Klinik und Fachabteilung
Akut- und Regelversorgung mit geschützten und offenen Bereichen, Krisenaufnahmen, Suizidalität, Essstörungen und komplexen Traumafolgestörungen. Hier entsteht die volle Weiterbildungsbreite – und die höchste Dienstbelastung.
Aktuell 51 Positionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie – von der Akutstation über Tagesklinik und Institutsambulanz bis zur eigenen Praxis. Wir kennen die Häuser, die Teamgrößen und die Weiterbildungsbefugnisse hinter den Anzeigen und sagen Ihnen vorher, ob eine Stelle zu Ihrer Situation passt.
Im Fachbereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie eröffnen sich Ihnen vielseitige und verantwortungsvolle Karrierewege – ob in der Klinik, in einer spezialisierten Fachpraxis oder in entsprechenden Einrichtungen. Sanovetis begleitet Sie dabei persönlich, diskret und zielgerichtet auf der Suche nach einer Position, die zu Ihrem fachlichen Profil und Ihren individuellen Vorstellungen passt.
Gerade in diesem sensiblen Fachgebiet sind Empathie, hohe fachliche Kompetenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit besonders gefragt – insbesondere im Umgang mit psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen sowie in der Arbeit mit ihren Familien.
Als approbierte Fachärztin bzw. approbierter Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie finden Sie bei uns ein breites Spektrum an attraktiven Stellenangeboten mit Entwicklungsperspektive – von der Weiterbildung bis hin zu leitenden Positionen. Sollte aktuell keine passende Stelle für Sie dabei sein, beraten wir Sie gerne individuell, vertraulich und auf Augenhöhe.
Ihr Ansprechpartner bei Sanovetis ist Dr. med. Stefan Walther Sie erreichen sie telefonisch unter +49 781 95380000 oder Sie buchen direkt online einen persönlichen Gesprächstermin. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Versuchen Sie es weniger eng – oder sagen Sie uns, was Sie suchen. Ein erheblicher Teil der Positionen, die wir besetzen, wird nie öffentlich ausgeschrieben.
Suchauftrag anlegenEr kennt die Einrichtungen persönlich und sagt Ihnen offen, wie der Alltag dort tatsächlich aussieht – Teamgröße, Dienstbelastung, Entscheidungsspielraum. Ein Gespräch verpflichtet zu nichts, und Ihr jetziger Arbeitgeber erfährt nichts davon.
–
Die Zahl der Behandlungsanlässe im Kindes- und Jugendalter ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, während die Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte langsamer wächst. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das: Sie verhandeln aus einer starken Position – über Weiterbildungszeit, Therapiestunden, Dienstbelastung und Arbeitszeitmodell.
Die Facharztweiterbildung zur Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie umfasst 60 Monate. Ein Teil davon wird in der Erwachsenenpsychiatrie sowie in der Pädiatrie oder Neurologie abgeleistet. Entscheidend für Ihre Auswahl ist deshalb weniger der Klinikname als die Frage, ob das Haus die volle Befugnis besitzt oder ob Sie für Abschnitte rotieren müssen – und ob diese Rotationen vertraglich zugesagt sind.
Zur Weiterbildung gehören dokumentierte Therapieverläufe, Supervision und Selbsterfahrung in einem anerkannten Verfahren. Häuser unterscheiden sich stark darin, ob diese Stunden während der Arbeitszeit möglich sind und wer die Kosten trägt. Wir fragen das vor Ihrem Gespräch ab, weil es über Jahre den Unterschied zwischen planbarer und verschleppter Weiterbildung ausmacht.
–
Pflege- und Erziehungsdienst, Psychologinnen, Sozialdienst, Spezialtherapien und Klinikschule arbeiten hier enger zusammen als in fast jedem anderen Fach. Ihre ärztliche Rolle ist die Diagnostik, die Indikationsstellung, die Pharmakotherapie und die Steuerung des Gesamtprozesses – die Behandlung selbst wird gemeinsam getragen.
Familie, Schule, Jugendamt und Eingliederungshilfe sind in der Kinder- und Jugendpsychiatrie nicht Kontext, sondern Behandlungsbestandteil. Elterngespräche, Hilfeplankonferenzen und Stellungnahmen kosten Zeit und sind in der Stellenbeschreibung selten abgebildet. Wie viel davon auf Sie zukommt, hängt stark vom Setting ab – wir sagen es Ihnen vorab.
Viele kinder- und jugendpsychiatrische Kliniken arbeiten mit Rufbereitschaft statt durchgehendem Bereitschaftsdienst vor Ort, in kleineren Häusern oft im Verbund mit der Erwachsenenpsychiatrie. Für Ärztinnen und Ärzte mit Familie ist das einer der Gründe, warum das Fach als vergleichsweise vereinbar gilt. Die konkrete Regelung unterscheidet sich jedoch von Haus zu Haus.
Welche Ebene für Sie realistisch ist, hängt weniger vom Titel als von Weiterbildungsstand, Therapieverfahren und Leitungserfahrung ab. Wir ordnen Ihr Profil vor der Bewerbung ein.
Vier Settings, die sich in Tempo, Fallschwere und Autonomie deutlich unterscheiden. Die Wahl entscheidet mehr über Ihren Alltag als die Region.
Akut- und Regelversorgung mit geschützten und offenen Bereichen, Krisenaufnahmen, Suizidalität, Essstörungen und komplexen Traumafolgestörungen. Hier entsteht die volle Weiterbildungsbreite – und die höchste Dienstbelastung.
Behandlung im Wochenrhythmus, das Kind bleibt in Familie und Schule verankert. Feste Zeiten, in der Regel keine Nachtdienste, dafür hohe Anforderungen an Elternarbeit und Koordination mit der Schule.
Langfristige Begleitung, umfassende Entwicklungsdiagnostik, ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen und Regulationsstörungen. Planbare Arbeitszeiten, viel Kontinuität, weniger Akutdruck.
Niederlassung, Anstellung im MVZ oder konsiliarische Arbeit für Einrichtungen der Jugendhilfe und Eingliederungshilfe. Hoher Anteil an Diagnostik, Pharmakotherapie und Stellungnahmen, weitgehend selbstbestimmte Terminstruktur.
Breites Spektrum, Stroke Unit und Funktionsdiagnostik, Weiterbildungsbefugnis und Führungsverantwortung. Dienste gehören in der Regel dazu.
Planbare Arbeitszeiten, meist ohne Nacht- und Wochenenddienste, dafür mehr eigene Entscheidung über Struktur und Patientenstamm.
< /section>Die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung ist regional sehr ungleich verteilt. In ländlichen Räumen und in den ostdeutschen Flächenländern sind die Verhandlungsspielräume spürbar größer als in den Universitätsstädten.
Was Ärztinnen und Ärzte uns vor einem Wechsel in dieses Fach am häufigsten fragen.
Alle Fragen für Ärztinnen und ÄrzteWir vermitteln diese Positionen – wir sind nicht der Arbeitgeber. Das erlaubt uns, offen über Befugnis, Team und Dienstbelastung zu sprechen. Ein erstes Gespräch verpflichtet Sie zu nichts und läuft auf Wunsch vertraulich, auch aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus.