Marktdaten & Insights
Marktdaten für Einrichtungen
Wie groß der Bewerbermarkt tatsächlich ist, was Ärztinnen und Ärzte erwarten, wie lange eine Vakanz offen bleibt und wann aus Interesse ein Wechsel wird – sechs Auswertungen für die Personalplanung.
Wozu diese Seiten gut sind
- Sie machen die Vakanz kalkulierbar. Wer weiß, wie viele wechselbereite Fachärztinnen und Fachärzte es in einer Region überhaupt gibt, plant Zeitraum und Budget realistisch statt hoffnungsvoll.
- Sie trennen Erwartung von Angebot. Ein Gehaltsangebot ist nicht gut, weil es dem Tarif entspricht, sondern weil es der Erwartung der Zielgruppe standhält.
- Sie erklären, warum Prozesse scheitern. Besetzungsdauer und Wechselbereitschaft zeigen, an welcher Stelle Kandidatinnen und Kandidaten aussteigen – meist früher, als Häuser vermuten.
- Jede Zahl steht mit Quelle und Stand. Wo belastbare Daten fehlen, benennen wir das ausdrücklich, statt eine Zahl zu setzen.
Die Auswertungen im Überblick
Sechs Themen entlang des Besetzungsprozesses – von der Frage, ob es überhaupt Kandidaten gibt, bis zur Frage, warum sie bleiben.
Kandidatenverfügbarkeit
Wie groß der ärztliche Bewerbermarkt wirklich ist: verfügbare Fachärztinnen und Fachärzte je Fachrichtung und Region – und wie viele davon tatsächlich erreichbar sind.
Zur Auswertung ›Fachkräftemangel
Was Kliniken jetzt wissen müssen: Altersstruktur, Nachbesetzungsbedarf und die Fachrichtungen, in denen der Engpass strukturell und nicht konjunkturell ist.
Zur Auswertung ›Gehaltserwartungen
Womit Bewerberinnen und Bewerber 2026 rechnen – nach Ebene, Einrichtungstyp und Region, und wo der Unterschied zwischen Tarif und Erwartung liegt.
Zur Auswertung ›Recruiting und Besetzungsdauer
Wie lange eine ärztliche Stelle heute wirklich offen bleibt – und an welchen Stellen im Prozess die meiste Zeit verloren geht.
Zur Auswertung ›Wechselbereitschaft
Wann aus Interesse ein tatsächlicher Wechsel wird: Auslöser, Zeitfenster und die Gründe, aus denen Gespräche kurz vor der Unterschrift scheitern.
Zur Auswertung ›Arbeitgeberattraktivität
Welche Faktoren im ärztlichen Bereich wirklich zählen – und welche in Stellenanzeigen überschätzt werden, weil sie jedes Haus behauptet.
Zur Auswertung ›Passend dazu: die Einrichtungstypen im Vergleich
In welcher Reihenfolge Sie lesen sollten
Die Reihenfolge folgt dem Besetzungsprozess – von der Marktlage über das Angebot bis zur Bindung.
Zuerst: Gibt es Kandidaten?
Kandidatenverfügbarkeit und Fachkräftemangel bestimmen, ob Sie auswählen können oder überzeugen müssen. Alles Weitere hängt davon ab.
Dann: Was kostet die Besetzung?
Die Gehaltserwartung entscheidet darüber, ob Ihr Angebot überhaupt in den Vergleich kommt – oder ob es vorher aussortiert wird.
Danach: Wie lange dauert es?
Die Besetzungsdauer ist keine Naturkonstante. Sie hängt an Ihrem Prozess, nicht nur am Markt.
Dann: Wann wechseln Ärzte wirklich?
Wechselbereitschaft zeigt, wann Ansprache wirkt – und wann sie an der falschen Stelle im Lebenslauf ankommt.
Zuletzt: Warum bleiben sie?
Arbeitgeberattraktivität entscheidet darüber, ob eine Besetzung zwei Jahre hält oder in achtzehn Monaten erneut ansteht.
Methodik und Quellen
Die Kennzahlen dieser Übersichtsseite stammen aus der Ärztestatistik der Bundesärztekammer zum 31.12.2025 sowie aus der Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zum 31.12.2025.
Die einzelnen Auswertungen nennen ihre Quellen jeweils am Seitenende. Einordnungen aus der Vermittlungspraxis der Sanovetis GmbH sind als solche gekennzeichnet und keine statistischen Erhebungen.
Wir aktualisieren die Seiten, sobald die zugrunde liegende Statistik neu veröffentlicht wird.
Sie wollen wissen, wie besetzbar Ihre Stelle ist?
Nennen Sie uns Position, Fachrichtung und Standort. Sie bekommen eine Einschätzung zu Verfügbarkeit, Gehaltskorridor und realistischer Dauer – auch wenn sie unbequem ausfällt.