Für Ärztinnen und Ärzte / Fachbereiche
Kinder- und Jugendpsychiatrie – Stellenangebote und Ärztevermittlung
Sanovetis unterstützt Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie bei der gezielten Suche nach passenden Stellenangeboten – kostenfrei, diskret und individuell. Ob Klinik, Tagesklinik, Institutsambulanz, MVZ oder eigene Praxis: Wir begleiten Sie vom ersten Gespräch bis zur Vertragsunterschrift.
Keine Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern ohne Ihre Freigabe.
.jpg)
Welche Positionen und Arbeitgeber wir in der KJP vermitteln
Fünf Ebenen, vier Strukturen. In der KJP hängt viel davon ab, ob ein Standort neben der Station auch Tagesklinik und Institutsambulanz betreibt – erst dann existieren die meisten Positionen überhaupt.
Fachärztin und Facharzt
Der Einstieg nach der Facharztanerkennung – in allen vier Strukturen möglich.
Oberärztin und Oberarzt
Verantwortung für eine Station, die Tagesklinik oder die Ambulanz.
Leitende Oberärztin, leitender Oberarzt
Ständige Vertretung der Chefärztin oder des Chefarztes, meist mit eigenem Bereich – Akutstation, Tagesklinik oder Ambulanz.
Chefärztin, Chefarzt und ärztliche Leitung
Verantwortung für Behandlungskonzept, Personal und Wirtschaftlichkeit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Niederlassung und Praxisinhaberschaft
Eigener KV-Sitz für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Nachfolge oder Beteiligung – ambulante Versorgung mit eigener Sprechstunde.
KJP-Kliniken sind meist kleiner als somatische Häuser, nicht jede Ebene ist an jedem Standort besetzt. Ob eine Position in Ihrer Wunschregion tatsächlich frei ist, klären wir vor dem ersten Gespräch.
Ihre Ebene ist dabei?
Offene Stellen ansehenIhr Zugang zum kinder- und jugendpsychiatrischen Stellenmarkt
Netzwerk und Erfahrung beziehen sich auf die Sanovetis GmbH insgesamt, nicht auf ein einzelnes Fachgebiet.
Woran Sie eine gute Stelle in der KJP erkennen
Zwei Häuser schreiben dieselbe KJP-Facharztstelle aus und meinen völlig verschiedene Arbeitsalltage – je nachdem, ob Station, Tagesklinik und Institutsambulanz getrennt geführt werden oder in Personalunion. Diese sechs Punkte trennen die attraktive Position von der, die nach drei Monaten anders aussieht.

Fragen Sie im Gespräch gezielt nach Elterngesprächen im Dienstplan, Teamgröße und Aufnahmedruck – daran unterscheiden sich KJP-Häuser am deutlichsten.
Sie sagen uns, was Sie suchen. Wir sagen Ihnen offen, was der Markt dafür hergibt.
Sanovetis wurde von einem Facharzt gegründet und wird von einem Facharzt geführt. Wer mit uns spricht, muss nicht erst erklären, was Bereitschaftsdienst, Rotation oder Weiterbildungsbefugnis bedeuten. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich, vertraulich und für Sie kostenfrei.
Ihre nächste Position muss zu Ihrem Leben passen – nicht umgekehrt
Wir suchen nicht irgendeine Stelle, sondern eine, die zu Ihren Bedingungen passt. Markieren Sie, was für Sie gelten soll. Daraus wird Ihr Suchprofil.
Markieren Sie oben, was für Sie gelten soll.
Nicht jede Kombination ist in jedem Haus verfügbar. Was tatsächlich geht, klären wir vor jedem Kontakt mit der Einrichtung – und sagen Ihnen offen, wenn eine Vorstellung im aktuellen Markt schwer umzusetzen ist. Positionen ohne Klinikdienste sind ambulant möglich; Notdienstverpflichtungen der Kassenärztlichen Vereinigung können davon unberührt bleiben.
Ihre Kombination steht so nicht dabei?
