Katalog und die Hybrid-DRG.

Was das Matching verändert

Entscheidend ist der zugesagte persönliche OP-Katalog, nicht die Positionsbezeichnung. Wer operativ arbeitet, verliert die Routine ohne Fallzahlen.

Worauf wir achten

Eigene Eingriffszahlen nach Art und Zugangsweg, minimalinvasive Erfahrung, Umgang mit Komplikationen, Bereitschaft zu ambulantem Operieren.

Fachlicher Hinweis: MIC-Stufen der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie und DEGUM-Stufen sind Fachgesellschaftszertifikate, keine Kammerbezeichnungen. Auch Brust- und Krebszentren sind Einrichtungs-, keine Personenzertifikate. Wer sie als Bedingung ausschreibt, sollte wissen, was er damit ausschließt.

Geburtshilfe und Kreißsaal

Bundesweit noch 578 Kliniken mit Entbindungen, die Sectiorate lag 2024 bei 33,0 %.

Worum es geht

Zeitkritische Versorgung rund um die Uhr. Level und Dienstmodell bestimmen die Belastung.

Was das Matching verändert

Das Level nach der Qualitätssicherungs-Richtlinie ist für Kandidaten das erste Auswahlkriterium. Level 1 verlangt 24-Stunden-Facharztpräsenz im Schichtdienst.

Worauf wir achten

Geburtenzahl am Standort, Erfahrung mit Risikogeburten und Notsectio, Bereitschaft zu Schicht- oder Bereitschaftsdienst, Zusammenarbeit mit Hebammen.

Senologie und Brustzentrum

Diagnostik und operative Therapie des Mammakarzinoms in zertifizierter Struktur.

Worum es geht

Zertifizierungsanforderungen mit Mindestmengen, Tumorkonferenz und dokumentierten Abläufen.

Was das Matching verändert

Die Zertifizierungsauflagen verengen den Kandidatenkreis erheblich. Der Kandidat wird selbst zur Voraussetzung für den Zentrumsstatus.

Worauf wir achten

Operative Erfahrung in der Brustchirurgie, Teilnahme an Tumorkonferenzen, Erfahrung mit Rekonstruktion, Interesse an Studien.

Gynäkologische Onkologie

Schwerpunkt der Kammer, aufbauend auf dem Facharzt, mit 24 Monaten Weiterbildungszeit.

Worum es geht

Operative und medikamentöse Therapie gynäkologischer Malignome, Tumorkonferenzen, Nachsorge.

Was das Matching verändert

Der Schwerpunkt oder die Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie ist harte Vorbedingung, nicht verhandelbar.

Worauf wir achten

Schwerpunktbezeichnung, Erfahrung mit Systemtherapien, operative Erfahrung bei Ovarialkarzinom, Umgang mit Nebenwirkungsmanagement.

Reproduktionsmedizin und Kinderwunsch

Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin plus Zentrumszulassung.

Worum es geht

Hormonelle Stimulation, Punktionen, enge Taktung, hoher Anteil Selbstzahlerleistungen.

Was das Matching verändert

Ein bundesweit sehr dünner Kandidatenmarkt. Realistisch ist überregionale Direktansprache.

Worauf wir achten

Schwerpunktbezeichnung, Erfahrung mit IVF und ICSI, Umgang mit Paargesprächen, Bereitschaft zu Wochenenddiensten in der Stimulationsphase.

Pränataldiagnostik und Pränatalmedizin

Ersttrimesterscreening, Feindiagnostik, Doppler, invasive Diagnostik.

Worum es geht

Der Filter ist die Ultraschallqualifikation, nicht die Facharztdauer. Für die Abrechnung zählt die Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung.

Was das Matching verändert

DEGUM-Stufe und KV-Genehmigung bestimmen, wer die Leistung überhaupt erbringen darf. Das gehört in die Ausschreibung.

Worauf wir achten

DEGUM-Stufe, Erfahrung mit invasiver Diagnostik, Umgang mit Beratungssituationen nach auffälligem Befund, Zusammenarbeit mit Humangenetik.

Kandidatenperspektive

Was Gynäkologinnen und Gynäkologen bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen

Gehalt und Standort stehen selten am Anfang. Diese acht Punkte entscheiden in der Gynäkologie häufiger darüber, ob jemand ein Angebot annimmt.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Geburtenzahl und Level

    Wie viele Geburten pro Jahr, welches Level nach der Qualitätssicherungs-Richtlinie? Das bestimmt Fallspektrum und Dienstbelastung.

  • Sectiorate und Geburtsphilosophie

    Bundesweit lag die Rate 2024 bei 33,0 Prozent. Abweichungen nach oben oder unten sind ein Gesprächsthema, kein Makel.

  • Persönlicher OP-Katalog

    Welche Eingriffe darf man selbst machen, wie viele pro Jahr? Für operativ orientierte Kandidaten die wichtigste Frage überhaupt.

