Für Einrichtungen · Fachbereich Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

Ärztevermittlung Hämatologie und Onkologie

Eine hämatologisch-onkologische Klinik mit Transplantationsbereich, eine onkologische Schwerpunktpraxis mit Tagesklinik und ein Palliativteam suchen sehr unterschiedliche Ärztinnen und Ärzte. Wir klären Versorgungsform, Therapiespektrum und Dienstmodell Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
Marktkenntnis68 % der Fachärzte für Hämatologie und Onkologie arbeiten in Kliniken, über alle Fächer 52 %
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Onkologische Sprechstunde: Arzt und Patient im vertrauensvollen Gespräch

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Die Hämatologie und Onkologie ist ein kleines, spezialisiertes Fach. Der größte Teil der Fachärztinnen und Fachärzte arbeitet im Krankenhaus. Ambulante Schwerpunktpraxen und MVZ konkurrieren mit den Kliniken um dieselben wenigen Kandidaten.

1.710
berufstätige Fachärzte für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
1.170 davon stationär, 469 ambulant
68 %
arbeiten stationär
Über alle Fächer sind es 52 %.
185
neue Facharztanerkennungen 2025
als Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
5.405
berufstätige Ärztinnen und Ärzte mit Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie
6.146 Ärztinnen und Ärzte haben sie insgesamt

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3, 9 und 11. Die Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie erwerben auch Ärztinnen und Ärzte anderer Gebiete.

Profile

Wen wir für hämatologisch-onkologische Positionen ansprechen

Stationäre Onkologie, ambulante Schwerpunktpraxis und Palliativmedizin verlangen unterschiedliche Erfahrung. Weil der Markt klein ist, klären wir früh, welche Qualifikation Ihre Position wirklich braucht.

Fachärztin und Facharzt in der Klinik

Für hämatologisch-onkologische Abteilungen

Worum es geht

Stationäre Behandlung von Leukämien, Lymphomen und soliden Tumoren, Chemotherapie und Immuntherapie, Mitarbeit in Tumorkonferenzen.

Was das Matching verändert

Ob die Klinik Hochdosistherapie oder Stammzelltransplantation anbietet. Das verändert den Kreis der passenden Kandidaten deutlich.

Worauf wir achten

Erfahrung mit dem geforderten Therapiespektrum und Bereitschaft zu Diensten.

Mehr zur Zusammenarbeit mit Kliniken: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken

Oberarzt- und Chefarztposition

Für Kliniken und Zentren, die Leitung besetzen

Worum es geht

Verantwortung für Station, Ambulanz, Zentrumsstrukturen und Weiterbildung, bei Chefärzten zusätzlich Strategie und Kooperationen.

Was das Matching verändert

Geeignete Kandidaten sind wenige und fest eingebunden. Ein Wechsel entsteht fast nur über vertrauliche Direktansprache.

Worauf wir achten

Welche Zentren und Zertifikate bestehen und wie viel Gestaltungsraum die Position hat.

Mehr zur Besetzung von Leitungspositionen: Headhunting für Ärzte

Onkologische Schwerpunktpraxis und MVZ

Für ambulante Einrichtungen mit Infusionsbereich

Worum es geht

Ambulante Chemo- und Immuntherapie, Nachsorge und Begleitung über lange Zeiträume, oft mit eigener Tagesklinik.

Was das Matching verändert

Planbare Zeiten ohne Nachtdienste sind für viele Klinikonkologen der Hauptgrund für den Wechsel.

Worauf wir achten

Ob die Person die Anforderungen der Onkologie-Vereinbarung erfüllt und Erfahrung in der ambulanten Therapiesteuerung hat.

Mehr zur Zusammenarbeit mit MVZ und Praxen: Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen

Palliativmedizin

Für Palliativstationen und Palliativteams

Worum es geht

Symptomkontrolle und Begleitung schwer kranker Menschen, stationär oder in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung.

Was das Matching verändert

Viele Kandidaten kommen aus der Onkologie oder Anästhesie. Entscheidend ist die Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin und die Haltung zur Teamarbeit.

Worauf wir achten

Wie Dienste und Rufbereitschaft im Team organisiert sind und welche Erfahrung mit Hausbesuchen besteht.

Internisten mit Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie

Als Ergänzung in internistischen Abteilungen

Worum es geht

Internistinnen und Internisten, die Tumortherapie im Rahmen ihres Fachs durchführen, etwa in Gastroenterologie oder Pneumologie.

Was das Matching verändert

Sie ersetzen keinen Facharzt für Hämatologie und Onkologie, erweitern aber den Kandidatenkreis für passende Positionen.

Worauf wir achten

Welche Therapien die Person selbstständig verantworten soll und wie die Zusammenarbeit mit der Onkologie geregelt ist.