Suchprofil besprechenKlinik, Institutsambulanz oder Praxis – was passt zu Ihnen?
Drei Strukturen, drei sehr unterschiedliche Arbeitsalltage. Meist genügt ein Blick, um zu merken, wohin es einen zieht.
Klinik
Stationäre und teilstationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen
Passt zu Ihnen, wenn
- Sie das ganze Störungsspektrum sehen wollen
- Sie eine Ober- oder Chefarztlaufbahn anstreben
- Ihnen ein multiprofessionelles Team wichtig ist
Dienste
Bereitschaftsdienst oder Rufbereitschaft gehören dazu. Krisenaufnahmen bestimmen die Nacht.
Planbarkeit
Der Dienstplan bestimmt den Rhythmus. Aufnahmen bei Selbst- oder Fremdgefährdung lassen sich nicht planen, Elterngespräche nur begrenzt.
Spektrum
Von der akuten Krise über Essstörungen bis zur Entwicklungsdiagnostik – breit und wenig planbar.
Verantwortung
Klare Stufen von der Fachärztin über die Oberärztin bis zur Chefärztin, meist verbunden mit einem eigenen Bereich wie Akutstation oder Tagesklinik.
Institutsambulanz und MVZ
Ambulante Versorgung im Angestelltenverhältnis
Passt zu Ihnen, wenn
- Sie ambulant arbeiten wollen
- Sie planbare Zeiten brauchen
- Sie kein unternehmerisches Risiko tragen möchten
Dienste
In der Regel keine Nacht- und Wochenenddienste.
Planbarkeit
Feste Sprechzeiten, planbare Wochen. Den Takt bestimmen Terminvergabe und Warteliste, nicht die Aufnahme um drei Uhr nachts.
Spektrum
Langfristige Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, oft über Jahre.
Verantwortung
Medizinische Verantwortung ohne unternehmerisches Risiko. Die Leitung einer Institutsambulanz oder eines MVZ-Standorts ist möglich.
Praxis
Ambulante Versorgung mit langfristiger Bindung
Passt zu Ihnen, wenn
- Sie Ihre Patienten über Jahre begleiten wollen
- Sie über Struktur und Ausrichtung selbst entscheiden möchten
- Niederlassung oder Beteiligung für Sie infrage kommt
Dienste
Kein Nachtdienst und keine Akutaufnahmen. Der Notdienst läuft über die KV-Bereitschaft.
Planbarkeit
Hohe Planbarkeit – bei voller Verantwortung für Vertretung, Ausfall und die eigene Warteliste.
Spektrum
Sie entscheiden selbst über Altersgruppen, Störungsbilder und Therapieverfahren Ihres Schwerpunkts.
Verantwortung
Volle unternehmerische und medizinische Verantwortung – und volle Gestaltungsfreiheit bei Konzept und Team.
Das sind typische Ausprägungen, keine Regeln. Aufnahmedruck, Altersspektrum, Anteil eigener Psychotherapie und die Zusammenarbeit mit Jugendhilfe und Klinikschule unterscheiden sich zwischen KJP-Standorten erheblich.
Wir kennen Positionen in allen drei Strukturen – und ordnen mit Ihnen ein, welche zu Ihrem nächsten Schritt passt.
Was wäre für Sie der nächste sinnvolle Schritt?
Was eine Oberärztin in der KJP tut, wissen Sie besser als wir. Interessanter ist die Frage, welche Richtung Ihnen gerade offensteht – und was wir dafür tun können.

Facharztebene
Mehr eigene Psychotherapie? Ein Wechsel von der Akutstation in Tagesklinik oder Institutsambulanz? Weniger Dienste? Ein eigener Schwerpunkt?
Unser BeitragWir zeigen Ihnen, welche dieser Richtungen im aktuellen Markt tatsächlich offen sind – und in welchen Regionen.
Oberarztebene
Verantwortung für eine Station? Für die Tagesklinik? Für die Institutsambulanz oder einen Schwerpunktbereich?
Unser BeitragWir fragen vorher ab, ob die nächste Stufe im Haus realistisch erreichbar ist und in welchem Zeitraum.
