Für Einrichtungen · Fachbereich Innere Medizin

Ärztevermittlung Innere Medizin

Seit der Weiterbildungsordnung 2018 sind die früheren Schwerpunkte eigenständige Facharztkompetenzen. Ein Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie ist damit ein anderer Kandidatenkreis als ein Internist ohne Spezialisierung. Wir klären Leistungsspektrum, Dienstmodell und Gerätezugang Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
VerdrängungsmarktNur 26,5 % der Internisten sind über 60. Sie werben um aktive Fachärzte, nicht um Nachrücker.
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Internistischer Funktionsraum mit Untersuchungsplatz

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Vier Zahlen zeigen, warum die größte Fachgruppe des Landes trotzdem schwer zu besetzen ist.

64.884
berufstätige Ärztinnen und Ärzte im Gebiet Innere Medizin
Die größte Arztgruppe Deutschlands. Fast die Hälfte davon arbeitet stationär.
+50,4 %
mehr angestellte Internisten im ambulanten Bereich seit 2020
Die Zahl der Niedergelassenen sank im selben Zeitraum nur um 3,9 %. Der ambulante Zuwachs entsteht fast vollständig in der Anstellung.
26,5 %
der Berufstätigen sind 60 Jahre oder älter
Deutlich weniger als in der Allgemeinmedizin mit 40,6 %. Das ist kein Nachfolge-, sondern ein Verdrängungsmarkt.
77 %
der ambulant tätigen Internisten arbeiten in BAG oder MVZ
Über alle Arztgruppen sind es 48 %. Die Einzelpraxis ist in diesem Fach die Ausnahme.

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3 und 5, Vergleichswerte zum 31.12.2020. Praxisformen: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Stand 12.03.2026. Abgerufen am 23.08.2026.

Profile

Welche Profile wir in der Inneren Medizin besetzen

Das Gebiet umfasst zehn eigenständige Facharztbezeichnungen. Welche davon Sie brauchen und welche Sie in Kauf nehmen können, entscheidet über die Größe Ihres Kandidatenmarktes.

Facharzt für Innere Medizin ohne Spezialisierung

Station, Aufnahme und Konsile im Grund- und Regelversorger. Der breiteste Markt.

Worum es geht

Mit 36.957 Trägerinnen und Trägern dieser Bezeichnung ist das die größte Gruppe im Gebiet. Breites Spektrum, wenig Subspezialisierung.

Was das Matching verändert

Das Matching entscheidet sich hier fast nie am Fachlichen, sondern am Umfang des Bereitschaftsdienstes und an der Bettenzahl je Arzt.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Stationsführung, Notaufnahme und Intensivstation, Umgang mit Verweildauerdruck, Bereitschaft zu Nacht- und Wochenenddiensten.

Oberarzt mit eigener Facharztkompetenz

Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Pneumologie und die weiteren sieben Kompetenzen.

Worum es geht

Seit der Weiterbildungsordnung 2018 sind das eigenständige Facharztbezeichnungen, keine Schwerpunkte mehr. Die Weiterbildung dauert 72 statt 60 Monate.

Was das Matching verändert

Entscheidend ist der Interventionsanteil. Wer im Katheterlabor oder in der Endoskopie bleiben will, scheidet bei reinen Stationsstellen aus.

Worauf wir achten

Eigene Untersucherzahlen, Zugang zu Funktionsbereichen, Weiterbildungsbefugnis in der Zielkompetenz, Interesse an Leitungsaufgaben.

Fachlicher Hinweis: „Interventionelle Kardiologie“ ist keine Zusatz-Weiterbildung der Ärztekammern, sondern ein Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie mit begrenzter Gültigkeit. Wer sie als Bedingung ausschreibt, schließt qualifizierte Bewerber ohne Not aus.

Facharzt für die Zentrale Notaufnahme

Schichtdienst statt Bereitschaft, hohe Fallzahl, breites Spektrum.

Worum es geht

Die Notaufnahme ist inzwischen ein eigener Arbeitsplatz mit eigener Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin.

Was das Matching verändert

Das Gespräch verschiebt sich vom Gehalt auf das Dienstmodell. Wer Schichtdienst sucht, sucht ihn bewusst und vergleicht sehr genau.

Worauf wir achten

Notfallerfahrung, Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin oder Notfallmedizin, Belastbarkeit im Schichtsystem, Umgang mit interdisziplinären Schnittstellen.

Internistische Intensivmedizin

Beatmung, Organersatzverfahren, Sepsistherapie.

Worum es geht

Das knappste Profil im ganzen Gebiet, weil die Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin zusätzlich zur Facharztzeit erworben werden muss.

