Für Einrichtungen · Fachbereich Neurologie

Ärztevermittlung Neurologie

Eine Stroke Unit mit Thrombektomiebereitschaft, eine Praxis mit Schwerpunkt Funktionsdiagnostik und eine neurologische Frührehabilitation suchen drei verschiedene Ärztinnen und Ärzte. Wir klären Versorgungsstufe, Gerätezugang und Dienstmodell Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
Wachsendes FachPlus 4,7 % in einem Jahr, gegenüber 2,0 % über alle Fächer
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Neurologischer Funktionsraum mit Diagnostikgeräten und Monitoren

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Vier Zahlen zeigen, warum die Neurologie wächst und trotzdem als schwer zu besetzen gilt.

10.541
berufstätige Neurologinnen und Neurologen
Zwei Drittel davon arbeiten stationär. Der ambulante Markt ist deutlich kleiner, als viele annehmen.
+4,7 %
Wachstum in einem Jahr
Über alle Fachgebiete sind es 2,0 %. Die Neurologie wächst überdurchschnittlich, der Bedarf aber schneller.
+64,0 %
mehr ambulant angestellte Neurologen seit 2020
Die Zahl der Niedergelassenen stieg im selben Zeitraum nur um 19,9 %. Anstellung ist der Treiber.
16,8 %
der Berufstätigen sind 60 Jahre oder älter
Über alle Fachgebiete sind es 23,4 %. Ein junges Fach, in dem Sie um aktive Ärzte konkurrieren.

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3, 5 und 6, Vergleichswerte zum 31.12.2020. Abgerufen am 23.08.2026.

Profile

Welche Profile wir in der Neurologie besetzen

„Facharzt für Neurologie“ beschreibt eine Qualifikation. Ob jemand thrombektomiert, EMG befundet oder eine MS-Ambulanz führt, entscheidet der Schwerpunkt. Und der entscheidet, wer für Ihre Position infrage kommt.

Facharzt für die neurologische Station

Der breiteste Markt: Schlaganfall, Epilepsie, Multiple Sklerose, Polyneuropathien, Demenz.

Worum es geht

Breites Spektrum mit hoher Aufnahmefrequenz. Konsile, Angehörigengespräche und Entlassmanagement nehmen viel Zeit.

Was das Matching verändert

Das Matching hängt fast immer an Diensthäufigkeit und Bettenzahl je Arzt, nicht am fachlichen Spektrum.

Worauf wir achten

Stationserfahrung, Sicherheit in der neurologischen Untersuchung, Umgang mit Verlegungsentscheidungen, Bereitschaft zu Nacht- und Wochenenddiensten.

Neurovaskulärer Schwerpunkt und Stroke Unit

Bundesweit gibt es 346 zertifizierte Stroke Units: 166 regional, 151 überregional, 29 telemedizinisch.

Worum es geht

Zeitkritische Versorgung mit Lyse, Bildgebung rund um die Uhr und Verlegungslogistik. In überregionalen Einheiten kommt die Thrombektomie dazu.

Was das Matching verändert

Die Zertifizierungsstufe ist für Kandidaten das erste Auswahlkriterium. Sie entscheidet über Fallspektrum und fachliche Entwicklung.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Lysetherapie und Neurosonografie, Umgang mit Zeitfenstern, Zusammenarbeit mit Neuroradiologie, Bereitschaft zu Rufbereitschaft.

Fachlicher Hinweis: Die Stroke-Unit-Zertifizierung ist ein Zertifikat für die Einrichtung, keine ärztliche Qualifikation. Ebenso sind DEGUM-Stufen und das Zertifikat Neurologische Intensivmedizin Fachgesellschaftszertifikate. Die Kammerbezeichnung heißt schlicht Intensivmedizin.

Neurologische Intensiv- und Überwachungsmedizin

Beatmung, erhöhter Hirndruck, Status epilepticus, schwere Verläufe nach Schlaganfall.

Worum es geht

Das knappste Profil im Fach, weil die Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin zusätzlich zur Facharztzeit erworben werden muss.

Was das Matching verändert

Ob eine eigene neurologische Intensiv- oder Überwachungseinheit besteht, verändert die Position vollständig. Das gehört in die erste Zeile der Ausschreibung.

Worauf wir achten

Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin, Beatmungserfahrung, Umgang mit Neuromonitoring, Bereitschaft zu Schichtdienst.

Funktionsdiagnostik: EEG, EMG, Neurografie, Duplex

Die Grundlage der ambulanten Neurologie und ein wesentlicher Teil des Praxisumsatzes.