Leitende Oberarztebene
Ständige Vertretung der Chefärztin? Aufbau einer Tagesklinik oder eines Schwerpunktbereichs? Mehr Struktur- und Personalverantwortung?
Unser BeitragWir sprechen Träger auch dann an, wenn eine passende Position nicht öffentlich ausgeschrieben ist.
Chefärztin, Chefarzt oder ärztliche Leitung
Strategische Verantwortung für eine KJP-Klinik? Der Aufbau eines teilstationären Angebots? Ein anderes Behandlungsverständnis?
Unser BeitragAuf dieser Ebene wird selten ausgeschrieben. Wir stellen den Kontakt diskret und auf Augenhöhe her.
Niederlassung
Eigener KV-Sitz für Kinder- und Jugendpsychiatrie? Nachfolge in einer eingeführten Praxis? Ambulante Perspektive ohne Dienste?
Unser BeitragWir fragen bei Praxen in unserem Netzwerk gezielt nach Nachfolgen. Die rechtliche und steuerliche Gestaltung übernehmen wir nicht.
Was Sie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie verdienen können
Die Tarifwerte geben Orientierung. Was am Ende auf dem Vertrag steht, hängt von Tarifbindung, Dienstbelastung, Region und Verhandlung ab.
Grundgehälter nach TV-Ärzte/VKA, jeweils Stufe 1, gültig ab 1. Juni 2026, vereinbart zwischen Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. Die Werte gelten für kommunale Krankenhäuser. An Universitätskliniken und bei privaten Trägern gelten eigene Tarifwerke oder außertarifliche Verträge. Zulagen, Dienstvergütungen und Stufensteigerungen nach Berufsjahren sind nicht enthalten.
Was die tatsächliche Vergütung beeinflusst
Unsere Leistungen
Was Sanovetis für Ärztinnen und Ärzte tut – kostenfrei
Von Ärztinnen und Ärzten gegründet und von einem Facharzt geführt. Mit über 25 Jahren Facharzt-Erfahrung im Team kennen wir ärztliche Karriereentscheidungen nicht nur aus der Vermittlungsperspektive.
Markttransparenz
Wir klären, was hinter einer Position tatsächlich steckt: Spektrum, Dienstbelastung, Teamgröße, Ausstattung und Trägerstruktur.
Passgenaues Matching
Nicht möglichst viele Stellen, sondern wenige, die wirklich passen. Keine Massenmails, keine generischen Vorschläge.
Karriereanalyse
Wir betrachten nicht nur den nächsten Job, sondern den nächsten sinnvollen Karriereschritt – und was dafür realistisch ist.
Aktive Suche und Netzwerk
Wir greifen auf den verdeckten Stellenmarkt zurück und sprechen Einrichtungen gezielt an – diskret und ohne Risiko für Ihr aktuelles Arbeitsverhältnis.
Für Ärztinnen und Ärzte entstehen zu keinem Zeitpunkt Kosten – weder für die Beratung noch für die Vermittlung. Vergütet werden wir von der Einrichtung, die einstellt. An unserer Auswahl ändert das nichts: Eine Vermittlung, die nicht hält, nützt keiner Seite.
Wechselmotive
Was Ärztinnen und Ärzte zu uns führt
Selten ist es ein einzelner Grund. Meist ist es ein Satz, den man sich seit Monaten immer wieder denkt.
Häufige Wechselmotive
- „Ich habe im Klinikalltag keine Zeit mehr für Psychotherapie und Elterngespräche.“
- „Ich möchte mich fachlich weiterentwickeln."
- „Mir fehlt eine echte Oberarzt- oder Leitungsperspektive – bei uns ist keine frei.“
- „Ich möchte aus der Akutversorgung in Tagesklinik, Ambulanz oder Praxis wechseln.“
- „Ich möchte meinen Marktwert kennen, ohne sofort wechseln zu müssen."
- „Ich möchte diskret herausfinden, welche Alternativen es überhaupt gibt."
