Für Einrichtungen · Fachbereich Psychiatrie und Psychotherapie

Ärztevermittlung Psychiatrie

Eine Akutstation mit Unterbringungsrecht, eine Tagesklinik mit hohem Psychotherapieanteil und ein Home-Treatment-Team suchen drei verschiedene Ärztinnen und Ärzte. Wir klären Versorgungsform, Psychotherapieanteil und Personalsituation Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
Ältestes Fach37 % der Berufstätigen sind über 60. Nachfolge ist hier die Regel, nicht die Ausnahme.
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Ärztliches Gespräch am Tisch in einer Besprechungssituation

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Vier Zahlen erklären, warum psychiatrische Positionen zu den am schwersten zu besetzenden gehören.

13.571
berufstätige Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
Etwas mehr als die Hälfte arbeitet stationär. Der ambulante Markt ist knapp und die Sitze sind teuer.
37,0 %
der Berufstätigen sind 60 Jahre oder älter
Über alle Fachgebiete sind es 23,4 %. Kein anderes hier betrachtetes Fach steht so stark vor dem Generationswechsel.
+40,9 %
mehr ambulant angestellte Psychiater seit 2020
Die Zahl der Niedergelassenen stieg im selben Zeitraum nur um 8,0 %.
−7,1 %
Rückgang im auslaufenden Gebiet Nervenheilkunde in einem Jahr
Die klassischen Nervenarztsitze verschwinden. Welche Arztgruppe den frei werdenden Sitz bekommt, regelt eine Quote.

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3, 5 und 6, Vergleichswerte zum 31.12.2020. Abgerufen am 23.08.2026.

Profile

Welche Profile wir in der Psychiatrie besetzen

„Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“ beschreibt eine Qualifikation. Ob jemand auf einer geschützten Station arbeiten will, aufsuchend tätig ist oder überwiegend Psychotherapie macht, entscheidet über die Passung.

Stationsarzt in der Akutpsychiatrie

Offene und geschützte Stationen, Aufnahmedienst, Krisenintervention.

Worum es geht

Breites Spektrum von Depression und Psychose bis Sucht und Delir. Aufnahmen kommen ungeplant, oft über die Polizei oder den Notdienst.

Was das Matching verändert

Der Anteil geschützter Behandlung und der Umgang mit Zwangsmaßnahmen sind das entscheidende Passungsmerkmal. Wer das nicht offenlegt, verliert Kandidaten spät.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Unterbringungsrecht des jeweiligen Landes, Deeskalationstraining, Umgang mit Aufnahmediensten, Haltung zu Zwangsmaßnahmen.

Psychiatrische Institutsambulanz

Bundesweit gibt es rund 440 psychiatrische und psychosomatische Institutsambulanzen mit über drei Millionen Behandlungsfällen im Jahr.

Worum es geht

Langfristige Begleitung schwer erkrankter Menschen, hoher Steuerungs- und Koordinationsanteil, multiprofessionelles Team.

Was das Matching verändert

Planbare Zeiten ohne Nachtdienst machen diese Stellen attraktiv. Entsprechend selten werden sie frei und entsprechend gut vergleichen Kandidaten.

Worauf wir achten

Erfahrung mit chronischen Verläufen, Zusammenarbeit mit Sozialdienst und gesetzlichen Betreuern, Umgang mit Depotmedikation.

Home-Treatment und stationsäquivalente Behandlung

Aufsuchende Behandlung im häuslichen Umfeld nach § 115d SGB V.

Worum es geht

Fahrzeiten statt Stationsroutine, kleine Teams, hohe Eigenverantwortung. Ein vergleichsweise junges Versorgungsangebot.

Was das Matching verändert

Ob Ihr Haus StäB anbietet, ist für einen Teil der Kandidaten das ausschlaggebende Argument. Für einen anderen Teil ein Ausschlusskriterium.

Worauf wir achten

Bereitschaft zu aufsuchender Arbeit, Führerschein, Erfahrung mit Krisenintervention außerhalb der Klinik, Umgang mit Angehörigen.

Tagesklinik

Teilstationäre Behandlung, geregelte Arbeitszeit, hoher Therapieanteil.

Worum es geht

Gruppen- und Einzeltherapie, Milieutherapie, enge Zusammenarbeit mit Psychologen und Fachtherapeuten.

Was das Matching verändert

Der Anteil eigener Psychotherapie ist hier höher als auf Station. Für Kandidaten mit abgeschlossener Verfahrensausbildung ist das oft der Grund zu wechseln.

