Für Einrichtungen · Fachbereich Hämatologie und Onkologie

Ärztevermittlung Hämatologie und Onkologie

Die Onkologie-Vereinbarung verlangt von Fachärzten für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie im Durchschnitt 120 betreute Patienten je Quartal, davon 70 mit medikamentöser Tumortherapie. Personalentscheidung und Patientenaufkommen lassen sich in diesem Fach nicht trennen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
Wachsendes FachPlus 22 % Berufstätige seit 2020, der Zuwachs entsteht fast nur in der Anstellung
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Ärztliches Beratungsgespräch am Schreibtisch

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Vier Zahlen zeigen, warum onkologische Positionen anders besetzt werden als andere internistische Stellen.

3.366
berufstätige Hämatologinnen und Onkologen
Verteilt auf drei parallel geführte Bezeichnungen. Wer nur eine zählt, unterschätzt den Bestand um rund 60 %.
+73,8 %
mehr ambulant Angestellte seit 2020
Die Zahl der Niedergelassenen sank im selben Zeitraum um 10,2 %. Die Verschiebung ist eine der stärksten überhaupt.
120 / 70
Mindestfallzahlen je Quartal nach der Onkologie-Vereinbarung
120 betreute Patienten, davon 70 mit medikamentöser Tumortherapie. Wer sie nicht erreicht, verliert die Abrechnungsgenehmigung.
2.294
zertifizierte Zentren der Deutschen Krebsgesellschaft
An 2.429 Standorten, Stand 31.12.2025. Zertifizierungsauflagen prägen die Personalstruktur unmittelbar.

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3 und 4, Vergleichswerte zum 31.12.2020. Mindestfallzahlen: Onkologie-Vereinbarung, Anlage 7 BMV-Ä, Fassung vom 28.04.2026. Zentren: Deutsche Krebsgesellschaft, Stand 31.12.2025. Abgerufen am 23.08.2026.

Profile

Welche Profile wir in der Onkologie besetzen

Drei parallel geführte Bezeichnungen, eine Zusatz-Weiterbildung und mehrere Zentrumsrollen. Welche davon Ihre Position wirklich braucht, entscheidet über die Größe des Kandidatenkreises.

Onkologe in Schwerpunktpraxis oder MVZ

Rund 590 niedergelassene Hämatologen und Onkologen im Berufsverband behandeln jährlich etwa 600.000 Patienten.

Worum es geht

Ambulante Chemotherapie, Nachsorge, Betreuung chronischer hämatologischer Erkrankungen.

Was das Matching verändert

Die Mindestfallzahlen der Onkologie-Vereinbarung machen das Patientenaufkommen zum ersten Prüfpunkt, noch vor der Kandidatensuche.

Worauf wir achten

Erfahrung mit ambulanter Systemtherapie, Umgang mit Zytostatika-Logistik, Kenntnis der Onkologie-Vereinbarung, Haltung zu Fallzahlvorgaben.

Oberarzt in der hämatologischen Klinik

Akute Leukämien, Lymphome, Myelome, Stammzelltransplantation.

Worum es geht

Ein allogenes Transplantationsprogramm verschiebt die Suche auf einen bundesweit sehr kleinen Kandidatenkreis.

Was das Matching verändert

Ob transplantiert wird und ob CAR-T-Therapien angeboten werden, ist für spezialisierte Kandidaten das erste Auswahlkriterium.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Transplantation und Zelltherapien, Umgang mit Neutropenie und Komplikationen, Bereitschaft zu Rufbereitschaft.

Studienarzt und Leitung des Studienzentrums

Phase-I- bis Phase-III-Studien mit eigenen Study Nurses.

Worum es geht

Regulatorische Anforderungen, Dokumentation, Monitoring. Ein eigenes Berufsbild innerhalb des Fachs.

Was das Matching verändert

Studienerfahrung und Studienportfolio schlagen Nuancen im Facharzttitel. Für wissenschaftlich orientierte Kandidaten ist das der Hauptgrund zu wechseln.

Worauf wir achten

Erfahrung nach den Regeln der guten klinischen Praxis, Zahl betreuter Studien, Interesse an Publikationen, Umgang mit Monitoring.

Tagesklinik und Ambulanz

Ambulante Applikation, Verlaufskontrollen, supportive Therapie.