Typische Herausforderungen im Alltag
- Hohe Fallzahlen bei gleichzeitig hohem Bedarf an Familiengesprächen
- Unterbringungsdruck durch Jugendämter jenseits des Behandlungsauftrags
- Lange Wartelisten und der Druck, trotzdem aufzunehmen
- Hoher Dokumentations- und Verwaltungsaufwand
- Personelle Engpässe bei gleichzeitig hoher Verantwortung für minderjährige Patientinnen und Patienten
- Wenig Spezialisierungsmöglichkeit an kleinen Standorten ohne Tagesklinik oder Ambulanz
- Wirtschaftlicher Druck und Belegungsvorgaben, die dem Behandlungsauftrag zuwiderlaufen
Der kinder- und jugendpsychiatrische Stellenmarkt 2026
Vier Beobachtungen aus der täglichen Arbeit mit KJP-Kliniken, Institutsambulanzen und Praxen.
Nachfrage deutlich über Angebot
Die KJP gehört zu den Fächern mit der längsten Vakanzdauer. Wer Facharzt ist, verhandelt fast überall aus einer starken Position.
Ambulanter Bereich wächst
Institutsambulanzen und MVZ bauen Stellen auf. Für viele Wechselwillige ist das die planbarere Alternative zur Klinik.
Leitungspositionen werden verdeckt besetzt
Ober- und Chefarztstellen in der KJP werden häufig über Netzwerke besetzt, bevor sie überhaupt ausgeschrieben werden.
Lange Wartelisten prägen den Alltag
Der Versorgungsdruck ist hoch. Wie ein Haus damit umgeht – durch Personal oder durch Verdichtung – merkt man am Dienstplan.
Qualitative Einschätzung aus der laufenden Vermittlungsarbeit, keine repräsentative Erhebung.
Wo werden Kinder- und Jugendpsychiaterinnen gesucht?
Nicht jede interessante Position in der KJP wird öffentlich ausgeschrieben. Die Übersicht führt Sie zu den offenen Angeboten je Bundesland – und wenn dort nichts Passendes steht, suchen wir gezielt weiter.
Ihre Region ist nicht dabei? Wir suchen auch dort, wo gerade nichts ausgeschrieben ist. Alle Stellenangebote der Kinder- und Jugendpsychiatrie ansehen
Die Auswahl umfasst die Regionen, in denen aktuell Stellen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie über Sanovetis vermittelt werden. Ein erheblicher Teil der Positionen wird nicht öffentlich ausgeschrieben.
Der Ablauf
So funktioniert die Zusammenarbeit
Persönlich, individuell und kostenfrei – ohne KI-Chats und ohne Massenversand.
Kennenlernen
Ein vertrauliches Gespräch über Ihre Situation.
Ziele verstehen
Was Sie fachlich und persönlich erreichen wollen.
Optionen finden
Aus dem öffentlichen und dem verdeckten Stellenmarkt.
Anonym prüfen
Wir klären Rahmenbedingungen, ohne Ihren Namen zu nennen.
Gezielt vorstellen
Erst nach Ihrer Freigabe und nur bei passenden Häusern.
Bis zum Abschluss begleiten
Gespräche, Vertrag und Start.
Sie entscheiden jederzeit selbst, wann und an welche Einrichtung Ihre Daten übermittelt werden.
Was andere vorher dachten – und was sie danach berichten
Die meisten, die sich bei uns melden, zögern vorher. Nicht wegen des Wechsels, sondern wegen der Frage, was passiert, wenn man sich einer Vermittlung anvertraut. Das sind die fünf Bedenken, die am häufigsten kommen.
Vorher gedacht
Danach erlebt
Es gibt keinen Kontakt zu einer Einrichtung, bevor Sie ihn ausdrücklich freigegeben haben. Auch Ihre Unterlagen gehen erst nach Ihrer Zustimmung heraus. Wer nur sondieren will, kann das tun, ohne sich festzulegen.
Die Rückmeldungen beschreiben das Gegenteil: wenige, gezielt recherchierte Optionen statt einer Liste offener Stellen. Wer eine bestimmte Ausrichtung sucht, bekommt seltener Vorschläge – dafür passendere.
