Ärztevermittlung Endokrinologie für Kliniken, MVZ und Praxen
Die Endokrinologie ist eines der kleinsten internistischen Fächer. Wir sprechen Ärztinnen und Ärzte bundesweit direkt an – und klären vorher, welches Leistungsspektrum, welche Funktionsdiagnostik und welcher diabetologische Anteil hinter Ihrer Position stehen.
Fachärztlich geprägtBundesweite DirektansprachePersönliche Begleitung
Der Markt, aus dem Sie einstellen
Sanovetis vermittelt endokrinologisch tätige Ärztinnen und Ärzte an Kliniken, MVZ, Schwerpunktpraxen und Hochschulambulanzen in Deutschland. Die Suche umfasst Festanstellungen, Praxisnachfolgen und individuell mandatierte Suchaufträge.
Zum Vergleich: Im gesamten Gebiet Innere Medizin sind rund 64.900 Ärztinnen und Ärzte berufstätig. Die Endokrinologie ist damit eines der kleinsten internistischen Fächer. Wer hier ausschließlich über eine Stellenanzeige sucht, wartet auf Bewerbungen aus einer bundesweit sehr kleinen Grundgesamtheit.
Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabelle 3. Ärztinnen und Ärzte können mehrere Bezeichnungen führen; die Werte lassen sich deshalb nicht zu einer Personenzahl addieren.
Welche Position möchten Sie besetzen?
Sechs Profile, die wir in der Endokrinologie regelmäßig besetzen. Jedes verlangt eine andere Ansprache.
Oberärztliche Position in einer Klinik mit endokrinologischem Schwerpunkt
Konsiliardienst für das ganze Haus, endokrinologische Spezialsprechstunde, Funktionsdiagnostik, häufig zusätzlich Betreuung stationärer Diabetespatienten. Die Position ist selten reine Endokrinologie.
Entscheidend ist, wie viel allgemeine internistische Station und wie viel Schwerpunkt die Stelle tatsächlich enthält. Kandidatinnen und Kandidaten fragen früh nach dem Anteil an Dienstverpflichtung in der allgemeinen Inneren Medizin.
Ob die Klinik ein eigenes endokrinologisches Labor oder feste Kooperationen hat, ob eine Weiterbildungsbefugnis besteht und wie die Sprechstundenkapazität geregelt ist.
Angestellte Tätigkeit in einem MVZ mit endokrinologischem Sitz
Ambulante Schwerpunktversorgung mit hohem Anteil an Schilddrüsenpatienten, dazu Osteoporose, Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen sowie endokrinologische Fragestellungen aus der Gynäkologie und Andrologie.
Der Anstellungsumfang bestimmt den anrechenbaren Sitzanteil. Ebenso wichtig: ob Sonografie und Punktion im Haus erfolgen und wie lang die Terminvorläufe sind.
Erfahrung mit ambulanten Fallzahlen, eigenständige Schilddrüsensonografie, Umgang mit Laborbefunden externer Dienstleister und die Haltung zu Terminsprechstunden.
Übernahme einer endokrinologischen Schwerpunktpraxis
Ein bestehender Patientenstamm mit langjährigen Verläufen, oft mit Terminvorläufen von mehreren Monaten. Die Übergabe entscheidet, ob dieser Stamm erhalten bleibt.
Ob eine Übergangsphase mit dem abgebenden Arzt möglich ist, wie das Geräte- und Laborsetup aussieht und ob Personal übernommen wird. Der Kaufpreis ist selten der erste Ablehnungsgrund.
Unternehmerische Bereitschaft, Erfahrung mit ambulanter Abrechnung und ein realistisches Bild davon, was ein Schwerpunktsitz an Verantwortung mitbringt.
Assistenzärztin oder Assistenzarzt in der Schwerpunktweiterbildung
Die Facharztweiterbildung Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie umfasst 72 Monate, davon 36 Monate im Gebiet und 24 Monate in der stationären Patientenversorgung. Je sechs Monate entfallen auf Notfallaufnahme und Intensivmedizin.
Ob die Befugnis die vollen 36 Monate abdeckt oder nur einen Teil. Eine Teilbefugnis bedeutet für Bewerber einen weiteren Wechsel und wird entsprechend kritisch geprüft.
Wie strukturiert die Rotation ist, ob Funktionsdiagnostik selbständig durchgeführt wird und ob Zeit für die Spezialsprechstunde eingeplant ist.