Worum es geht

Planbare Zeiten ohne Nachtdienst. Das ist häufig das eigentliche Wechselmotiv, auch bei erfahrenen Fachärzten.

Was das Matching verändert

Zahl der Tagesklinikplätze und das Verhältnis ambulant zu stationär bestimmen den Alltag mehr als das Fallspektrum.

Worauf wir achten

Erfahrung mit ambulanter Systemtherapie, Umgang mit Nebenwirkungsmanagement, Bereitschaft zu strukturierter Tagesplanung.

Palliativstation und spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Bundesweit gibt es rund 340 Palliativstationen. Nur 18 % der Krankenhäuser verfügen über eine.

Worum es geht

Symptomkontrolle, Gespräche mit Patienten und Angehörigen, multiprofessionelle Teamarbeit.

Was das Matching verändert

Die Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin ist Pflicht, der zugrundeliegende Facharzttitel ist zweitrangig. Das erweitert den Kandidatenkreis erheblich.

Worauf wir achten

Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin, Erfahrung mit Schmerztherapie, Umgang mit Sterbebegleitung, Belastbarkeit.

Fachlicher Hinweis: Einen Facharzt für Palliativmedizin gibt es nicht. Die Weiterbildungsordnung kennt ausschließlich die Zusatz-Weiterbildungen Palliativmedizin und Klinische Palliativmedizin. Wer einen Facharzttitel ausschreibt, wird keine Bewerbungen bekommen.

Internist mit Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie

Facharztanerkennung plus zwölf Monate. Offen auch für Gynäkologie, Dermatologie, HNO, Urologie und weitere Gebiete.

Worum es geht

Erweitert den Kandidatenpool erheblich, verengt aber die einsetzbaren Leistungsbereiche.

Was das Matching verändert

Für die Onkologie-Vereinbarung und für Zentrumszertifizierungen gelten unterschiedliche Anforderungen. Ein Gastroenterologe mit Zusatzbezeichnung ersetzt keinen Hämato-Onkologen im Kernteam.

Worauf wir achten

Zugrundeliegender Facharzttitel, Erfahrung mit den relevanten Entitäten, Umgang mit Tumorkonferenzen, Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Zentrum.

Chefarzt und Zentrumsleitung

Verantwortung für Zertifizierung, Tumorkonferenzen und Kennzahlen.

Worum es geht

Neben der medizinischen Führung stehen Auditvorbereitung, Dokumentationsqualität und Netzwerkarbeit im Vordergrund.

Was das Matching verändert

Zertifizierungs- und Tumorboard-Verantwortung wird zum dominanten Auswahlkriterium, oft vor dem fachlichen Schwerpunkt.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Zentrumszertifizierung, Führungsverständnis, Umgang mit Kennzahlen, Netzwerkarbeit mit Zuweisern.

Kandidatenperspektive

Was Onkologinnen und Onkologen bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen

Gehalt und Standort stehen selten am Anfang. Diese acht Punkte entscheiden in der Onkologie häufiger darüber, ob jemand ein Angebot annimmt.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Studienzentrum

    Zahl laufender Studien nach Phasen und ob eigene Study Nurses vorhanden sind. Für wissenschaftlich orientierte Kandidaten der wichtigste Punkt.

  • Tagesklinikplätze

    Und das Verhältnis ambulanter zu stationärer Behandlung. Bestimmt die tägliche Arbeitsdichte.

  • Tumorkonferenz

    Frequenz, Entitäten, ob interdisziplinär zertifiziert. Ein gut geführtes Board ist ein fachliches Argument.

  • Teilnahme an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung

    Für gastrointestinale, gynäkologische, urologische und Lungentumoren sowie für Erkrankungen des blutbildenden Systems bestehen eigene ASV-Anlagen mit jeweils eigenen Teamanforderungen.

  • Zentrumszertifizierung

    Organkrebszentrum, onkologisches Zentrum oder Comprehensive Cancer Center. Sie prägen Fallmix und Dokumentationsaufwand.

  • Mindestfallzahlen der Onkologie-Vereinbarung

    120 Patienten je Quartal, davon 70 mit medikamentöser Tumortherapie. Kandidaten fragen, ob das Aufkommen das trägt.

  • Palliativstation im Haus

    Nur 18 Prozent der Krankenhäuser haben eine. Für viele Kandidaten ein Qualitätsmerkmal der Versorgung.