Häufig genannt wird, dass im Gespräch Optionen sichtbar wurden, nach denen die Betreffenden selbst nicht gesucht hätten: andere Versorgungsform, andere Region, andere Ebene.
Sanovetis wurde von Ärzten gegründet und wird von einem Facharzt geführt. In den Rückmeldungen taucht wiederholt auf, dass die fachliche Einordnung stimmte – dass also verstanden wurde, worin sich zwei scheinbar ähnliche Stellen tatsächlich unterscheiden.
Die Begleitung endet nicht mit der Zusage. Mehrere Ärztinnen und Ärzte haben Sanovetis anschließend an Kolleginnen und Kollegen weiterempfohlen – das ist der belastbarste Hinweis, den wir haben.
Die Aussagen fassen Rückmeldungen von Ärztinnen und Ärzten zusammen, die über Sanovetis vermittelt wurden. Wörtliche Zitate sind als solche gekennzeichnet.
Diese Antworten haben Sie, bevor Sie das erste Gespräch führen
Was über Ihre Zufriedenheit entscheidet, steht in keiner Stellenanzeige. Wir stellen diese Fragen der Einrichtung, bevor Sie sich vorstellen, und geben Ihnen die Antworten weiter. So investieren Sie Ihre Zeit nur in Gespräche, die sich für Sie lohnen.
- Wir stellen die Fragen bei der Einrichtung
- Die Einrichtung antwortet uns verbindlich
- Sie entscheiden vor dem ersten Gespräch
Die Arbeit selbst
12 Fragen?Welche Bereiche gehören zur Position: Akutstation, Regelstation, Tagesklinik, Institutsambulanz oder Konsildienst?
- Für wie viele Patientinnen und Patienten sind Sie gleichzeitig ärztlich zuständig?
- Welche Altersgruppen werden versorgt, und gibt es eine eigene Station für Kleinkinder oder junge Erwachsene?
- Welche Störungsbilder überwiegen – Essstörungen, Autismus, ADHS, Trauma, Suizidalität?
?Sind Elterngespräche als feste Arbeitszeit im Dienstplan hinterlegt?
- Wie ist die Zusammenarbeit mit Jugendämtern, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen organisiert?
- Gibt es eine Klinikschule im Haus, und wie eng arbeitet sie mit dem Behandlungsteam zusammen?
- Wie wird zwischen Behandlungsauftrag und Unterbringungsdruck durch Dritte abgegrenzt?
?Wie viel Zeit steht ärztlich pro Woche für Einzel-, Gruppen- und Familientherapie tatsächlich zur Verfügung?
- Welche Verfahren werden angeboten, und sind Therapiezeiten fest im Dienstplan hinterlegt?
- Gibt es regelmäßige Supervision, und wird sie vom Träger finanziert?
- Werden die Kosten für eine laufende Psychotherapieausbildung übernommen oder bezuschusst?
Die Belastung
8 Fragen?Wie viele Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen, Heilpädagoginnen und Therapeutinnen sind je Station besetzt?
- Wie hoch ist der Anteil an Pflegekräften mit Erfahrung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie?
- Gibt es feste multiprofessionelle Teambesprechungen, und wie oft finden sie statt?
- Wie werden die Vorgaben der Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik im Haus umgesetzt?
?Wie viele Dienste fallen im Monat an, und handelt es sich um Bereitschaft im Haus oder Rufbereitschaft?
- Decken Sie im Dienst nur die KJP ab oder auch die Erwachsenenpsychiatrie oder Pädiatrie?
- Wie viele Aufnahmen und Krisensituationen kommen in einem durchschnittlichen Dienst zusammen?
- Wie verlässlich wird der Dienstplan eingehalten, und wie werden Überstunden erfasst und ausgeglichen?
Die Bedingungen
8 Fragen?Welcher Tarifvertrag gilt, und in welche Stufe würden Sie eingruppiert?
- Werden Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaft gesondert vergütet?