Tätigkeit in Hochschulambulanz oder ermächtigter Klinikambulanz
Versorgung seltener endokrinologischer Krankheitsbilder, häufig mit Studienbeteiligung und Überweisungen aus einem großen Einzugsgebiet.
Der Umfang der Ermächtigung und ob die Position an eine Person oder an die Einrichtung gebunden ist. Das entscheidet darüber, wie planbar die Stelle für Bewerber ist.
Wissenschaftliche Ambitionen, Erfahrung mit komplexen Fällen und die Frage, ob eine spätere Perspektive außerhalb der Ambulanz besteht.
Doppelqualifikation mit relevantem diabetologischen Anteil
Viele Positionen sind faktisch geteilt: endokrinologische Sprechstunde auf der einen, Diabetesschulung, Insulineinstellung und DMP-Betreuung auf der anderen Seite.
Der tatsächliche prozentuale Anteil. Wird er nicht benannt, entstehen Fehlbesetzungen – in beide Richtungen. Wir fragen ihn deshalb vor der Ansprache ab.
Ob die Zusatz-Weiterbildung Diabetologie vorliegt, wie das Schulungsteam aufgestellt ist und ob die Kandidatin oder der Kandidat den diabetologischen Anteil bewusst sucht oder in Kauf nimmt.
Was in der Endokrinologie wirklich über einen Wechsel entscheidet
Gehalt ist nur ein Faktor. In unseren Gesprächen entscheiden häufig die fachlichen Rahmenbedingungen darüber, ob eine Position überhaupt interessant wird.
Leistungsspektrum der Sprechstunde
Schilddrüse, Nebenniere, Hypophyse, Gonaden, Osteologie: Welche Krankheitsbilder kommen tatsächlich, und welche werden weiterverwiesen? Der häufigste blinde Fleck in Stellenausschreibungen.
Funktionsdiagnostik und Testverfahren
Werden Stimulations- und Suppressionstests im Haus durchgeführt? Wer bereitet sie vor, wer wertet aus? Ohne eigene Funktionsdiagnostik verliert eine Position an fachlichem Reiz.
Sonografie und Feinnadelpunktion
Ob Schilddrüsensonografie und Punktion selbständig durchgeführt werden oder ausgelagert sind, verändert das Tätigkeitsprofil spürbar.
Labor- und Assayzugang
Hormonanalytik ist assayabhängig. Eigenes Labor, feste Kooperation oder wechselnde Dienstleister – das wirkt sich auf Befundqualität und Arbeitsablauf aus.
Diabetologischer Anteil
Wie viel Prozent der Arbeitszeit entfallen auf Diabetologie? Wird der Anteil nicht offen benannt, entstehen Fehlbesetzungen in beide Richtungen.
Osteologie und Knochendichtemessung
Ob eine DXA-Messung vorhanden ist und ob Osteoporose als eigener Schwerpunkt geführt wird, spricht einen deutlich anderen Kandidatenkreis an.
Interdisziplinäre Anbindung
Endokrine Chirurgie, Nuklearmedizin, Gynäkologie, Onkologie: Die Anbindung entscheidet, wie viel des Faches vor Ort abgebildet werden kann.
Weiterbildungsbefugnis
Umfang und Dauer der Befugnis. Für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ist das der erste Filter, nicht der letzte.
Der Facharzttitel allein ist noch kein Match
Endokrinologie lässt sich in sehr unterschiedlichen Strukturen ausfüllen. Wer das Modell offen benennt, bekommt passendere Gespräche.
Klinik mit Schwerpunkt
Konsiliardienst, Spezialsprechstunde und Funktionsdiagnostik, meist verbunden mit allgemein-internistischer Dienstverpflichtung.
MVZ
Arbeitsteilige ambulante Struktur mit geregelter Arbeitszeit, dafür Vorgaben zu Fallzahl und Terminlogik.
Schwerpunktpraxis
Hohe Eigenverantwortung, enger Patientenbezug, langfristige Verläufe und unternehmerische Nähe.
Hochschul- oder Ermächtigungsambulanz
Seltene Krankheitsbilder, großes Einzugsgebiet, häufig mit wissenschaftlichem Anteil.
Ein Facharzttitel beschreibt die Qualifikation. Er beschreibt noch nicht, in welchem Versorgungsmodell jemand langfristig gut arbeitet.