Worauf wir achten

Verfahrensausbildung und laufende Supervision, Erfahrung mit Gruppentherapie, Bereitschaft zu strukturierter Tagesplanung.

Sucht- und Entzugsbehandlung

Qualifizierter Entzug, Substitution, Rückfallprophylaxe.

Worum es geht

Ein eigenes Milieu mit hoher Wiederaufnahmequote und besonderen Anforderungen an Haltung und Beziehungsgestaltung.

Was das Matching verändert

Wer Suchtmedizin nicht bewusst sucht, bleibt selten lange. Wir sprechen das im Erstgespräch offen an.

Worauf wir achten

Zusatz-Weiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung, Erfahrung mit Substitution, Umgang mit Komorbidität, Belastbarkeit bei Rückfällen.

Gerontopsychiatrie und Konsildienst

Demenz, Depression im Alter, Delir, Medikationsmanagement.

Worum es geht

Starke somatische Schnittstelle und enge Zusammenarbeit mit Geriatrie, Neurologie und Pflegeeinrichtungen.

Was das Matching verändert

Die Kammerbezeichnung heißt Geriatrie, nicht Gerontopsychiatrie. Wer den falschen Titel ausschreibt, filtert die falschen Bewerber.

Worauf wir achten

Zusatz-Weiterbildung Geriatrie, Erfahrung mit Delirmanagement, Umgang mit Polypharmazie, Zusammenarbeit mit Heimen.

Fachlicher Hinweis: „Gerontopsychiatrie“ und „Sozialpsychiatrie“ sind keine Kammerbezeichnungen. Die passenden Zusatz-Weiterbildungen heißen Geriatrie und Sozialmedizin. Die Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ ist für dieses Fach gegenstandslos, weil sie bereits im Facharzt enthalten ist.

Maßregelvollzug und forensische Psychiatrie

Forensische Psychiatrie ist ein Schwerpunkt der Kammer, keine Zusatz-Weiterbildung. Bundesweit führen ihn 297 Berufstätige.

Worum es geht

Behandlung im Sicherheitsrahmen, hoher Gutachtenanteil, lange Behandlungsdauern, enge Zusammenarbeit mit Justiz.

Was das Matching verändert

Ein sehr spezifisches Profil mit eigener Vergütungslogik. Der Rückweg in die Allgemeinpsychiatrie fällt nach Jahren schwer, das wissen Kandidaten.

Worauf wir achten

Schwerpunkt Forensische Psychiatrie oder klare Absicht ihn zu erwerben, Gutachtenerfahrung, Umgang mit Sicherheitsvorgaben, Belastbarkeit.

Kandidatenperspektive

Was Psychiaterinnen und Psychiater bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen

Gehalt und Standort stehen selten am Anfang. Diese acht Punkte entscheiden in der Psychiatrie häufiger darüber, ob jemand ein Angebot annimmt.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Anteil eigener Psychotherapie

    Wie viel der Arbeitszeit ist tatsächlich Therapie, und kann im eigenen Richtlinienverfahren gearbeitet werden? Häufigster Wechselgrund im Fach.

  • Institutsambulanz und Ambulanzermächtigung

    Gibt es eine PIA, ist sie personell gut ausgestattet, wird dort rotiert? Für viele der attraktivste Teil des Hauses.

  • Home-Treatment nach § 115d SGB V

    Wird stationsäquivalente Behandlung angeboten? Das trennt Bewerber in zwei klar unterscheidbare Gruppen.

  • Personalausstattung nach der PPP-Richtlinie

    Die ärztlichen Mindestvorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses sind bekannt. Kandidaten fragen, ob sie tatsächlich erfüllt werden.

  • Unterbringungsrecht und Zwangsmaßnahmenquote

    Landesrecht, Deeskalationskonzept, Fixierungspraxis. Ein Thema, über das im Bewerbungsgespräch offen gesprochen werden sollte.

  • Gutachtenanteil und Vergütung

    Wie viel Zeit geht in Gutachten, und wird das gesondert vergütet? Bei Nichtklärung entsteht Frust im ersten Jahr.

  • Supervision und Selbsterfahrung

    Fall- und Teamsupervision, Balintarbeit, und wer sie bezahlt. Für Ärzte in Weiterbildung ein hartes Kriterium.

  • Weiterbildungsbefugnis

    Umfang in Monaten, einschließlich der Befugnis für Psychotherapiesupervision und Selbsterfahrung. Ohne sie fällt ein großer Bewerberkreis weg.