- Gibt es außertarifliche Bestandteile, Zielvereinbarungen oder Beteiligung an Gutachtenhonoraren?
- Werden Fortbildungstage, Kongressbudget und Supervisionskosten vertraglich zugesichert?
?Werden Teilzeitmodelle auf Fach- und Oberarztebene tatsächlich gelebt, und von wie vielen?
- Gibt es eine betriebsnahe Kinderbetreuung, und passen die Öffnungszeiten zum Dienstplan?
- Unterstützt der Träger bei Wohnungssuche, Umzug oder Zweitwohnsitz?
- Wie sind Schulen, Betreuung und Verkehrsanbindung am Standort aufgestellt?
Die Perspektive
8 Fragen?Welche Weiterbildungsbefugnisse liegen vor, und über wie viele Jahre?
- Wann wird die nächste Oberarztstelle voraussichtlich frei, und ist intern jemand vorgesehen?
- Besteht die Möglichkeit, einen eigenen Bereich oder eine Spezialsprechstunde aufzubauen?
- Welche der letzten Beförderungen kamen aus dem eigenen Haus?
?Wie lange ist die Chefärztin oder der Chefarzt im Amt, und wie viele Wechsel gab es in zehn Jahren?
- Welches Behandlungsverständnis prägt das Haus – eher störungsspezifisch, systemisch oder milieutherapeutisch?
- Gibt es strukturierte Fallbesprechungen, Intervision und ein gelebtes Fehlermanagement?
- Wie werden Entscheidungen zu Dienstplan, Aufnahmesteuerung und Urlaub getroffen?
Was sich vorab nicht klären lässt, sagen wir Ihnen offen – statt es zu beschönigen.
Sie müssen diese Fragen nicht selbst stellen. Wir haben die Antworten meist schon, bevor Sie sich vorstellen.
Unverbindlich sprechenIm Gespräch
„Unser Anspruch sind nachhaltige Perspektiven – für Kandidat:innen wie für Einrichtungen.“
Paulna Walther leitet bei Sanovetis das operative Geschäft. Im Gespräch erklärt sie, welche Rolle sie im Karriereweg ihrer Kandidatinnen und Kandidaten einnimmt und worauf es beim Schritt in eine Leitungsfunktion ankommt.
Welche Rolle spielen Sie im Karriereweg Ihrer Kandidat:innen – eher beratend oder strategisch steuernd?
Ich sehe mich vor allem als Begleiterin im Karriereprozess, der beratende Aspekt steht klar im Vordergrund. Gleichzeitig gebe ich strategische Impulse, damit die nächsten Schritte bewusst und zielgerichtet gestaltet werden.Wie gehen Sie mit den individuellen Wünschen und Karrierezielen junger Ärztinnen und Ärzte um?
Die Wünsche und Ziele stehen bei uns im Mittelpunkt. In persönlichen Gesprächen hören wir genau zu, klären fachliche Interessen und Standortpräferenzen und prüfen gemeinsam, welche Möglichkeiten am besten passen. Unser Anspruch sind nachhaltige Perspektiven – für Kandidat:innen wie für Einrichtungen.Was legen Sie Bewerber:innen für ein Vorstellungsgespräch auf Leitungsebene ans Herz?
Auf Leitungsebene zählt authentisches Auftreten und klar gezeigte Führungskompetenz. Setzen Sie sich intensiv mit der Organisation auseinander, verstehen Sie deren Herausforderungen und bringen Sie konkrete Lösungsvorschläge mit. Bereiten Sie sich zusätzlich auf typische Führungssituationen vor.Wir suchen nach Ihrer Ausrichtung, nicht nach Ihrem Gebiet
Nicht jede Zusatzbezeichnung ist überall erwerbbar, und nicht jede verlangt einen Wechsel. Diese Übersicht zeigt, welche Richtungen es in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gibt.
Facharztbezeichnungen, nach denen wir gezielt suchen
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie ist ein eigenständiger Facharzt mit eigener fünfjähriger Weiterbildung – kein Schwerpunkt der Erwachsenenpsychiatrie.