Bevor wir suchen, wollen wir Ihre Position verstehen
Fünf Punkte, die wir in der Endokrinologie immer klären. Sie entscheiden darüber, wen wir ansprechen und was wir sagen können.
Anlass der Vakanz
Warum wird die Position frei?- Ruhestand, Wechsel oder Aufbau eines neuen Schwerpunkts
- Wie lange ist die Position bereits offen
- Was bisher versucht wurde
- Ob eine Nachbesetzung ansteht
Fachliches Profil
Welche Krankheitsbilder kommen tatsächlich?- Anteil Schilddrüse, Nebenniere, Hypophyse, Gonaden
- Osteologie und Knochendichtemessung
- Anteil Diabetologie in Prozent
- Was bewusst weiterverwiesen wird
Diagnostik und Ausstattung
Womit wird gearbeitet?- Funktionstests im Haus oder ausgelagert
- Sonografie und Feinnadelpunktion
- Labor- und Assayzugang
- Interdisziplinäre Anbindung
Rahmenbedingungen
Was ist verhandelbar?- Arbeitszeitmodell und Teilzeitfähigkeit
- Dienstverpflichtung außerhalb des Schwerpunkts
- Vergütung und Zusatzleistungen
- Weiterbildungsbefugnis und Fortbildungsbudget
Perspektive
Wohin führt die Position?- Entwicklungsmöglichkeit zur Leitung
- Aufbau eines eigenen Schwerpunkts
- Beteiligung oder Nachfolge
- Wie verbindlich diese Perspektive ist
Wir sagen auch, wenn ein Suchprofil den Markt verfehlt
In einem Fach mit wenigen hundert Fachärztinnen und Fachärzten kostet ein unrealistisches Profil vor allem Zeit.
Was bei Sitz, Zulassung und Anstellung zu beachten ist
Die Endokrinologie hat in der Bedarfsplanung keine eigene Arztgruppe. Das hat für die Besetzung praktische Folgen.
Endokrinologie ist keine eigene Bedarfsplanungsgruppe
Endokrinologisch tätige Ärztinnen und Ärzte werden in der Bedarfsplanung der Arztgruppe der fachärztlich tätigen Internistinnen und Internisten zugeordnet. Diese Arztgruppe gehört zur spezialisierten fachärztlichen Versorgung; Planungsbereich ist die Raumordnungsregion.
Die allgemeine Verhältniszahl liegt bei einer Ärztin oder einem Arzt je 14.689 Einwohnerinnen und Einwohner. Ein endokrinologischer Sitz konkurriert im Zulassungsverfahren also mit allen übrigen fachinternistischen Bewerbungen derselben Region.
Quoten innerhalb der Fachinternisten
Die Bedarfsplanungs-Richtlinie sieht innerhalb der Fachinternisten Quoten vor, jedoch keine für die Endokrinologie. Eine Mindestquote besteht ausschließlich für die Rheumatologie mit 8 Prozent der regionalen Verhältniszahl; der Gemeinsame Bundesausschuss strebt eine Anhebung auf 10 Prozent bis zum 31. Dezember 2026 an.
Höchstquoten gelten für Kardiologie mit 33 Prozent, Gastroenterologie mit 19 Prozent, Pneumologie mit 18 Prozent und Nephrologie mit 25 Prozent. Für die Endokrinologie ist weder eine Mindest- noch eine Höchstquote festgelegt.
Anstellung auf bestehendem Sitz
Eine Praxis oder ein MVZ kann Ärztinnen und Ärzte auf einem vorhandenen Vertragsarztsitz anstellen. Der Anstellungsumfang wird auf den Versorgungsauftrag angerechnet. Maßgeblich ist der verfügbare Sitzanteil: Ein Viertelsitz ermöglicht maximal zehn Wochenstunden, ein halber Sitz maximal zwanzig.
Für eine Vollzeitbesetzung muss der verfügbare Umfang deshalb vor der Ansprache geklärt sein.
Nachbesetzung und Ermächtigung
Die Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes in einem gesperrten Planungsbereich richtet sich nach § 103 SGB V. Der Zulassungsausschuss entscheidet über die Durchführung des Nachbesetzungsverfahrens.
Wo eine ambulante endokrinologische Versorgung nicht sichergestellt ist, kommt eine Ermächtigung von Krankenhausärztinnen und -ärzten nach § 116 SGB V in Betracht. Ermächtigungen sind befristet und personengebunden – das ist für Bewerberinnen und Bewerber ein relevanter Planungsfaktor.