Was das Matching verändert

Ob die Intensivstation internistisch geführt oder anästhesiologisch geleitet wird, verändert die Position vollständig. Das gehört in die erste Zeile der Ausschreibung.

Worauf wir achten

Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin, Beatmungserfahrung, Erfahrung mit Nierenersatzverfahren, Bereitschaft zu Schicht- oder Bereitschaftsdienst.

Angestellter Fachinternist in Praxis oder MVZ

Der wachstumsstärkste Bereich: 47,8 Prozent der vertragsärztlich tätigen Fachinternisten sind angestellt.

Worum es geht

Hohe Untersuchungsfrequenz, klar umrissenes Leistungsspektrum, keine Nacht- und Wochenenddienste.

Was das Matching verändert

Der harte Verhandlungspunkt ist der Gerätezugang. Echo, Endoskopie und Sonografie entscheiden darüber, ob jemand seine Fertigkeit behält.

Worauf wir achten

Ambulante Routine, KV-Genehmigungen für Sonografie und Langzeit-EKG, Umgang mit Terminstruktur, Haltung zu Zielvorgaben.

Nephrologie im Dialysezentrum

Eigenes Genehmigungsregime über den Versorgungsauftrag nach Anlage 9.1 BMV-Ä.

Worum es geht

Ohne diesen Versorgungsauftrag ist die Stelle nicht besetzbar, unabhängig davon, wie gut der Kandidat ist.

Was das Matching verändert

Innerhalb der Fachinternisten gilt für die Nephrologie eine Maximalquote von 25 Prozent. Das begrenzt Neuzulassungen in gut versorgten Regionen.

Worauf wir achten

Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie, Erfahrung mit Hämodialyse und Peritonealdialyse, Bereitschaft zu Rufbereitschaft, Interesse an Transplantationsnachsorge.

Hämatologie und Onkologie

Schwerpunktpraxis, onkologisches Zentrum, Tagesklinik.

Worum es geht

Die Onkologie-Vereinbarung verlangt von Fachärzten für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie im Durchschnitt 120 betreute Patienten je Quartal, davon 70 mit medikamentöser Tumortherapie.

Was das Matching verändert

Damit hängt die Abrechnungsgenehmigung direkt am Patientenaufkommen. Personalentscheidung und Fallzahl lassen sich hier nicht trennen.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Immuntherapien und zielgerichteten Therapien, Teilnahme an Tumorkonferenzen, Studienerfahrung, Umgang mit Nebenwirkungsmanagement.

Kandidatenperspektive

Was Internistinnen und Internisten bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen

Gehalt und Standort stehen selten am Anfang. Diese acht Punkte entscheiden in der Inneren Medizin häufiger darüber, ob jemand ein Angebot annimmt.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Interventionsanteil und eigene Untersucherzahlen

    Koronarangiografien, Endoskopien, ERCP, Bronchoskopien pro Jahr und Arzt. Wer die Fertigkeit erhalten will, fragt danach zuerst.

  • Gerätebesitz und Ausstattung

    Eigenes Herzkatheterlabor oder Kooperation, Endoskopieplätze, CT und MRT im Haus, Zahl der Echogeräte, Dialyseplätze.

  • Dienstmodell

    Bereitschafts- oder Schichtdienst, Zahl der Dienste im Monat, Hintergrund- gegen Anwesenheitsdienst, Rufbereitschaft für Katheter oder Endoskopie rund um die Uhr.

  • Fallzahl und Bettenzahl je Arzt

    Zusammen mit der Verweildauer bestimmt das die reale Arbeitsdichte auf Station. Zwei Häuser mit gleicher Bettenzahl können sich hier deutlich unterscheiden.

  • Weiterbildungsbefugnis in Monaten

    Getrennt nach Innerer Medizin und Zielkompetenz, dazu die Befugnis für Intensivmedizin. Häufigster Wechselgrund bei jüngeren Fachärzten.

  • Intensivstation und Zuständigkeit

    Größe, Beatmungsplätze und die Frage, ob internistisch geführt oder interdisziplinär anästhesiologisch. Das verändert das Aufgabenprofil vollständig.

  • Leistungsgruppenstatus des Hauses

    Ob eine Abteilung ihre internistischen Leistungsgruppen behält, ist seit der Krankenhausreform ein Bestandsrisiko. Kandidaten fragen inzwischen danach.

  • Ambulant: Genehmigungen und Sitzanteil

    Sonografie, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, gegebenenfalls Teilnahme an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung. Und ob ein voller oder geteilter Versorgungsauftrag hinterlegt ist.