Worum es geht

Selbstständige Befundung erfordert Routine. Zwei Fachärzte mit identischem Titel können hier weit auseinanderliegen.

Was das Matching verändert

Der Gerätepark und die Frage, wer die Befundhoheit hat, sind das eigentliche Kaufargument für ambulante Kandidaten.

Worauf wir achten

Eigene Befundungszahlen, Erfahrung mit Nadelmyografie, Neurosonografie einschließlich transkranieller Untersuchung, Umgang mit Verlaufsbeurteilungen.

Oberarzt mit Spezialambulanz

Multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsie, Neuroonkologie, Botulinumtoxin.

Worum es geht

Sprechstunden mit hoher fachlicher Tiefe, oft verbunden mit Studienbeteiligung und Registerarbeit.

Was das Matching verändert

Ambulanzermächtigung und Studienportfolio entscheiden darüber, ob die Position für spezialisierte Kandidaten attraktiv ist.

Worauf wir achten

Nachweisbare Schwerpunkterfahrung, Erfahrung mit Immuntherapien, Interesse an Lehre und Studien, Bereitschaft zu langfristiger Bindung.

Neurologische Frührehabilitation Phase B und C

Beatmungsentwöhnung, Dysphagiemanagement, Schluckdiagnostik, Teamarbeit mit Therapeuten.

Worum es geht

Anderes Tempo und andere Erfolgsmaßstäbe als in der Akutneurologie. Fortschritt bemisst sich in Wochen, nicht in Stunden.

Was das Matching verändert

Kandidaten aus der Akutversorgung unterschätzen den Unterschied regelmäßig. Wer bewusst wechselt, bleibt lange.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Beatmungsentwöhnung, Zusammenarbeit mit Logopädie und Physiotherapie, Umgang mit Angehörigen, Interesse an Verlaufsmedizin.

Facharzt in Praxis oder MVZ

Verlaufskontrollen, Funktionsdiagnostik, Heimversorgung, Zusammenarbeit mit Hausärzten.

Worum es geht

Hohe Terminfrequenz bei langen Wartezeiten. Der Anteil an Heim- und Hausbesuchen ist von Praxis zu Praxis sehr unterschiedlich.

Was das Matching verändert

Der Hausbesuchsanteil und die Frage, ob psychiatrische Fälle mitversorgt werden, verändern das Suchprofil erheblich.

Worauf wir achten

Ambulante Routine, selbstständige Befundung, Umgang mit Terminstruktur, Haltung zur Heimversorgung.

Kandidatenperspektive

Was Neurologinnen und Neurologen bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen

Gehalt und Standort stehen selten am Anfang. Diese acht Punkte entscheiden in der Neurologie häufiger darüber, ob jemand ein Angebot annimmt.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Stroke-Unit-Stufe und Thrombektomie

    Regional, überregional oder telemedizinisch, und ob die Thrombektomie im Haus oder über ein Netzwerk erfolgt. Für viele die erste Frage überhaupt.

  • Zugang zu Bildgebung

    Eigene CT- und MRT-Slots, Verfügbarkeit rund um die Uhr, Anbindung an die Neuroradiologie. Ohne das ist Akutneurologie nicht seriös machbar.

  • Umfang der Funktionsdiagnostik

    EEG, EMG und Neurografie, evozierte Potenziale, Neurosonografie: Wie viel davon macht man selbst, und wer befundet?

  • Intensiv- oder Überwachungseinheit

    Existiert sie, ist sie neurologisch geführt, wie viele Beatmungsplätze? Das entscheidet über den Erwerb der Zusatz-Weiterbildung.

  • Zahl und Zuschnitt der Spezialambulanzen

    MS, Parkinson, Epilepsie, Neuroonkologie. Für fachlich ambitionierte Kandidaten der wichtigste Entwicklungspfad.

  • Weiterbildungsbefugnis in Monaten

    Volle 60 Monate oder Teilbefugnis, und ob das Psychiatriejahr im Haus abgebildet werden kann. Häufigster Wechselgrund bei jüngeren Fachärzten.

  • Anteil Konsildienst

    Wie viel der Arbeitszeit entfällt auf Konsile in anderen Abteilungen statt auf die eigene Station? Ein oft unterschätzter Punkt.

  • Liquordiagnostik und Studienzentrum

    Eigenes Labor, Zugang zu Registern und Studien. Für Kandidaten mit wissenschaftlichem Interesse ausschlaggebend.

