SANOVETIS GEHALTSRECHNER

Arzt-Gehaltsrechner 2026

Berechnen Sie in wenigen Schritten Ihr tarifliches Gehalt als Assistenzärztin, Facharzt oder Oberärztin. Transparent, anonym und auf Basis der aktuellen Entgelttabellen von TV-Ärzte/VKA und TV-Ärzte/TdL.

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  • Tarifstand 01.06.2026
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Schritt 1 von 6

Wo arbeiten Sie aktuell – oder wo möchten Sie arbeiten?
Welche Position beschreibt Ihre aktuelle Tätigkeit am besten?
Wie lange sind Sie bereits in dieser Position tätig?

Gemeint sind die Jahre in der jeweiligen Funktion, nicht die gesamte Berufszeit. Aus dieser Angabe ermitteln wir Ihre Tarifstufe.

unter 1 Jahr

Wie viele Stunden arbeiten Sie vertraglich pro Woche?

Tarifliche Vollzeit sind 40 Stunden pro Woche.

40 Stunden
Leisten Sie Bereitschaftsdienste?

Dienste werden zusätzlich zum Tabellenentgelt vergütet. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie „keine Angabe“.

In welchem Fachbereich sind Sie tätig?

Der Fachbereich verändert das tarifliche Entgelt nicht. Wir nutzen ihn, um Ihnen passende Stellen und Einordnungen zu zeigen.

Arztgehalt 2026: Was Ärztinnen und Ärzte tariflich verdienen

Die folgenden Werte sind Tabellenentgelte der beiden großen Ärztetarifverträge, bezogen auf eine Vollzeitstelle mit 40 Wochenstunden. Sie enthalten keine Dienste, keine Zulagen und keine Jahressonderzahlung.

Monatliche Tabellenentgelte im Vergleich, brutto bei Vollzeit
PositionTV-Ärzte/VKAEinstieg bis EndstufeTV-Ärzte/TdLEinstieg bis Endstufe
Assistenzarzt 5.722 € bis 7.355 € 5.793 € bis 7.436 €
Facharzt 7.552 € bis 9.699 € 7.646 € bis 9.577 €
Oberarzt 9.460 € bis 10.811 € 9.577 € bis 11.265 €
Leitender Oberarzt 11.128 € bis 11.923 € 11.265 € bis 12.712 €

Quellen: Marburger Bund und Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA (gültig 01.06.2026 bis 31.12.2026) und Marburger Bund und Tarifgemeinschaft deutscher Länder, Entgelttabelle TV-Ärzte/TdL (gültig 01.04.2026 bis 31.08.2027).

Assistenzarzt-Gehalt

Wer die Weiterbildung beginnt, startet im kommunalen Krankenhaus bei 5.722,05 € im Monat, am Universitätsklinikum bei 5.792,90 €. In dieser Entgeltgruppe steigt die Stufe jährlich, sodass sich das Entgelt bis zum sechsten Jahr auf 7.355,29 € beziehungsweise 7.436,05 € erhöht. Der Sprung innerhalb der Weiterbildungszeit beträgt damit rund 1.633 € monatlich.

Facharzt-Gehalt

Mit der Anerkennung wechselt man in die zweite Entgeltgruppe. Das Einstiegsentgelt liegt bei 7.552,19 € (VKA) beziehungsweise 7.645,72 € (TdL). Der Wechsel vom letzten Assistenzarztjahr in die Facharztgruppe bringt tariflich rund 197 € im Monat. Die Endstufe wird nach zwölf Jahren fachärztlicher Tätigkeit erreicht und liegt bei 9.698,91 €.

Oberarzt-Gehalt

Die Oberarztgruppe beginnt bei 9.459,56 € (VKA) und 9.576,69 € (TdL). Entscheidend ist nicht die Berufserfahrung allein, sondern die ausdrücklich übertragene medizinische Verantwortung für einen Teil- oder Funktionsbereich. Die kommunale Tabelle kennt hier 3 Stufen bis 10.810,95 €, die Universitätstabelle 4 Stufen bis 11.265,33 €.

Leitender Oberarzt

Als leitende Oberärztin oder leitender Oberarzt gilt tariflich, wer die Chefarztfunktion ständig vertritt. Das Entgelt beginnt bei 11.127,50 € (VKA) und 11.265,33 € (TdL). Eine bloße Bezeichnung im Organigramm genügt dafür nicht.

Chefarzt und außertarifliche Vergütung

Chefärztinnen und Chefärzte sind vom Geltungsbereich beider Tarifverträge ausdrücklich ausgenommen. Ihre Vergütung wird einzelvertraglich vereinbart und besteht typischerweise aus einem Fixum, variablen Bestandteilen, einer Beteiligung an Wahlleistungen sowie Erlösen aus ermächtigter ambulanter Tätigkeit. Eine allgemeingültige Tabelle existiert nicht, weshalb dieser Rechner für Leitungspositionen bewusst keinen Wert ausgibt.