Einrichtungstyp

Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching

Dieselbe Facharztkompetenz führt in der Schwerpunktpraxis, im MVZ, im Grundversorger und im Zentrum zu einem völlig anderen Arbeitsalltag.

Internistische Schwerpunktpraxis

Hohe Autonomie, scharf umrissenes Spektrum, hoher Untersuchungsdurchsatz.

Was die Tätigkeit prägt

Der Inhaber trägt die Geräteinvestition. In Kardiologie oder Gastroenterologie sind das sechsstellige Beträge.

Welche Erfahrung zählt

Ambulante Routine, hohe Untersuchungsfrequenz, wirtschaftliches Verständnis. Notaufnahme- und Intensiverfahrung fehlt hier dauerhaft.

Wer typischerweise passt

Fachärztinnen und Fachärzte, die viel untersuchen wollen und auf Dienste verzichten möchten.

Internistisches MVZ

Der dynamischste ambulante Arbeitgeber: 4.059 von 5.461 angestellten Fachinternisten arbeiten in Einrichtungen.

Was die Tätigkeit prägt

Geregelte Zeiten und geteilte Gerätekosten. Dafür Zielvorgaben und wenig Einfluss auf Investitionsentscheidungen.

Welche Erfahrung zählt

Arbeit in arbeitsteiligen Strukturen, Umgang mit Kennzahlen, Bereitschaft zu angestellter Tätigkeit ohne unternehmerische Rolle.

Wer typischerweise passt

Kandidaten, die Planbarkeit und Gerätezugang verbinden wollen, oft nach Jahren in der Klinik.

Was ambulante Einrichtungen allgemein bei der Besetzung beachten sollten, steht auf unserer Seite Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen.

Innere Medizin in der Klinik

Mit 29.886 stationär tätigen Internisten der größte Einzelmarkt.

Was die Tätigkeit prägt

Breites Spektrum und der einzige Ort, an dem Intensiv- und Notfallkompetenz erworben werden kann. Preis dafür sind Dienste und Wochenenden.

Welche Erfahrung zählt

Stationserfahrung, Notaufnahme, Intensivmedizin, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Umgang mit Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung.

Wer typischerweise passt

Kandidaten in der Qualifikationsphase und Fachärzte, die Leitungsverantwortung anstreben.

Zur Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen insgesamt: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken.

Herzzentrum, onkologisches Zentrum, Dialyseverbund

Höchste Fallzahlen, klare Subspezialisierung, akademische Perspektive.

Was die Tätigkeit prägt

Bessere Geräteausstattung und Studienbetrieb. Dafür ein sehr enges Profil.

Welche Erfahrung zählt

Nachweisbare Fallzahlen im jeweiligen Verfahren, wissenschaftliches Arbeiten, Bereitschaft zu enger Spezialisierung.

Wer typischerweise passt

Ein bundesweit kleiner Kreis. Kandidaten wägen ab, dass der Rückweg in die Allgemeine Innere Medizin nach einigen Jahren schwerfällt.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.

  1. Warum ist die Position offen?

    Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.

    • Wer hatte die Position vorher?
    • Warum ist er oder sie gegangen?
    • Soll das Spektrum gleich bleiben?
  2. Was ist wirklich erforderlich?

    Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In der Inneren Medizin ist das besonders wichtig, weil eine Schwerpunktbezeichnung den erreichbaren Kandidatenkreis um eine Größenordnung verkleinert.

    • Reicht der Facharzt Innere Medizin?
    • Ist eine Schwerpunktkompetenz zwingend?
    • Wird interventionell gearbeitet?
  3. Warum sollte jemand wechseln?

    Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie fuehrt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.

    • Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
    • Welche Entwicklung ist möglich?
  4. Wo besteht Spielraum?

    Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche fuehren, statt sie abzubrechen.

    • Wäre Teilzeit denkbar?
    • Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
  5. Wer passt strukturell und persoenlich?

    Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.

    • Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
    • Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Inneren Medizin:

Facharzt plus drei Zusatzqualifikationen

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, dazu Intensivmedizin und Notfallmedizin: Dieses Profil gibt es, aber es ist selten und selten wechselwillig. Wir sagen Ihnen, welche Kombination realistisch ist.

Eine Schwerpunktkompetenz, die die Quote nicht hergibt

Innerhalb der Fachinternisten gelten Höchstquoten: Kardiologie 33, Nephrologie 25, Gastroenterologie 19, Pneumologie 18 Prozent. Ist die Quote ausgeschöpft, hilft der beste Kandidat nichts.

Bereitschaftsdienst ohne Ausgleich

Zahl und Art der Dienste sind auf Facharztebene das häufigste Absagemotiv. Wenn Sie hier nichts anbieten können, sollten Sie es früh und offen sagen.

Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Quoten der Bedarfsplanung: Gemeinsamer Bundesausschuss, Bedarfsplanungs-Richtlinie, § 13 Abs. 6.

Formaler Rahmen

Zulassung, Sitz und Anstellung

Fachärztlich tätige Internisten zählen zur spezialisierten fachärztlichen Versorgung. Planungsbereich ist die Raumordnungsregion, bundesweit 97 Bereiche, mit einer allgemeinen Verhältniszahl von einem Fachinternisten je 14.689 Einwohner. Aussagen wie „unser Landkreis ist gesperrt“ gehen deshalb an der Sache vorbei.

01

Anstellung auf vorhandenem Sitz

Auch bei gesperrter Raumordnungsregion möglich. Die Anrechnung richtet sich nach dem Beschäftigungsumfang.

02

Jobsharing

Anstellung mit Leistungsbegrenzung. Im MVZ ohne die Zehnjahresbefristung, die für das Jobsharing in einer Berufsausübungsgemeinschaft gilt.

03

Sonderbedarf

Lokal oder qualifikationsbezogen. Für seltene Kompetenzen wie Rheumatologie oder Angiologie oft der einzige Weg.

04

Quoten beachten

Für Rheumatologie besteht eine Mindestquote von acht Prozent. Ein freier Sitz kann also für einen Rheumatologen offen sein und für einen Kardiologen zugleich gesperrt.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Für den konkreten Fall sind Ihre Kassenärztliche Vereinigung und Ihre rechtliche Beratung zuständig. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie § 101 und § 103 SGB V.

Marktdaten & Insights

Der Bewerbermarkt in der Inneren Medizin

Wie schnell sich eine internistische Position besetzen lässt, hängt an Facharztkompetenz, Region und Dienstmodell. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen

    Vor Beginn sagen wir Ihnen, wie viele Fachärztinnen und Fachärzte für Ihr Anforderungsprofil im gewünschten Umkreis überhaupt erreichbar sind und welche einzelne Anforderung diese Zahl am stärksten verkleinert.

  • Ansprache im kleinen Kreis

    Auf Oberarzt- und Chefarztebene ist der Kreis in jeder Region klein. Wir sprechen ohne Nennung Ihres Hauses an, solange Sie das wünschen.

  • Untersucherzahlen abfragen statt annehmen

    Wir fragen nach eigenen Zahlen: Koronarangiografien, Endoskopien, ERCP, Bronchoskopien pro Jahr. Und danach, was jemand selbstständig und was assistiert gemacht hat.

  • Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen

    Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.

  • Rückmeldung aus den Gesprächen

    Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In der Inneren Medizin sind es meist Dienstlast, fehlender Interventionszugang oder eine unklare Weiterbildungsbefugnis.

  • Zwei Modelle, vorher schriftlich

    Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Inneren Medizin fragen

Wir suchen einen Kardiologen und finden niemanden. Woran liegt das?

Meist an drei Dingen gleichzeitig: ausgeschöpfte Kardiologenquote in der Region, fehlender Konsolen- oder Katheterzugang und eine Dienstlast, die im Umfeld niedriger ist. Wir sagen Ihnen nach dem ersten Gespräch, welche Stellschraube am meisten bringt.

Reicht ein Facharzt für Innere Medizin ohne Spezialisierung?

Für viele Stationsstellen ja, und der Kandidatenkreis ist dann um ein Vielfaches größer. Wo eine Schwerpunktkompetenz wirklich nötig ist, sagen wir es Ihnen ebenso deutlich.

Was bedeutet die Krankenhausreform für unsere Personalplanung?

Die Leistungsgruppen setzen personelle Mindestanforderungen, in der Regel drei Fachärzte in Vollzeitäquivalenten je Gruppe, in der interventionellen Kardiologie fünf. Ein Facharzt darf auf höchstens drei Leistungsgruppen angerechnet werden. Häuser mit breitem Spektrum brauchen dadurch rechnerisch mehr Fachärzte als bisher.

Sprechen Sie auch Ärztinnen und Ärzte an, die gar nicht suchen?

Auf Facharzt- und Oberarztebene ist das der Regelfall. Der Anteil derer, die aktiv suchen, ist in diesem Fach klein.

Können Sie Untersucherzahlen wirklich beurteilen?

Wir fragen sie strukturiert ab und ordnen sie ein. Das ersetzt keine Hospitation und keine fachliche Prüfung durch Sie, sortiert aber vorher aus, wer die Anforderung erkennbar nicht erfüllt.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000