  • Zytostatika-Herstellung und Versorgungssicherheit

    Eigene Apotheke oder externer Herstellerbetrieb, Umgang mit Lieferengpässen. Ein Thema, das im Alltag viel Zeit kostet.

Einrichtungstyp

Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching

Dieselbe Facharztkompetenz führt in der Schwerpunktpraxis, im MVZ, in der Klinik und im zertifizierten Zentrum zu einem völlig anderen Arbeitsalltag.

Onkologische Schwerpunktpraxis

Hohe Patientenbindung, planbare Zeiten, unternehmerische Beteiligung möglich.

Was die Tätigkeit prägt

Der Bestand schrumpft: minus 10,2 Prozent niedergelassene Hämato-Onkologen seit 2020, bei steigendem Bedarf.

Welche Erfahrung zählt

Ambulante Systemtherapie, wirtschaftliches Verständnis, Umgang mit Fallzahlvorgaben.

Wer typischerweise passt

Fachärztinnen und Fachärzte nach Klinikjahren, häufig mit dem Wunsch nach kontinuierlicher Patientenbeziehung.

Onkologisches MVZ

Klarer Wachstumsträger: plus 73,8 Prozent ambulante Anstellung seit 2020.

Was die Tätigkeit prägt

Angestellte tragen die Mindestfallzahlen mit, ohne eine Praxisnachfolge finanzieren zu müssen.

Welche Erfahrung zählt

Arbeit in arbeitsteiligen Strukturen, Umgang mit Kennzahlen, Bereitschaft zu standortübergreifender Tätigkeit.

Wer typischerweise passt

Kandidaten, die ambulant arbeiten wollen, ohne einen Sitz zu erwerben.

Was ambulante Einrichtungen allgemein bei der Besetzung beachten sollten, steht auf unserer Seite Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen.

Hämatologie und Onkologie in der Klinik

Mit 1.997 stationär tätigen Fachärzten der größere Teil des Fachs.

Was die Tätigkeit prägt

Zugang zu Intensivmedizin, Transplantation und Notfallversorgung. Preis dafür ist die Dienstbelastung.

Welche Erfahrung zählt

Stationserfahrung, Umgang mit Komplikationen, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Weiterbildung von Assistenzärzten.

Wer typischerweise passt

Kandidaten in der Qualifikationsphase und Fachärzte mit Leitungsambition.

Zur Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen insgesamt: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken.

Zertifiziertes Krebszentrum und Comprehensive Cancer Center

Studienarbeit, Tumorkonferenzen und wissenschaftliche Sichtbarkeit.

Was die Tätigkeit prägt

Die Zertifizierungsauflagen binden ärztliche Zeit und schreiben die Personalstruktur verbindlich fest.

Welche Erfahrung zählt

Nachweisbare Zentrumserfahrung, Studienarbeit, Bereitschaft zu Dokumentation und Auditvorbereitung.

Wer typischerweise passt

Ein kleiner Kreis mit hoher Umzugsbereitschaft, wenn die fachliche Perspektive stimmt.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.

  1. Warum ist die Position offen?

    Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.

    • Wer hatte die Position vorher?
    • Warum ist er oder sie gegangen?
    • Soll das Spektrum gleich bleiben?
  2. Was ist wirklich erforderlich?

    Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In der Onkologie ist das besonders wichtig, weil die Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie den Facharzt für Hämatologie und Onkologie nicht ersetzt.

    • Ist der Facharzt Hämatologie und Onkologie zwingend?
    • Genügt die Zusatz-Weiterbildung?
    • Gehört Studienarbeit dazu?
  3. Warum sollte jemand wechseln?

    Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie fuehrt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.

    • Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
    • Welche Entwicklung ist möglich?
  4. Wo besteht Spielraum?

    Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche fuehren, statt sie abzubrechen.

    • Wäre Teilzeit denkbar?
    • Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
  5. Wer passt strukturell und persoenlich?

    Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.

    • Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
    • Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Onkologie:

Facharzt fordern, wo die Zusatzbezeichnung reicht

Der Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie ist ein sehr kleiner Kreis. Wo die Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie genügt, vervielfacht sich der Bewerberkreis. Wir sagen Ihnen, wo die Grenze verläuft.

Mindestfallzahlen ohne Patientenaufkommen

Wenn das Aufkommen die 120 Patienten je Quartal nicht trägt, hilft der beste Kandidat nicht. Diese Rechnung sollte vor der Suche stehen.

