Für Einrichtungen · Fachbereich Diabetologie

Ärztevermittlung Diabetologie

Eine diabetologische Schwerpunktpraxis mit Schulungsteam, eine hausärztliche Praxis mit vielen Diabetespatienten und eine Klinik mit diabetologischem Konsildienst suchen verschiedene Ärztinnen und Ärzte. Wir klären Versorgungsebene, Schulungsangebot und Qualifikation Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
Marktkenntnis3.650 berufstätige Ärztinnen und Ärzte mit Zusatz-Weiterbildung Diabetologie, 71 % davon ambulant
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Diabetologische Sprechstunde: Ärztin zeigt ein Blutzuckermessgerät

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Diabetologie ist kein eigener Facharzt, sondern eine Zusatz-Weiterbildung. Wer einstellt, sucht deshalb Internisten, Allgemeinmediziner oder Kinder- und Jugendärzte mit dieser Qualifikation, oder Fachärzte für Endokrinologie und Diabetologie.

3.650
berufstätige Ärztinnen und Ärzte mit Zusatz-Weiterbildung Diabetologie
2.577 davon ambulant, 885 stationär
71 %
arbeiten ambulant
2.577 von 3.650
1.748
davon niedergelassen
von 2.577 ambulant Tätigen, 829 arbeiten ambulant angestellt
299
berufstätige Fachärzte für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
Eigener Facharzt, nicht in der Zusatz-Weiterbildung enthalten

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3 und 11.

Profile

Wen wir für diabetologische Positionen ansprechen

Weil Diabetologie eine Zusatzqualifikation ist, kommen Ärzte aus mehreren Fachgebieten in Frage. Die erste Frage ist, welcher Grundfacharzt zu Ihrer Position passt.

Diabetologin und Diabetologe in der Schwerpunktpraxis

Für diabetologische Schwerpunktpraxen und MVZ

Worum es geht

Behandlung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes, Insulinpumpen und Glukosesensoren, Schulungsprogramme und Fußambulanz.

Was das Matching verändert

Die Betreuung von Technologie wie Pumpen und Sensoren und die Zusammenarbeit mit Diabetesberatung entscheiden über den Alltag.

Worauf wir achten

Welche Schulungsprogramme die Person durchführen soll und ob Erfahrung mit Diabetestechnologie vorhanden ist.

Mehr zur Zusammenarbeit mit MVZ und Praxen: Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen

Hausärztlich tätige Ärzte mit Zusatz-Weiterbildung

Für Praxen mit vielen Diabetespatienten

Worum es geht

Allgemeinmediziner oder hausärztlich tätige Internisten mit Zusatz-Weiterbildung Diabetologie betreuen Diabetes im Rahmen der Hausarztpraxis.

Was das Matching verändert

Die Zusatz-Weiterbildung macht die Stelle für Kandidaten attraktiv, die ihr Wissen nutzen wollen, ohne nur Diabetes zu behandeln.

Worauf wir achten

Wie groß der diabetologische Anteil ist und ob die Praxis am DMP teilnimmt.

Mehr zur hausärztlichen Versorgung: Ärztevermittlung Allgemeinmedizin

Diabetologie in der Klinik

Für Krankenhäuser mit diabetologischer Station oder Konsildienst

Worum es geht

Stationäre Einstellung, Konsile für andere Abteilungen und Versorgung des diabetischen Fußsyndroms.

Was das Matching verändert

Ob die Diabetologie eigene Betten hat oder als Konsildienst innerhalb der Inneren Medizin läuft.

Worauf wir achten

Internistische Erfahrung und Bereitschaft zu internistischen Diensten.

Mehr zur Inneren Medizin: Ärztevermittlung Innere Medizin

Fachärzte für Endokrinologie und Diabetologie

Für Positionen mit endokrinologischem Anteil

Worum es geht

Fachärzte für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie decken neben Diabetes auch Schilddrüse, Nebenniere und Hypophyse ab.

Was das Matching verändert

Die Gruppe ist mit 299 Berufstätigen klein. Für reine Diabetologie-Stellen ist sie oft überqualifiziert.

Worauf wir achten

Ob die Position wirklich endokrinologische Breite braucht.

Kinder- und Jugendärzte mit Zusatz-Weiterbildung

Für Kinderkliniken und pädiatrische Praxen

Worum es geht

Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes, mit Schulung der Familien und Technologie.

Was das Matching verändert

Eine kleine Gruppe, die gezielt angesprochen werden muss.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Insulinpumpen und Sensoren bei Kindern und Zusammenarbeit mit dem Schulungsteam.

Kandidatenperspektive

Was Diabetologinnen und Diabetologen vor einer Zusage wissen wollen

Diese Fragen hören wir in fast jedem Gespräch. Sie zeigen, wie viel diabetologische Arbeit die Stelle wirklich enthält.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Wie groß ist der diabetologische Anteil?