Einrichtungstyp

Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching

Dieselbe Facharztanerkennung führt in der Praxis, im MVZ, in der Akutklinik und in der Frührehabilitation zu einem völlig anderen Arbeitsalltag.

Neurologie in der Praxis

Funktionsdiagnostik, Verlaufskontrollen, Heimversorgung.

Was die Tätigkeit prägt

Die Diagnostikapparatur gehört zum Betriebsvermögen und prägt Umsatz wie Attraktivität. Keine Dienste, dafür hohe Terminfrequenz.

Welche Erfahrung zählt

Ambulante Routine, selbstständige Befundung, Entscheidungsfähigkeit ohne Rückfrage.

Wer typischerweise passt

Fachärztinnen und Fachärzte, die diagnostisch arbeiten wollen und auf Akutversorgung verzichten möchten.

Neurologie im MVZ

Anstellung ohne Investitionsrisiko, häufig kombiniert mit Psychiatrie.

Was die Tätigkeit prägt

Geregelte Zeiten, geteilte Gerätekosten, Steuerung durch Träger und Terminvorgaben.

Welche Erfahrung zählt

Arbeit in arbeitsteiligen Strukturen, Umgang mit Vorgaben, Bereitschaft zu gemischt neurologisch-psychiatrischer Versorgung.

Wer typischerweise passt

Kandidaten, die Planbarkeit suchen, oft nach Jahren im Schichtdienst.

Was ambulante Einrichtungen allgemein bei der Besetzung beachten sollten, steht auf unserer Seite Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen.

Neurologie in der Akutklinik

Mit 6.663 stationär tätigen Neurologen der größte Einzelmarkt des Fachs.

Was die Tätigkeit prägt

Akutversorgung mit Nacht- und Wochenenddiensten, Stroke Unit und Intensivbezug. Strukturierte Weiterbildung bis zur Chefarztebene.

Welche Erfahrung zählt

Stationserfahrung, Notfallkompetenz, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Umgang mit Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung.

Wer typischerweise passt

Kandidaten in der Qualifikationsphase und Fachärzte, die Leitungsverantwortung anstreben.

Zur Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen insgesamt: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken.

MS-Zentrum, Epilepsiezentrum, Frührehabilitation

Hohe Verdichtung auf ein Krankheitsfeld, oft mit Studien und Registern.

Was die Tätigkeit prägt

Fallkomplexität und Forschungsanteil steigen, das Fallspektrum wird schmaler.

Welche Erfahrung zählt

Nachweisbare Schwerpunkterfahrung, wissenschaftliches Arbeiten, Bereitschaft zu enger Spezialisierung.

Wer typischerweise passt

Ein bundesweit kleiner Kreis mit hoher Umzugsbereitschaft, wenn die fachliche Perspektive stimmt.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.

  1. Warum ist die Position offen?

    Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.

    • Wer hatte die Position vorher?
    • Warum ist er oder sie gegangen?
    • Soll das Spektrum gleich bleiben?
  2. Was ist wirklich erforderlich?

    Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In der Neurologie ist das besonders wichtig, weil Stroke-Unit-Erfahrung, Funktionsdiagnostik und Intensivkompetenz selten in einer Person zusammenkommen.

    • Ist Stroke-Unit-Erfahrung Bedingung?
    • Wird selbstständig befundet?
    • Gehört Intensivmedizin dazu?
  3. Warum sollte jemand wechseln?

    Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie fuehrt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.

    • Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
    • Welche Entwicklung ist möglich?
  4. Wo besteht Spielraum?

    Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche fuehren, statt sie abzubrechen.

    • Wäre Teilzeit denkbar?
    • Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
  5. Wer passt strukturell und persoenlich?

    Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.

    • Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
    • Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Neurologie:

Stroke Unit ohne Bildgebung rund um die Uhr

Wer eine zertifizierte Einheit betreibt, aber nachts keine verlässlichen MRT-Slots hat, wird das im Gespräch erklären müssen. Kandidaten fragen sehr genau nach.

Facharzt plus Intensivmedizin plus Funktionsdiagnostik

Dieses Profil gibt es, aber selten und meist nicht wechselwillig. Wir sagen Ihnen, welche Kombination realistisch ist und wofür es zwei Stellen bräuchte.

Vergütung ohne Marktbezug

Die Neurologie wächst mit 4,7 Prozent im Jahr schneller als der Durchschnitt, der Bedarf schneller. Wer im regionalen Vergleich nicht mithalten kann, bleibt länger unbesetzt.

Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Stroke Units: Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft, Stand 01.11.2024.

Formaler Rahmen

Zulassung, Sitz und Anstellung

Neurologen gehören zur Arztgruppe der Nervenärzte in der allgemeinen fachärztlichen Versorgung. Planungsbereich ist die kreisfreie Stadt, der Landkreis oder die Kreisregion. Innerhalb der Arztgruppe gibt es eine Quotenregelung, die für Einrichtungen der wichtigste Hebel ist.

01

Anstellung auf vorhandenem Sitz

Auch bei gesperrtem Planungsbereich möglich. Die Anrechnung richtet sich nach dem Beschäftigungsumfang.

02

Quotensitze für Neurologen

In gesperrten Bereichen sind je 50 Prozent der Differenz zwischen Versorgungsanteil und Ist-Zahl den Neurologen beziehungsweise den Psychiatern vorbehalten. Das ist der wichtigste Hebel überhaupt.

03

Jobsharing

Anstellung mit Leistungsbegrenzung auf den bisherigen Praxisumfang. Für den Einstieg vor einer Nachfolge häufig der praktikable Weg.

04

Sonderbedarf

Lokal oder qualifikationsbezogen, wenn ein nachweisbarer zusätzlicher Versorgungsbedarf besteht.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Für den konkreten Fall sind Ihre Kassenärztliche Vereinigung und Ihre rechtliche Beratung zuständig. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie § 101 und § 103 SGB V.

Marktdaten & Insights

Der Bewerbermarkt in der Neurologie

Wie schnell sich eine neurologische Position besetzen lässt, hängt an Versorgungsstufe, Schwerpunkt und Dienstmodell. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen

    Vor Beginn sagen wir Ihnen, wie viele Fachärztinnen und Fachärzte für Ihr Anforderungsprofil im gewünschten Umkreis überhaupt erreichbar sind und welche einzelne Anforderung diese Zahl am stärksten verkleinert.

  • Ansprache im kleinen Kreis

    Bei 809 leitenden Neurologen bundesweit spricht sich eine laufende Suche schnell herum. Wir sprechen ohne Nennung Ihres Hauses an, solange Sie das wünschen.

  • Befundungskompetenz abfragen statt annehmen

    Wir lassen uns schildern, welche Untersuchungen jemand selbstständig befundet: EEG, EMG und Neurografie, evozierte Potenziale, Neurosonografie. Und in welcher Größenordnung.

  • Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen

    Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.

  • Rückmeldung aus den Gesprächen

    Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In der Neurologie sind es meist die Dienstdichte, fehlender Zugang zur Funktionsdiagnostik oder eine zu kleine Weiterbildungsbefugnis.

  • Zwei Modelle, vorher schriftlich

    Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Neurologie fragen

Wir betreiben eine Stroke Unit und finden trotzdem niemanden. Warum?

Meist an drei Punkten: Diensthäufigkeit, fehlende eigene Intensiv- oder Überwachungseinheit und eine Weiterbildungsbefugnis, die nicht die vollen 60 Monate abdeckt. Wir sagen Ihnen nach dem ersten Gespräch, welche Stellschraube am meisten bringt.

Unser Planungsbereich ist gesperrt. Gibt es trotzdem einen Weg?

Ja, und in der Neurologie sogar einen besonderen: Innerhalb der Arztgruppe der Nervenärzte sind Anteile ausdrücklich für Neurologen reserviert. Ein Bereich kann für Nervenärzte gesperrt und für Neurologen offen sein. Prüfen lassen sich diese Quoten über Ihre Kassenärztliche Vereinigung.

Können Sie beurteilen, ob jemand wirklich selbstständig befundet?

Wir fragen die Untersuchungen nach Art und Größenordnung ab und lassen uns schildern, was unter Aufsicht und was allein befundet wurde. Das ersetzt keine fachliche Prüfung durch Sie, sortiert aber vorher aus.

Sprechen Sie auch Ärztinnen und Ärzte an, die gar nicht suchen?

Auf Fach- und Oberarztebene ist das der Regelfall. Bei 809 leitenden Neurologen bundesweit funktioniert dieser Markt fast ausschließlich über Direktansprache.

Vermitteln Sie auch für die Frührehabilitation?

Ja. Dort ist das Anforderungsprofil ein anderes, und wir sprechen entsprechend andere Kandidaten an. Wer aus der Akutneurologie kommt, muss den Unterschied im Arbeitsrhythmus bewusst wollen.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000