Einrichtungstyp

Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching

Dieselbe Facharztanerkennung führt in der Praxis, im MVZ, in der Klinik und im Maßregelvollzug zu einem völlig anderen Arbeitsalltag.

Psychiatrie in der Praxis

Gesprächs- und Verlaufsmedizin, geringe Gerätebindung, planbare Zeiten.

Was die Tätigkeit prägt

Der Sitz ist knapp und teuer, weil fast alle Planungsbereiche gesperrt sind. Dafür keine Dienste und hohe Selbstbestimmung.

Welche Erfahrung zählt

Ambulante Routine, Erfahrung mit Langzeitbegleitung, Entscheidungsfähigkeit ohne Team im Rücken.

Wer typischerweise passt

Fachärztinnen und Fachärzte nach vielen Klinikjahren, häufig mit dem Wunsch nach mehr Therapieanteil.

Psychiatrie im MVZ

Anstellung auf einem erworbenen Sitz, häufig neuropsychiatrisch gemischt.

Was die Tätigkeit prägt

Fallzahlvorgaben und Trägersteuerung ersetzen unternehmerische Freiheit. Dafür kein Kapitalrisiko.

Welche Erfahrung zählt

Arbeit in arbeitsteiligen Strukturen, Bereitschaft zu gemischt neurologisch-psychiatrischer Versorgung, Umgang mit Kennzahlen.

Wer typischerweise passt

Kandidaten, die ambulant arbeiten wollen, ohne einen Sitz zu kaufen.

Was ambulante Einrichtungen allgemein bei der Besetzung beachten sollten, steht auf unserer Seite Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen.

Psychiatrie in der Klinik

Mit 6.904 stationär tätigen Psychiatern der größte Einzelmarkt des Fachs.

Was die Tätigkeit prägt

Volles Spektrum inklusive Aufnahme-, Nacht- und Wochenenddiensten und Unterbringungsrecht. Weiterbildung und Aufstieg sind strukturiert.

Welche Erfahrung zählt

Stationserfahrung, Krisenintervention, Umgang mit multiprofessionellen Teams und mit Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung.

Wer typischerweise passt

Kandidaten in der Qualifikationsphase und Fachärzte, die Leitungsverantwortung anstreben.

Zur Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen insgesamt: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken.

Forensik, Sucht, Gerontopsychiatrie

Eigener Rechts- und Finanzierungsrahmen, sehr spezifisches Profil.

Was die Tätigkeit prägt

Lange Behandlungsdauern, hoher Dokumentations- und Gutachtenanteil, besondere Sicherheitsanforderungen.

Welche Erfahrung zählt

Nachweisbare Schwerpunkterfahrung, Belastbarkeit, Bereitschaft zu langfristiger Bindung.

Wer typischerweise passt

Ein kleiner Kreis, der diese Bereiche bewusst sucht. Quereinsteiger bleiben selten.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.

  1. Warum ist die Position offen?

    Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.

    • Wer hatte die Position vorher?
    • Warum ist er oder sie gegangen?
    • Soll das Spektrum gleich bleiben?
  2. Was ist wirklich erforderlich?

    Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In der Psychiatrie ist das besonders wichtig, weil Unterbringungsanteil und Psychotherapieanteil über die Passung entscheiden, nicht der Titel.

    • Wie hoch ist der Anteil geschützter Behandlung?
    • Wird eigene Psychotherapie gemacht?
    • Sind Aufnahmedienste Pflicht?
  3. Warum sollte jemand wechseln?

    Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie fuehrt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.

    • Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
    • Welche Entwicklung ist möglich?
  4. Wo besteht Spielraum?

    Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche fuehren, statt sie abzubrechen.

    • Wäre Teilzeit denkbar?
    • Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
  5. Wer passt strukturell und persoenlich?

    Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.

    • Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
    • Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Psychiatrie:

Vollzeit mit vollem Dienstanteil

54,8 Prozent der Berufstätigen sind Frauen, der Anteil an Teilzeit steigt seit Jahren. Eine reine Vollzeitvorgabe mit hoher Dienstdichte schließt einen großen Teil des Marktes aus.

Ein Sitz, der nur als Nervenarztsitz frei wird

Das Gebiet Nervenheilkunde schrumpft um sieben Prozent im Jahr. Welche Arztgruppe einen frei werdenden Sitz bekommt, entscheidet eine Quotenregel. Das lohnt sich vorher zu prüfen.