Studienarbeit versprechen ohne Struktur

Ohne Study Nurses und ohne Portfolio ist Studienarbeit ein Versprechen, das im Alltag nicht eingelöst wird. Kandidaten merken das im ersten Quartal.

Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Ambulante Versorgungsdaten: Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen, Stand November 2025.

Formaler Rahmen

Zulassung, Sitz und Anstellung

Hämatologen und Onkologen zählen zur Arztgruppe der fachärztlich tätigen Internisten in der spezialisierten fachärztlichen Versorgung. Planungsbereich ist die Raumordnungsregion. Eine eigene Quote gibt es für dieses Fach nicht, was praktische Folgen hat.

01

Anstellung auf vorhandenem Sitz

Auch bei gesperrter Raumordnungsregion möglich. Die Anrechnung richtet sich nach dem Beschäftigungsumfang.

02

Keine eigene Quote

Für Hämatologie und Onkologie sieht die Bedarfsplanung keine eigene Quote vor. Ein onkologischer Sitz entsteht nur, wenn irgendein fachinternistischer Sitz frei wird.

03

Sitzsicherung vor Kandidatensuche

Umgekehrt kann ein abgegebener Onkologensitz an eine andere internistische Kompetenz gehen. Frühzeitige Nachfolgeplanung ist deshalb wichtiger als die Kandidatensuche.

04

Sonderbedarf

Lokal oder qualifikationsbezogen, wenn ein nachweisbarer zusätzlicher Versorgungsbedarf besteht.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Für den konkreten Fall sind Ihre Kassenärztliche Vereinigung und Ihre rechtliche Beratung zuständig. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie § 101 und § 103 SGB V.

Marktdaten & Insights

Der Bewerbermarkt in der Onkologie

Wie schnell sich eine onkologische Position besetzen lässt, hängt an Zentrumsstatus, Fallaufkommen und Studienbetrieb. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen

    Vor Beginn sagen wir Ihnen, wie viele Fachärztinnen und Fachärzte für Ihr Anforderungsprofil im gewünschten Umkreis überhaupt erreichbar sind und welche einzelne Anforderung diese Zahl am stärksten verkleinert.

  • Ansprache im kleinen Kreis

    Bei 330 leitenden Ärztinnen und Ärzten des Fachs bundesweit kennt sich der Kreis. Wir sprechen ohne Nennung Ihres Hauses an, solange Sie das wünschen.

  • Qualifikation gegen Anforderung prüfen

    Wir klären vor der Vorstellung, ob für Ihre Position der Facharzt für Hämatologie und Onkologie zwingend ist oder ob die Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie genügt. Der Kandidatenkreis unterscheidet sich dadurch erheblich.

  • Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen

    Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.

  • Rückmeldung aus den Gesprächen

    Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In der Onkologie sind es meist fehlender Studienbetrieb, zu wenig Tagesklinikkapazität oder ein Fallaufkommen, das die Mindestzahlen nicht trägt.

  • Zwei Modelle, vorher schriftlich

    Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Onkologie fragen

Reicht ein Internist mit Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie?

Das hängt an Ihrer Konstellation. Für die Onkologie-Vereinbarung und für Zentrumszertifizierungen gelten unterschiedliche Anforderungen, und im Kernteam eines zertifizierten Zentrums ersetzt die Zusatzbezeichnung den Facharzt in der Regel nicht. Wir klären das vor der Suche.

Wir wollen ein Zentrum zertifizieren lassen und brauchen dafür Personal.

Eine typische Konstellation: Der Kandidat ist Voraussetzung für den Zentrumsstatus. Wir klären vorher mit Ihnen, welche Nachweise die Zertifizierungsstelle konkret verlangt.

Wie wichtig ist ein Studienzentrum für die Suche?

Für wissenschaftlich orientierte Kandidaten ist es oft der Hauptgrund zu wechseln. Wenn Sie eines haben, sollte es in der ersten Zeile der Ausschreibung stehen.

Sprechen Sie auch Ärztinnen und Ärzte an, die gar nicht suchen?

Auf Fach- und Oberarztebene ist das der Regelfall. Der aktive Suchmarkt ist in diesem Fach klein.

Suchen Sie auch für die Palliativstation?

Ja. Dort ist die Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin entscheidend, nicht der zugrundeliegende Facharzttitel. Das erweitert den Kandidatenkreis deutlich.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000