    Ob die Stelle überwiegend Diabetes umfasst oder Diabetologie ein Teil der allgemeinen Versorgung ist.

  • Gibt es ein Schulungsteam?

    Diabetesberaterinnen, Diabetesassistentinnen und wie die Schulungen organisiert sind.

  • Welche Technologie wird betreut?

    Insulinpumpen, Glukosesensoren und Systeme mit automatischer Insulindosierung.

  • Gibt es eine Fußambulanz?

    Ob das diabetische Fußsyndrom in der Einrichtung behandelt wird und mit wem zusammengearbeitet wird.

  • Nimmt die Einrichtung an DMP teil?

    Und auf welcher Versorgungsebene sie dabei arbeitet.

  • Wie viele Patienten kommen pro Quartal?

    Das zeigt, wie dicht der Arbeitstag wird.

  • Wie ist die Zusammenarbeit mit Hausärzten?

    Ob es feste Überweisungswege und Rückmeldungen gibt.

  • Ist Teilzeit möglich?

    Und wie Sprechzeiten und Schulungen über die Woche verteilt sind.

Diabetologin berät Mutter und Kind in der Sprechstunde

Einrichtungstyp

Schwerpunktpraxis, Hausarztpraxis oder Klinik

Diabetologie findet auf verschiedenen Versorgungsebenen statt. Dieselbe Ärztin passt in eine Schwerpunktpraxis und nicht in einen Konsildienst, oder umgekehrt.

Diabetologische Schwerpunktpraxis und MVZ

Spezialisierte ambulante Versorgung

Was die Tätigkeit prägt

Komplexe Einstellungen, Technologie, Schulungen und Fußbehandlung im Team.

Welche Erfahrung zählt

Diabetologische Tiefe und Teamführung.

Wer typischerweise passt

Diabetologen, die sich ganz auf Diabetes konzentrieren wollen.

Hausarztpraxis mit diabetologischem Schwerpunkt

Grundversorgung mit Spezialisierung

Was die Tätigkeit prägt

Breite hausärztliche Versorgung mit hohem Anteil an Diabetespatienten.

Welche Erfahrung zählt

Hausärztliche Breite und Zusatz-Weiterbildung.

Wer typischerweise passt

Ärztinnen und Ärzte, die breit arbeiten und ihre Zusatzqualifikation nutzen wollen.

Klinik

Stationär und konsiliarisch

Was die Tätigkeit prägt

Stoffwechselentgleisungen, perioperative Einstellung und Fußsyndrom.

Welche Erfahrung zählt

Internistische Erfahrung und Konsiltätigkeit.

Wer typischerweise passt

Internisten, die klinisch bleiben und Diabetologie vertiefen wollen.

Mehr zur Zusammenarbeit mit Kliniken: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Fünf Fragen klären wir im ersten Gespräch. Danach wissen wir, aus welchem Grundfacharzt wir Kandidaten ansprechen.

  1. Warum ist die Position offen?

    Weggang, mehr Patienten oder ein neues Schulungsangebot führen zu verschiedenen Profilen.

    • Ersetzen Sie jemanden oder bauen Sie auf?
    • Seit wann ist die Stelle offen?
  2. Welche Qualifikation ist nötig?

    Zusatz-Weiterbildung oder Facharzt für Endokrinologie und Diabetologie verändern den Kandidatenkreis vollständig.

    • Reicht die Zusatz-Weiterbildung?
    • Welcher Grundfacharzt passt?
  3. Wie ist die Versorgung organisiert?

    Versorgungsebene und Schulungsteam bestimmen den Alltag.

    • Nehmen Sie am DMP teil?
    • Gibt es ein Schulungsteam?
  4. Welche Technologie wird betreut?

    Pumpen und Sensoren sind für viele Kandidaten ein wichtiges Thema.

    • Welche Systeme nutzen Ihre Patienten?
    • Wer betreut die Technologie?
  5. Was bieten Sie über das Gehalt hinaus?

    Teilzeit, Fortbildung und Teamstruktur zählen.

    • Ist Teilzeit möglich?
    • Gibt es Fortbildungsbudget?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Wir sagen Ihnen offen, wenn eine Anforderung den Kreis geeigneter Ärztinnen und Ärzte stark einschränkt. Drei Beispiele aus der Diabetologie:

Facharzt Endokrinologie für reine Diabetologie

Die Gruppe ist mit 299 Berufstätigen sehr klein. Für viele Stellen reicht die Zusatz-Weiterbildung Diabetologie.

Nur Internisten

Auch Allgemeinmediziner mit Zusatz-Weiterbildung Diabetologie passen für viele ambulante Stellen.