Diese Hinweise geben den Stand der Bedarfsplanungs-Richtlinie vom 18. Juni 2025 wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung. Maßgeblich ist die Entscheidung des zuständigen Zulassungsausschusses.
Der Bewerbermarkt in der Endokrinologie
Auswertungen aus unserer täglichen Arbeit mit ärztlichen Vakanzen.
So läuft die Suche mit Sanovetis
Vier Schritte, in denen wir arbeiten – unabhängig davon, ob Sie eine Klinikposition, einen MVZ-Sitz oder eine Nachfolge besetzen.
Vakanz verstehen
Wir klären fachliches Profil, Ausstattung, Rahmenbedingungen und die tatsächlichen Wechselargumente.
Kandidaten identifizieren und ansprechen
Wir recherchieren endokrinologisch tätige Ärztinnen und Ärzte und sprechen sie gezielt an – bundesweit und diskret.
Vorauswahl und Einordnung
Wir führen die Erstgespräche, ordnen Qualifikation und Motivation ein und stellen Ihnen nur begründete Vorschläge vor.
Begleitung bis zum Vertrag
Wir begleiten Gespräche, Verhandlung und Entscheidung und bleiben bis zum Antritt Ansprechpartner für beide Seiten.
Was Einrichtungen uns zur Endokrinologie fragen
Wie lange dauert die Besetzung einer endokrinologischen Position?
Das hängt vom Profil und von der Region ab. In einem Fach mit wenigen hundert Fachärztinnen und Fachärzten dauert die Ansprache in der Regel länger als in großen internistischen Bereichen. Eine verlässliche Einschätzung geben wir erst, wenn wir Ihre Position kennen.
Suchen Sie auch Ärztinnen und Ärzte mit älterer Schwerpunktbezeichnung?
Ja. Neben der Facharztbezeichnung Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie führen viele erfahrene Kolleginnen und Kollegen die älteren Bezeichnungen Schwerpunkt Endokrinologie oder Innere Medizin mit Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie. Fachlich sind sie voll einsetzbar.
Können Sie auch eine Position mit hohem diabetologischen Anteil besetzen?
Ja. Wichtig ist, dass der Anteil vorher benannt wird. Wir klären ihn im Erstgespräch ab und sprechen dann gezielt Kandidatinnen und Kandidaten an, für die dieser Zuschnitt passt.
Vermitteln Sie auch in Teilzeit?
Ja. Teilzeitmodelle sind in der ambulanten Endokrinologie verbreitet. Wer nur Vollzeit sucht, verkleinert den ohnehin kleinen Kandidatenkreis zusätzlich.
Was kostet die Vermittlung?
Wir arbeiten erfolgsbasiert oder mandatiert. Welches Modell sinnvoll ist, hängt von Position und Dringlichkeit ab. Die Konditionen halten wir vor Beginn schriftlich fest.
Wie gehen Sie mit Vertraulichkeit um?
Wir sprechen Kandidatinnen und Kandidaten diskret an und geben Ihren Namen erst frei, wenn beide Seiten das wollen. Umgekehrt erfahren Sie von uns keine Namen, bevor eine Person zugestimmt hat.
Besetzen Sie auch Weiterbildungsstellen?
Ja. Entscheidend ist der Umfang Ihrer Weiterbildungsbefugnis. Deckt sie die vollen 36 Monate im Gebiet ab, ist die Position deutlich leichter zu besetzen als bei einer Teilbefugnis.
Arbeiten Sie bundesweit?
Ja. Gerade in kleinen Fächern ist die regionale Suche selten ausreichend. Wir sprechen bundesweit an und klären früh, wie hoch die Umzugsbereitschaft realistisch ist.
Was unterscheidet Sie von einer Stellenanzeige?
Eine Anzeige erreicht diejenigen, die gerade suchen. In der Endokrinologie sind das sehr wenige. Wir sprechen auch diejenigen an, die zufrieden sind, aber für ein besseres Angebot zuhören würden.
Lassen Sie uns Ihre Vakanz gemeinsam einordnen.
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Dr. med. Stefan Walther
Gründer · Facharzt für DermatologieDr. med. Stefan Walther kennt den ärztlichen Arbeitsalltag aus eigener Erfahrung. Diese Perspektive hilft uns, medizinische Anforderungen nicht nur nach Lebenslauf, sondern nach tatsächlicher Tätigkeit und Versorgungsrealität einzuordnen.