Psychotherapie versprechen, aber nicht ermöglichen

Wenn im Alltag keine Zeit für eigene Therapie bleibt, merken das neue Kolleginnen und Kollegen innerhalb weniger Wochen. Besser vorher realistisch benennen.

Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Ergänzend: Basisdaten der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, Februar 2025.

Formaler Rahmen

Zulassung, Sitz und Anstellung

Psychiater gehören zur Arztgruppe der Nervenärzte in der allgemeinen fachärztlichen Versorgung. Planungsbereich ist die kreisfreie Stadt, der Landkreis oder die Kreisregion. Wer überwiegend psychotherapeutisch arbeitet, wird dagegen der Arztgruppe der Psychotherapeuten zugeordnet. Das ist für die Planung ein erheblicher Unterschied.

01

Anstellung auf vorhandenem Sitz

Auch bei gesperrtem Planungsbereich möglich. Die Anrechnung richtet sich nach dem Beschäftigungsumfang.

02

Quotensitze für Psychiater

In gesperrten Bereichen sind je 50 Prozent der Differenz zwischen Versorgungsanteil und Ist-Zahl den Psychiatern beziehungsweise den Neurologen vorbehalten. Der wichtigste Hebel im Fach.

03

Jobsharing

Anstellung mit Leistungsbegrenzung auf den bisherigen Praxisumfang, häufig als Einstieg vor einer Nachfolge.

04

Zuordnung als Psychotherapeut

Wer überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätig ist, wird nach § 95 Abs. 13 SGB V der Arztgruppe der Psychotherapeuten zugeordnet. Dort gelten völlig andere Verhältniszahlen.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Für den konkreten Fall sind Ihre Kassenärztliche Vereinigung und Ihre rechtliche Beratung zuständig. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie § 101 und § 103 SGB V.

Marktdaten & Insights

Der Bewerbermarkt in der Psychiatrie

Wie schnell sich eine psychiatrische Position besetzen lässt, hängt an Versorgungsform, Region und Personalsituation. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen

    Vor Beginn sagen wir Ihnen, wie viele Fachärztinnen und Fachärzte für Ihr Anforderungsprofil im gewünschten Umkreis überhaupt erreichbar sind und welche einzelne Anforderung diese Zahl am stärksten verkleinert.

  • Ansprache im kleinen Kreis

    Auf Ober- und Chefarztebene ist der Kreis in jeder Region klein und untereinander bekannt. Wir sprechen ohne Nennung Ihres Hauses an, solange Sie das wünschen.

  • Psychotherapieanteil und Verfahren klären

    Wir fragen, in welchem Richtlinienverfahren jemand arbeitet und wie viel eigene Therapie tatsächlich möglich sein wird. Diese Frage entscheidet häufiger über Zusagen als das Gehalt.

  • Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen

    Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.

  • Rückmeldung aus den Gesprächen

    Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In der Psychiatrie sind es meist Dienstdichte, Personalsituation nach der Personalausstattungs-Richtlinie oder ein zu geringer Therapieanteil.

  • Zwei Modelle, vorher schriftlich

    Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Psychiatrie fragen

Wir finden keinen Facharzt für die Akutstation. Woran liegt das?

Meist an drei Punkten: Dienstdichte, Anteil geschützter Behandlung und die Frage, wie viel eigene Psychotherapie möglich ist. Wir sagen Ihnen nach dem ersten Gespräch, welche Stellschraube in Ihrer Region am meisten bringt.

Unser Planungsbereich ist gesperrt. Gibt es trotzdem einen Weg?

Ja. Innerhalb der Arztgruppe der Nervenärzte sind Anteile ausdrücklich für Psychiater reserviert. Ein Bereich kann für Nervenärzte gesperrt und für Psychiater offen sein. Die konkrete Rechnung macht Ihre Kassenärztliche Vereinigung.

Lohnt es sich, Home-Treatment in die Ausschreibung zu schreiben?

Ja, wenn Sie es anbieten. Für einen erheblichen Teil der Bewerber ist stationsäquivalente Behandlung der Grund, sich überhaupt zu melden.

Sprechen Sie auch Ärztinnen und Ärzte an, die gar nicht suchen?

Auf Fach- und Oberarztebene ist das der Regelfall. Der aktive Suchmarkt ist in diesem Fach sehr klein.

Wir haben eine Nachfolge in der Praxis zu regeln, wollen aber diskret bleiben.

Das ist der Regelfall. Wir sprechen ohne Nennung Ihrer Praxis an und geben Ihren Namen erst frei, wenn beide Seiten das wollen.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
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