Schulungen ohne Team

Wenn Ärztinnen und Ärzte Schulungen allein durchführen sollen, sagen viele ab. Ein Schulungsteam ist ein Argument.

Zahlen zur Berufsgruppe: Von den 2.577 ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten mit Zusatz-Weiterbildung Diabetologie sind 1.748 niedergelassen. 885 arbeiten im Krankenhaus.

Formaler Rahmen

Zusatz-Weiterbildung, DMP und Bedarfsplanung

Für die Diabetologie gibt es keine eigene Arztgruppe in der Bedarfsplanung. Maßgeblich sind der Grundfacharzt und die Teilnahme an strukturierten Behandlungsprogrammen.

01

Zusatz-Weiterbildung

Die Zusatz-Weiterbildung Diabetologie setzt eine Facharztanerkennung voraus. Einzelheiten regelt die Weiterbildungsordnung der jeweiligen Landesärztekammer.

02

Bedarfsplanung nach Grundfacharzt

Diabetologen werden in der Bedarfsplanung nach ihrem Grundfacharzt beplant, etwa als Hausärzte oder als Fachinternisten. Internisten wählen dabei zwischen hausärztlicher und fachärztlicher Versorgung (§ 73 Abs. 1a SGB V).

03

Strukturierte Behandlungsprogramme

Für Diabetes gibt es strukturierte Behandlungsprogramme (DMP) nach § 137f SGB V. Die Teilnahme von Praxen regeln Verträge auf Landesebene.

04

Anstellung in gesperrten Bereichen

Ist ein Planungsbereich gesperrt, ist eine Anstellung nur auf einem vorhandenen Sitz, im Jobsharing mit Leistungsbegrenzung (§ 101 SGB V) oder über Sonderbedarf möglich.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Verbindlich entscheiden der Zulassungsausschuss Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung und die Vertragspartner der DMP-Verträge. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des G-BA (Übersicht der KBV), §§ 99 bis 105 SGB V.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Position klären

    Qualifikation, Versorgungsebene, Schulungsangebot und Technologie. Daraus entsteht das Profil, nach dem wir suchen.

  • Zielgruppe festlegen

    Internisten, Allgemeinmediziner oder Kinder- und Jugendärzte mit Zusatz-Weiterbildung oder Fachärzte für Endokrinologie und Diabetologie.

  • Direkt ansprechen

    Wir sprechen Diabetologinnen und Diabetologen bundesweit direkt an, auch solche, die nicht aktiv suchen.

  • Vorab prüfen

    Qualifikation, Erfahrung mit Technologie und Schulungen und Erwartungen gleichen wir ab, bevor Sie ein Profil erhalten.

  • Kennenlernen begleiten

    Wir organisieren Gespräche und eine Hospitation in Sprechstunde oder Schulung und geben beiden Seiten offene Rückmeldung.

  • Bis zum Vertrag

    Wir begleiten bis zur Unterschrift. Abgerechnet wird erfolgsbasiert oder als mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Diabetologie fragen

Ist Diabetologie ein eigener Facharzt?

Nein. Diabetologie ist eine Zusatz-Weiterbildung, die eine Facharztanerkennung voraussetzt. Daneben gibt es den Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie.

Kommt auch ein Allgemeinmediziner mit Zusatz-Weiterbildung in Frage?

Für viele ambulante Stellen ja. Wir klären mit Ihnen, welcher Grundfacharzt zur Position und zur Bedarfsplanung passt.

Warum finden wir keinen Diabetologen?

Häufig, weil nur Internisten oder nur Fachärzte für Endokrinologie gesucht werden. Wir zeigen Ihnen nach dem ersten Gespräch, wie Sie den Kreis erweitern können.

Vermitteln Sie auch in Kliniken?

Ja. Für Kliniken sprechen wir vor allem Internisten mit Zusatz-Weiterbildung Diabetologie an.

Bleibt unsere Suche vertraulich?

Ja. Ihre Einrichtung nennen wir erst, wenn eine Kandidatin oder ein Kandidat ernsthaft interessiert ist und Sie zugestimmt haben.

Wie lange dauert eine Besetzung?

Das hängt von Region, Qualifikation und Versorgungsebene ab. Nach dem ersten Gespräch geben wir Ihnen eine realistische Einschätzung.

Was kostet die Vermittlung?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung fällt eine Vermittlungsprovision nur an, wenn eine Festanstellung zustande kommt. Für die mandatierte Suche vereinbaren wir Ablauf und Konditionen vorab schriftlich.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Nach dieser ersten Einordnung übernimmt die Beraterin oder der Berater, die den Fachbereich Diabetologie dauerhaft betreuen – mit täglichen Gesprächen mit Fach-, Ober- und Chefärztinnen und -ärzten sowie Einrichtungen aus genau diesem Gebiet. Die Zuständigkeit bleibt über den gesamten Prozess dieselbe.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000