Kandidatenperspektive

Was Onkologinnen und Onkologen vor einer Zusage wissen wollen

Diese Fragen hören wir in fast jedem Gespräch. In einem kleinen Markt entscheiden sie, ob ein Kandidat überhaupt in den Prozess geht.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Welches Therapiespektrum gibt es?

    Chemotherapie, Immuntherapie, zelluläre Therapien oder Stammzelltransplantation.

  • Wie sind die Dienste organisiert?

    Zahl der Dienste und ob Hämatologie und Onkologie eigene Dienste haben.

  • Gibt es Tumorkonferenzen und Zentren?

    Welche zertifizierten Zentren bestehen und wie die Konferenzen organisiert sind.

  • Wie ist die Ambulanz aufgestellt?

    Ob es eine Tagesklinik oder ambulante Infusionsplätze gibt und wer sie ärztlich betreut.

  • Gibt es Studien?

    Ob die Einrichtung an klinischen Studien teilnimmt und ob Zeit dafür vorgesehen ist.

  • Wie ist das Team zusammengesetzt?

    Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte, onkologische Fachpflege, Psychoonkologie und Sozialdienst.

  • Wie ist die Palliativversorgung angebunden?

    Ob es eine Palliativstation oder ein Palliativteam gibt.

  • Ist Teilzeit möglich?

    Ob reduzierte Stunden mit Diensten und Ambulanz vereinbar sind.

Einrichtungstyp

Klinik, Schwerpunktpraxis oder Palliativversorgung

Dieselbe Onkologin passt in eine Schwerpunktpraxis und nicht in einen Transplantationsbereich, oder umgekehrt. Wir suchen nach dem Umfeld, in dem sie arbeiten wird.

Klinik und onkologisches Zentrum

Stationäre Versorgung mit Ambulanz

Was die Tätigkeit prägt

Komplexe Verläufe, interdisziplinäre Tumorkonferenzen und Dienste.

Welche Erfahrung zählt

Breite hämatologisch-onkologische Erfahrung und Zentrumsarbeit.

Wer typischerweise passt

Fachärztinnen und Fachärzte, die das volle Spektrum wollen.

Onkologische Schwerpunktpraxis und MVZ

Ambulante Therapie und Nachsorge

Was die Tätigkeit prägt

Feste Sprechzeiten, Infusionsbereich und langfristige Begleitung.

Welche Erfahrung zählt

Erfahrung in ambulanter Therapiesteuerung und Dokumentation.

Wer typischerweise passt

Onkologen, die planbar und ohne Nachtdienste arbeiten wollen.

Mehr zur Zusammenarbeit mit MVZ und Praxen: Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen

Palliativstation und SAPV

Stationär und ambulant

Was die Tätigkeit prägt

Symptomkontrolle, Begleitung und enge Teamarbeit mit Pflege und weiteren Berufsgruppen.

Welche Erfahrung zählt

Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin und Erfahrung mit Hausbesuchen.

Wer typischerweise passt

Ärztinnen und Ärzte, die Begleitung in den Mittelpunkt stellen.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Fünf Fragen klären wir im ersten Gespräch. Danach wissen wir, wen wir in diesem kleinen Markt gezielt ansprechen.

  1. Warum ist die Position offen?

    Weggang, neue Ambulanz oder ein Zentrumsaufbau führen zu verschiedenen Profilen.

    • Ersetzen Sie jemanden oder bauen Sie auf?
    • Seit wann ist die Stelle offen?
  2. Welches Therapiespektrum gehört dazu?

    Transplantation, ambulante Therapie oder Palliativmedizin sprechen verschiedene Kandidaten an.

    • Welche Therapien soll die Person verantworten?
    • Gehört Hämatologie dazu?
  3. Wie sind die Dienste geregelt?

    Dienste entscheiden auch in der Onkologie häufig über die Zusage.

    • Wie viele Dienste pro Monat?
    • Eigene onkologische Dienste?
  4. Welche Strukturen gibt es?

    Zentren, Studien und Tagesklinik sind Argumente im Gespräch.

    • Welche Zentren sind zertifiziert?
    • Gibt es Studienzeiten?
  5. Was bieten Sie über das Gehalt hinaus?

    Teilzeit, Studien und Perspektive zählen.

    • Ist Teilzeit möglich?
    • Gibt es eine oberärztliche Perspektive?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Wir sagen Ihnen offen, wenn eine Anforderung den Kreis geeigneter Ärztinnen und Ärzte stark einschränkt. Drei Beispiele aus der Hämatologie und Onkologie:

Transplantationserfahrung für jede Stelle

Wer für eine allgemeine onkologische Position Transplantationserfahrung verlangt, schließt viele passende Fachärzte aus.