  • Minimalinvasive und robotische Ausrichtung

    Wird laparoskopisch oder offen operiert, gibt es ein Robotersystem, und wer bekommt Zugang?

  • Zertifizierungen des Hauses

    Brustzentrum, gynäkologisches Krebszentrum, perinataler Schwerpunkt. Sie prägen Fallmix und Dokumentationsaufwand.

  • Belegarzt- oder Hauptabteilungsmodell

    Die Zahl der Belegärzte ging bundesweit von 4.906 im Jahr 2016 auf 3.052 im Jahr 2025 zurück. Wer belegärztlich arbeitet, hat andere Erwartungen.

  • Dienstmodell

    Schichtdienst, Bereitschaft, Rufbereitschaft. Bei 75 Prozent Frauenanteil und hoher Teilzeitquote der entscheidende Punkt.

  • Ambulantisierungsgrad

    AOP-Katalog und Hybrid-DRG verschieben Eingriffe in den ambulanten Bereich. Kandidaten fragen, was das für ihren OP-Alltag bedeutet.

Einrichtungstyp

Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching

Dieselbe Facharztanerkennung führt in der Praxis, im MVZ, in der Klinik und im Zentrum zu einem völlig anderen Arbeitsalltag.

Gynäkologie in der Praxis

Vorsorge, Schwangerenbetreuung, Beratung, kleine Eingriffe.

Was die Tätigkeit prägt

Direkte Bindung an den Vertragsarztsitz, hohe Selbstbestimmung, keine Nachtdienste. Das Risiko liegt in Investition und Nachfolge.

Welche Erfahrung zählt

Ambulante Routine, Erfahrung mit Vorsorge und Ultraschall, Entscheidungsfähigkeit ohne Team im Rücken.

Wer typischerweise passt

Fachärztinnen nach Klinikjahren, häufig mit dem Wunsch nach planbarer Arbeitszeit.

Gynäkologie im MVZ

Anstellung ohne unternehmerisches Risiko, standardisierte Prozesse.

Was die Tätigkeit prägt

Entscheidungswege sind länger, die fachliche Freiheit oft enger definiert. Dafür Teilzeit und Vertretung geregelt.

Welche Erfahrung zählt

Arbeit in arbeitsteiligen Strukturen, Umgang mit Vorgaben, Bereitschaft zu Filialtätigkeit.

Wer typischerweise passt

Kandidatinnen, die ambulant arbeiten und gleichzeitig reduzieren wollen.

Was ambulante Einrichtungen allgemein bei der Besetzung beachten sollten, steht auf unserer Seite Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen.

Gynäkologie und Geburtshilfe in der Klinik

Mit 6.681 stationär tätigen Fachärzten der zweitgrößte Bereich des Fachs.

Was die Tätigkeit prägt

Voller Zugang zu Geburtshilfe, Operationen und Weiterbildungsbefugnis. Preis dafür sind Dienste und Präsenzpflichten.

Welche Erfahrung zählt

Stationserfahrung, operative Routine, Geburtshilfe, Umgang mit Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung.

Wer typischerweise passt

Kandidaten in der Qualifikationsphase und Fachärzte mit Leitungsambition.

Zur Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen insgesamt: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken.

Brustzentrum, Krebszentrum, Kinderwunschzentrum

Hohe fachliche Tiefe und Fallzahl bei enger Indikationsbreite.

Was die Tätigkeit prägt

Zertifizierungsauflagen schreiben Personalstruktur und Abläufe verbindlich fest.

Welche Erfahrung zählt

Passender Schwerpunkt oder nachgewiesene Zentrumserfahrung, wissenschaftliches Interesse.

Wer typischerweise passt

Ein kleiner Kreis, der fast ausschließlich über Direktansprache erreichbar ist.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.

  1. Warum ist die Position offen?

    Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.

    • Wer hatte die Position vorher?
    • Warum ist er oder sie gegangen?
    • Soll das Spektrum gleich bleiben?
  2. Was ist wirklich erforderlich?

    Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In der Gynäkologie ist das besonders wichtig, weil Geburtshilfe, operative Tätigkeit und Onkologie selten in einer Person zusammenkommen.

    • Gehört Kreißsaaldienst dazu?
    • Wie viele eigene Eingriffe pro Jahr?
    • Ist ein Schwerpunkt Bedingung?
  3. Warum sollte jemand wechseln?

    Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie fuehrt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.

    • Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
    • Welche Entwicklung ist möglich?
  4. Wo besteht Spielraum?

    Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche fuehren, statt sie abzubrechen.

    • Wäre Teilzeit denkbar?
    • Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
  5. Wer passt strukturell und persoenlich?

    Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.

    • Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
    • Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Gynäkologie:

Vollzeit mit vollem Kreißsaaldienst

75 Prozent der Berufstätigen sind Frauen, der Anteil steigt weiter. Eine reine Vollzeitvorgabe mit hoher Dienstdichte schließt einen erheblichen Teil des Marktes aus.

Geburtshilfe und Onkologie in einer Person

Beides in Vollzeit und auf hohem Niveau gibt es, aber selten. Wir sagen Ihnen, welche Kombination realistisch ist und wofür es zwei Stellen bräuchte.

OP-Anteil, der nicht gehalten wird

Wenn im Alltag kaum Eingriffe übrig bleiben, merken das neue Kolleginnen und Kollegen innerhalb weniger Monate. Besser vorher eine realistische Zahl nennen.

Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Sectiorate und Geburtshilfestandorte: Statistisches Bundesamt, 2026.

Formaler Rahmen

Zulassung, Sitz und Anstellung

Frauenärzte gehören zur allgemeinen fachärztlichen Versorgung. Planungsbereich ist die kreisfreie Stadt, der Landkreis oder die Kreisregion. Eine Besonderheit: Die Verhältniszahlen beziehen sich ausdrücklich auf die weibliche Bevölkerung.

01

Anstellung auf vorhandenem Sitz

Auch bei gesperrtem Planungsbereich möglich. Anrechnung nach Wochenstunden: bis 10 ein Viertel, bis 20 ein halber, bis 30 drei Viertel, darüber ein voller Sitz.

02

Jobsharing

Anstellung mit Leistungsbegrenzung auf den bisherigen Praxisumfang, häufig als Einstieg vor einer Nachfolge.

03

Sonderbedarf

Lokal oder qualifikationsbezogen, wenn ein nachweisbarer zusätzlicher Versorgungsbedarf besteht.

04

MVZ ohne Anstellungsgrenze

MVZ unterliegen nicht der Begrenzung auf drei angestellte Ärzte je Vertragsarzt. Für den Ausbau ambulanter Kapazität ist das ein relevanter Unterschied.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Für den konkreten Fall sind Ihre Kassenärztliche Vereinigung und Ihre rechtliche Beratung zuständig. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie § 101 und § 103 SGB V.

Marktdaten & Insights

Der Bewerbermarkt in der Gynäkologie

Wie schnell sich eine gynäkologische Position besetzen lässt, hängt an Versorgungsstufe, OP-Anteil und Dienstmodell. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen

    Vor Beginn sagen wir Ihnen, wie viele Fachärztinnen und Fachärzte für Ihr Anforderungsprofil im gewünschten Umkreis überhaupt erreichbar sind und welche einzelne Anforderung diese Zahl am stärksten verkleinert.

  • Ansprache im kleinen Kreis

    Bei 814 leitenden Ärztinnen und Ärzten des Fachs spricht sich eine laufende Suche schnell herum. Wir sprechen ohne Nennung Ihres Hauses an, solange Sie das wünschen.

  • Eingriffszahlen abfragen statt annehmen

    Wir lassen uns den persönlichen OP-Katalog schildern und trennen selbstständig Durchgeführtes von Assistenz. Bei operativen Stellen ist das der entscheidende Punkt.

  • Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen

    Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.

  • Rückmeldung aus den Gesprächen

    Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In der Gynäkologie sind es meist die Dienstbelastung im Kreißsaal, ein zu geringer OP-Anteil oder fehlende Teilzeitoptionen.

  • Zwei Modelle, vorher schriftlich

    Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Gynäkologie fragen

Wir finden keine Fachärztin für den Kreißsaal. Woran liegt das meistens?

Fast immer an der Dienstdichte in Kombination mit fehlender Teilzeitoption. In einem Fach mit 75 Prozent Frauenanteil ist das der wirksamste Hebel, den Sie haben.

Lohnt sich ein Gespräch, wenn wir keine Geburtshilfe mehr anbieten?

Ja. Für einen erheblichen Teil der Kandidatinnen und Kandidaten ist eine rein operative oder konservative Gynäkologie ohne Nachtdienst ein Vorteil, kein Nachteil.

Können Sie beurteilen, ob jemand operativ sicher ist?

Wir fragen Eingriffe nach Art, Zugangsweg und Größenordnung ab und lassen uns schildern, was selbstständig und was assistiert gemacht wurde. Das ersetzt keine Hospitation, sortiert aber vorher aus.

Wir wollen ein Brustzentrum zertifizieren lassen und brauchen dafür Personal.

Das ist eine typische Konstellation: Der Kandidat ist Voraussetzung für den Zentrumsstatus. Wir klären mit Ihnen vorher, welche Nachweise die Zertifizierungsstelle konkret verlangt.

Sprechen Sie auch Ärztinnen und Ärzte an, die gar nicht suchen?

Auf Fach- und Oberarztebene ist das der Regelfall. Der aktive Suchmarkt ist in diesem Fach klein.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000