Zusatz-Weiterbildungen, die wir mit berücksichtigen
Prägt eine davon Ihr Profil, fließt sie in die Suche ein.
Hinweis zur Einordnung: Erwachsenenpsychiatrie und Psychosomatische Medizin sind eigenständige Facharztbezeichnungen. Für manche Positionen – etwa in Übergangsbereichen oder Ambulanzen – kommen sie ebenfalls infrage.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen zu Stellen und Karriere in der KJP
Antworten auf die Fragen, die uns Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie am häufigsten stellen – zu Stellenangeboten, Elternarbeit, Diensten und dem Weg in die Niederlassung.
Warum sollte ich als Ärztin oder Arzt in der KJP mit Ihnen zusammenarbeiten?
Drei Gründe: Wir klären vorab, was in einer Abteilung tatsächlich passiert – Fallzahl je Arzt, Elterngespräche im Dienstplan, Besetzung des multiprofessionellen Teams, Umgang mit Unterbringungsdruck. Wir haben Zugang zu Positionen, die nicht ausgeschrieben werden, gerade auf Ober- und Chefarztebene. Und für Sie ist die Beratung kostenfrei; bezahlt werden wir von der Einrichtung.
Was sollten Bewerberinnen und Bewerber für eine Stelle in der KJP mitbringen?
Fachlich: Sicherheit in der Krisenintervention bei Minderjährigen und eine belastbare therapeutische Haltung. Persönlich: die Fähigkeit, mit Familien und Jugendämtern klar zu kommunizieren, auch wenn die Interessen auseinandergehen. Was Häuser darüber hinaus erwarten, hängt stark von der Ebene ab.
Welche Karrierechancen gibt es in der Kinder- und Jugendpsychiatrie?
Der Weg führt über Fachärztin, Oberärztin und leitende Oberärztin bis zur Chefärztin oder ärztlichen Leitung. Der ambulante Weg über Institutsambulanz, MVZ oder eigenen KV-Sitz steht auf jeder Stufe offen. Da bundesweit deutlich mehr Stellen als Fachärztinnen vorhanden sind, sind die Aussichten aktuell sehr gut.
Muss ich in der KJP Nachtdienste machen?
In der Klinik ja, in unterschiedlicher Form – Bereitschaft im Haus oder Rufbereitschaft. Im ambulanten Bereich, also Institutsambulanz, MVZ und eigener Praxis, entfällt der Nachtdienst. Wenn das Ihr Hauptkriterium ist, lässt sich danach gezielt suchen.
Wie diskret läuft die Suche ab?
Es gibt keinen Kontakt zu einer Einrichtung, bevor Sie ihn ausdrücklich freigegeben haben. Auch Ihre Unterlagen gehen erst nach Ihrer Zustimmung heraus. Wenn Sie zunächst nur wissen wollen, was der Markt hergibt, ist das ohne jedes Risiko für Ihre jetzige Position möglich.
Was kostet mich die Vermittlung?
Für Sie nichts. Beratung, Recherche, Vorabklärung und Begleitung bis zur Vertragsunterschrift sind für Ärztinnen und Ärzte kostenfrei. Unser Honorar zahlt die Einrichtung, die Sie einstellt.
Ihre Frage ist nicht dabei? Sprechen Sie uns direkt an – die Beratung ist für Ärztinnen und Ärzte kostenfrei.
Entdecken Sie die meistgelesenen Beiträge Ihrer Kolleginnen und Kollegen:
Sie überlegen, ob ein Wechsel für Sie infrage kommt?
Ein Gespräch verpflichtet zu nichts. Wir hören zunächst zu, ordnen Ihre Situation ein und melden uns erst dann mit konkreten Möglichkeiten – ohne dass ein Arbeitgeber von Ihnen erfährt.
Loreen Rosenkranz·lr@sanovetis.de·+49 781 95380035
Ärztevermittlung Kinder- und Jugendpsychiatrie · kostenfrei und vertraulich für Ärztinnen und Ärzte
.png)