Nur Fachärzte mit Schwerpunkt

Für manche Positionen kommen Internisten mit Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie in Frage. Das erweitert den Kreis spürbar.

Nur regionale Kandidaten

In einem Fach mit 1.710 Berufstätigen bundesweit reicht die Region selten. Unterstützung beim Umzug öffnet den Markt.

Zahlen zur Berufsgruppe: 53 % der berufstätigen Fachärzte für Hämatologie und Onkologie sind Frauen. Von den ambulant tätigen sind 67 % angestellt (315 von 469).

Formaler Rahmen

Ambulante Onkologie: Planung und Vereinbarungen

In der ambulanten Onkologie gelten neben der Bedarfsplanung eigene Vereinbarungen. Für die Personalplanung ist wichtig, welche Qualifikation die jeweilige Versorgungsform verlangt.

01

Fachinternisten

Fachärztlich tätige Internisten gehören zur spezialisierten fachärztlichen Versorgung. Geplant wird auf Ebene der Raumordnungsregionen.

02

Onkologie-Vereinbarung

Die Onkologie-Vereinbarung (Anlage 7 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte) regelt die qualifizierte ambulante Behandlung krebskranker Patientinnen und Patienten.

03

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung

Für bestimmte onkologische Erkrankungen können Kliniken und Praxen in Teams an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung teilnehmen (§ 116b SGB V).

04

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Schwer kranke Menschen mit begrenzter Lebenserwartung haben Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (§ 37b SGB V).

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Verbindlich entscheiden der Zulassungsausschuss Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung und die Vertragspartner. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des G-BA (Übersicht der KBV), §§ 99 bis 105 SGB V.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

Onkologin im Gespräch mit einer Patientin
  • Position klären

    Therapiespektrum, Versorgungsform, Dienste und Zentrumsstrukturen. Daraus entsteht das Profil, nach dem wir suchen.

  • Zielgruppe festlegen

    Hämatologen und Onkologen, Internisten mit Zusatz-Weiterbildung oder Palliativmediziner. Wir legen gemeinsam fest, wen wir ansprechen.

  • Bundesweit direkt ansprechen

    In einem kleinen Fach sprechen wir Fachärztinnen und Fachärzte bundesweit an, auch solche, die nicht aktiv suchen.

  • Vorab prüfen

    Therapieerfahrung, Qualifikationen und Erwartungen gleichen wir ab, bevor Sie ein Profil erhalten.

  • Kennenlernen begleiten

    Wir organisieren Gespräche und eine Hospitation in Station, Ambulanz oder Praxis und geben beiden Seiten offene Rückmeldung.

  • Bis zum Vertrag

    Wir begleiten bis zur Unterschrift. Abgerechnet wird erfolgsbasiert oder als mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Hämatologie und Onkologie fragen

Warum finden wir keinen Onkologen?

Das Fach ist klein und die meisten Fachärzte sind fest eingebunden. Ohne Direktansprache und überregionale Suche bleibt die Stelle oft lange offen.

Kommt auch ein Internist mit Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie in Frage?

Für manche Positionen ja. Wir klären mit Ihnen, welche Qualifikation die konkrete Stelle und die Versorgungsform verlangen.

Vermitteln Sie auch in onkologische Schwerpunktpraxen?

Ja, in Festanstellung. Wir prüfen vorab, ob die Kandidatin oder der Kandidat die Anforderungen der Onkologie-Vereinbarung erfüllt.

Finden Sie auch Palliativmediziner?

Ja. Wir sprechen Ärztinnen und Ärzte mit Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin gezielt an, oft aus Onkologie und Anästhesie.

Bleibt unsere Suche vertraulich?

Ja. Ihre Einrichtung nennen wir erst, wenn eine Kandidatin oder ein Kandidat ernsthaft interessiert ist und Sie zugestimmt haben.

Wie lange dauert eine Besetzung in der Onkologie?

Das hängt von Region, Therapiespektrum und Versorgungsform ab. Nach dem ersten Gespräch geben wir Ihnen eine realistische Einschätzung.

Was kostet die Vermittlung?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung fällt eine Vermittlungsprovision nur an, wenn eine Festanstellung zustande kommt. Für die mandatierte Suche vereinbaren wir Ablauf und Konditionen vorab schriftlich.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Nach dieser ersten Einordnung übernimmt die Beraterin oder der Berater, die den Fachbereich Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie dauerhaft betreuen – mit täglichen Gesprächen mit Fach-, Ober- und Chefärztinnen und -ärzten sowie Einrichtungen aus genau diesem Gebiet. Die Zuständigkeit bleibt über den gesamten Prozess dieselbe.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

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  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000