Gehalt in Praxis und MVZ

Für angestellte Ärztinnen und Ärzte in der ambulanten Versorgung gibt es keinen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag. Viele größere MVZ-Träger orientieren sich am Kliniktarif, andere vereinbaren frei. Neben dem Grundgehalt wirken Umsatzbeteiligung, Notdienstpflicht, Perspektive auf Partnerschaft und die regionale Versorgungslage. Wir zeigen Ihnen im Rechner deshalb den Kliniktarif als Vergleichsanker, nicht als Marktwert.

Die beiden Tarifverträge im Überblick

TV-Ärzte/VKA

Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern. Er gilt für Kommunale und viele frei-gemeinnützige Krankenhäuser. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche. Bereitschaftsdienste werden über eigene Stundensätze vergütet, die zusätzlich einen Zuschlag von 15 Prozent enthalten.

TV-Ärzte/TdL

Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken. Er gilt für Universitätskliniken im Geltungsbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder. Die regelmäßige Arbeitszeit wurde zum 1. Januar 2026 auf 40 Stunden gesenkt. Bereitschaftsdienste werden hier nicht über eigene Stundensätze, sondern über eine anteilige Bewertung der Dienstzeit als Arbeitszeit vergütet.

Bereitschaftsdienste und Zusatzvergütung

Dienste sind für viele Ärztinnen und Ärzte der größte variable Einkommensbestandteil. Wie hoch sie ausfallen, hängt von drei Faktoren ab: der Anzahl der Dienste im Monat, ihrer Länge und der Belastungsstufe, die der Arbeitgeber festlegt. Im kommunalen Bereich gelten eigene Stundensätze, die mit der Entgeltgruppe steigen: Für Fachärztinnen und Fachärzte liegen sie zwischen 43,83 € und 46,64 € je Stunde, jeweils zuzüglich 15 Prozent. An Universitätskliniken wird die Dienstzeit stattdessen anteilig als Arbeitszeit bewertet, üblicherweise mit 60 bis 95 Prozent. Weil diese Bewertung individuell festgelegt wird, gibt der Rechner für Dienste bewusst eine Spanne aus und keinen einzelnen Wert.

Was sich über dem Tabellenentgelt verhandeln lässt

Methodik und Quellen

Woher die Zahlen stammen

Der Rechner arbeitet ausschließlich mit den veröffentlichten Entgelttabellen der beiden Ärztetarifverträge. Es werden keine Werte geschätzt, gemittelt oder zwischen Stufen interpoliert.

  • TV-Ärzte/VKAMarburger Bund und Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, Entgelttabelle TV-Ärzte/VKAGültig 01.06.2026 bis 31.12.2026 · geprüft am 01.09.2026
  • TV-Ärzte/TdLMarburger Bund und Tarifgemeinschaft deutscher Länder, Entgelttabelle TV-Ärzte/TdLGültig 01.04.2026 bis 31.08.2027 · geprüft am 01.09.2026

Wie gerechnet wird

Stufe
Aus Ihren Jahren in der jeweiligen Funktion ergibt sich die Stufe nach den tariflichen Schwellen. Die zugeordnete Stufe wird im Ergebnis genannt.
Teilzeit
Das Tabellenentgelt wird mit dem Faktor Ihrer Wochenstunden geteilt durch die tarifliche Vollzeit multipliziert. Der Faktor wird ausgewiesen.
Dienste
Angegeben wird eine Spanne, weil Dienstlänge und Belastungsstufe arbeitgeberseitig festgelegt werden. Gerechnet wird mit 12 bis 16 Stunden je Dienst.
Jahreswert
Zwölf Monatsentgelte. Eine Jahressonderzahlung ist nicht enthalten, weil ihre Höhe je nach Träger abweicht.

Was der Rechner nicht leistet

Er zeigt Bruttowerte ohne Steuern und Sozialabgaben, ohne Zeitzuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit, ohne Rufbereitschaft und ohne außertarifliche Bestandteile. Er ersetzt keine Rechtsberatung und keine verbindliche Eingruppierungsauskunft Ihres Arbeitgebers.

Zuletzt geprüft: 01.09.2026

Häufige Fragen zum Arzt-Gehaltsrechner

Wie genau ist der Arzt-Gehaltsrechner?

Das ausgewiesene Grundgehalt ist exakt, weil es unverändert aus der gültigen Entgelttabelle stammt. Ungenau wird es überall dort, wo der Tarif keine eindeutige Regel kennt: bei Diensten, bei außertariflichen Zulagen und bei der Vergütung im ambulanten Bereich. Diese Bereiche kennzeichnet der Rechner ausdrücklich als Spanne oder verzichtet auf eine Zahl.

Welche Tarifverträge berücksichtigt der Rechner?

Den TV-Ärzte/VKA für kommunale und viele frei-gemeinnützige Krankenhäuser sowie den TV-Ärzte/TdL für Universitätskliniken. Nicht abgebildet sind Haustarifverträge einzelner Klinikkonzerne und kirchliche Arbeitsvertragsrichtlinien, die im Detail abweichen.

Wie aktuell sind die Gehaltsdaten?

Die kommunale Tabelle gilt vom 01.06.2026 bis 31.12.2026, die Universitätstabelle vom 01.04.2026 bis 31.08.2027. Zuletzt geprüft haben wir beide am 01.09.2026.

Wie wird meine Tarifstufe bestimmt?

Über die Jahre in der jeweiligen Funktion. Bei Fachärztinnen und Fachärzten zählt die Zeit ab der Anerkennung, bei Oberärztinnen und Oberärzten die Zeit ab der Übertragung der Oberarztfunktion. In der Weiterbildung steigt die Stufe jährlich, in den höheren Gruppen in größeren Abständen. Vorerfahrung bei anderen Arbeitgebern kann angerechnet werden, wenn sie für die Tätigkeit förderlich ist. Das ist verhandelbar und im Rechner nicht abgebildet.

Wie werden Teilzeitgehälter berechnet?

Anteilig: Das Tabellenentgelt wird mit Ihren Wochenstunden geteilt durch die tarifliche Vollzeit multipliziert. Bei 30 von 40 Stunden ergibt das den Faktor 0,750. Diesen Faktor weist der Rechner im Ergebnis aus, damit die Rechnung nachvollziehbar bleibt.

Wie werden Bereitschaftsdienste berücksichtigt?

Als Spanne. Im kommunalen Bereich rechnen wir mit den tariflichen Stundensätzen Ihrer Entgeltgruppe zuzüglich 15 Prozent, an Universitätskliniken mit der anteiligen Bewertung der Dienstzeit als Arbeitszeit. Als Dienstlänge setzen wir 12 bis 16 Stunden an. Die tatsächliche Vergütung hängt von der Belastungsstufe ab, die Ihr Arbeitgeber festlegt.

Warum gibt es für Praxis und MVZ keinen festen Wert?

Weil es für die ambulante Versorgung keinen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag gibt. Die Gehälter werden frei vereinbart und unterscheiden sich nach Träger, Region, Leistungsspektrum und Umsatzverantwortung erheblich. Eine Zahl, die wir aus einzelnen Beispielen ableiten würden, wäre nur scheinbar genau. Wir zeigen deshalb den Kliniktarif als Vergleichsanker und ordnen Ihren konkreten Fall im Gespräch ein.

Wie viel verdient eine Fachärztin oder ein Facharzt?

Nach TV-Ärzte/VKA zwischen 7.552,19 € in der Eingangsstufe und 9.698,91 € in der Endstufe, jeweils brutto im Monat bei Vollzeit. An Universitätskliniken liegt die Spanne bei 7.645,72 € bis 9.576,69 €. Dienste, Zulagen und Jahressonderzahlung kommen hinzu.

Wie viel verdient eine Oberärztin oder ein Oberarzt?

Nach TV-Ärzte/VKA zwischen 9.459,56 € und 10.810,95 € brutto im Monat, an Universitätskliniken zwischen 9.576,69 € und 11.265,33 €. Voraussetzung ist die ausdrücklich übertragene Verantwortung für einen Teil- oder Funktionsbereich.

Was verdient eine Chefärztin oder ein Chefarzt?

Dafür gibt es keine belastbare allgemeine Antwort. Chefarztverträge sind vom Tarif ausgenommen und werden einzeln verhandelt. Das Jahreseinkommen wird häufig stärker durch variable Bestandteile, Wahlleistungsbeteiligung und ermächtigte ambulante Tätigkeit bestimmt als durch das Fixum. Wer eine Chefarztposition anstrebt, sollte die Vertragsstruktur prüfen lassen, nicht eine Vergleichszahl suchen.

Unterscheidet sich das Gehalt nach Fachrichtung?

Tariflich nicht. Die Entgelttabellen kennen keine Unterscheidung nach Fachgebiet. Auf dem Arbeitsmarkt sehr wohl: In Fachrichtungen mit angespannter Besetzungslage sind außertarifliche Zulagen, Antrittsprämien und eine großzügigere Stufenanrechnung deutlich häufiger.

Was ist der Unterschied zwischen Tarifgehalt und Marktwert?

Das Tarifgehalt ergibt sich rechnerisch aus Ihrer Eingruppierung und ist die Untergrenze. Der Marktwert beschreibt, was ein konkreter Arbeitgeber für Ihr Profil zu zahlen bereit ist. Er hängt von Fachrichtung, Region, Verantwortungsumfang, Spezialisierung und Verhandlungssituation ab und lässt sich aus keiner Tabelle ableiten.

Sie kennen jetzt Ihren Tarifwert. Und Ihren Marktwert?

Tariftabellen bilden Erfahrung, Fachrichtung, regionale Nachfrage, Verantwortungsumfang und individuelle Verhandlungssituationen nur begrenzt ab. Wenn Sie wissen möchten, wie Ihr Profil am aktuellen Stellenmarkt einzuordnen ist, sprechen wir gerne vertraulich mit Ihnen.

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