Für Einrichtungen · Fachbereich Radiologie und Nuklearmedizin
Ärztevermittlung Radiologie und Nuklearmedizin
Eine Klinikradiologie mit Notfallversorgung rund um die Uhr, eine ambulante Praxis mit mehreren MRT-Geräten und eine nuklearmedizinische Abteilung mit PET-CT suchen unterschiedliche Fachärztinnen und Fachärzte. Wir klären Gerätepark, Dienstmodell und Befundungsorganisation Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Ausgangslage
Der Markt, aus dem Sie einstellen
In der Radiologie arbeiten ambulant deutlich mehr Ärztinnen und Ärzte angestellt als im Durchschnitt aller Fächer. Wer einstellt, konkurriert mit Kliniken, Praxisverbünden und teleradiologischen Anbietern um dieselben Fachärztinnen und Fachärzte.
Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3 und 9. Angestelltenanteil über alle Fächer: 68.648 von 173.912 ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten.
Profile
Wen wir für radiologische und nuklearmedizinische Positionen ansprechen
Klinik, Praxis, Neuroradiologie und Nuklearmedizin verlangen unterschiedliche Erfahrung und sprechen unterschiedliche Kandidaten an. Deshalb beginnt jede Suche mit der Frage, welches Profil Ihre Position wirklich braucht.
Facharzt für Radiologie in der Klinik
Für Krankenhäuser mit eigener radiologischer Abteilung
Worum es geht
Befundung von Projektionsradiographie, CT und MRT für Notaufnahme, Stationen und Ambulanzen, dazu Interventionen je nach Haus.
Was das Matching verändert
Dienstmodell und Befundungsvolumen. Ob Nachtdienste vor Ort, als Rufbereitschaft oder teleradiologisch abgedeckt werden, entscheidet oft über die Zusage.
Worauf wir achten
Welche Modalitäten die Kandidatin oder der Kandidat sicher beherrscht und ob interventionelle Erfahrung gebraucht wird.
Oberarzt- und Chefarztposition
Für Abteilungen, die Leitung und Schwerpunkte besetzen
Worum es geht
Oberärztliche Verantwortung für Dienste, Befundfreigabe und Weiterbildung, bei Chefärzten zusätzlich Budget, Geräteplanung und Kooperationen mit Zuweisern.
Was das Matching verändert
Leitungspositionen werden selten über Anzeigen besetzt. Die meisten geeigneten Kandidaten sind fest angestellt und sprechen nur vertraulich über einen Wechsel.
Worauf wir achten
Welche Investitionen geplant sind, wie die Zusammenarbeit mit den klinischen Abteilungen läuft und wie viel Gestaltungsspielraum die Position tatsächlich hat.
Neuroradiologie
Schwerpunkt für Kliniken mit Stroke Unit oder Neurochirurgie
Worum es geht
Diagnostische und interventionelle Neuroradiologie, etwa die Thrombektomie beim Schlaganfall, in enger Abstimmung mit Neurologie und Neurochirurgie.
Was das Matching verändert
Für interventionelle Positionen zählt die Zahl der selbst durchgeführten Eingriffe mehr als der Titel. Wir fragen das im Gespräch konkret ab.
Worauf wir achten
Ob ein Interventionsdienst rund um die Uhr gefordert ist und wie er auf mehrere Schultern verteilt wird.
Facharzt für Nuklearmedizin
Für Kliniken, Praxen und MVZ mit nuklearmedizinischer Diagnostik und Therapie
Worum es geht
Szintigrafie, PET-CT und nuklearmedizinische Therapie, etwa der Schilddrüse. Die Nuklearmedizin ist ein eigenes Fachgebiet mit eigener Weiterbildung.
Was das Matching verändert
Ob die Position diagnostisch oder therapeutisch ausgerichtet ist und ob eine Therapiestation dazugehört. Das verändert den Kreis der passenden Kandidaten stark.
Worauf wir achten
Welche Geräte vorhanden sind und ob die Fachkunde im Strahlenschutz für alle geforderten Anwendungen vorliegt.
Radiologische Praxis und MVZ
Für ambulante Einrichtungen mit einem oder mehreren Standorten
Worum es geht
Angestellte Radiologinnen und Radiologen befunden ambulante Untersuchungen, häufig an mehreren Standorten eines Verbunds.
Was das Matching verändert
Planbare Arbeitszeiten ohne Nachtdienste sind für viele Klinikradiologen der Hauptgrund für einen Wechsel in die Praxis.
Worauf wir achten
Ob Befundung von zu Hause möglich ist, wie viele Standorte zu betreuen sind und welche Genehmigungen der Kassenärztlichen Vereinigung die Person mitbringen muss.
Kandidatenperspektive
Was Radiologinnen und Radiologen vor einer Zusage wissen wollen
Diese Fragen kommen in fast jedem Gespräch. Wer sie in der Stellenbeschreibung beantwortet, spart beiden Seiten Zeit.
Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.
Welche Geräte stehen zur Verfügung?
Feldstärke und Alter der MRT-Geräte, Ausstattung des CT und ob Ersatz oder Erweiterung geplant ist.
Wie ist der Nacht- und Wochenenddienst organisiert?
Präsenzdienst, Rufbereitschaft oder Teleradiologie und wie oft jede Ärztin und jeder Arzt eingeteilt ist.
Wie viele Befunde fallen pro Tag an?
Das Befundungsvolumen bestimmt den Arbeitstag stärker als die Wochenstunden.
Welche Befundungssoftware wird genutzt?
RIS, PACS und Spracherkennung. Langsame Systeme kosten jeden Tag Zeit und werden im Gespräch offen angesprochen.
Ist Befundung von zu Hause möglich?
Ob ein Heimarbeitsplatz eingerichtet wird und für welche Dienste er gilt.
Gibt es Interventionen?
Welche Eingriffe die Abteilung anbietet und ob die neue Kollegin oder der neue Kollege sie selbstständig durchführen soll.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Zuweisern?
Ob es feste Demonstrationen und Tumorkonferenzen gibt und wie Rückfragen aus den Fachabteilungen organisiert sind.
Welche Schwerpunkte kann ich ausbauen?
Etwa Mamma-Diagnostik, Kardio-MRT oder muskuloskelettale Bildgebung, und ob die Einrichtung dafür Geräte und Fälle hat.
Einrichtungstyp
Klinik, Praxis oder Verbund: verschiedene Arbeitsplätze
Gerätepark, Dienstlast und Fallmix unterscheiden sich zwischen den Einrichtungen stärker, als Stellenbeschreibungen vermuten lassen. Wir suchen nach der Struktur, in der die Person arbeiten wird.
Radiologie im Krankenhaus
Versorgung von Notaufnahme, Stationen und Ambulanzen
Was die Tätigkeit prägt
Breiter Fallmix, Notfallbefundung, Interventionen und enge Abstimmung mit den klinischen Fächern.
Welche Erfahrung zählt
Sicherheit in der Notfalldiagnostik mit CT und MRT, Erfahrung mit Interventionen und mit Demonstrationen für klinische Kolleginnen und Kollegen.
Wer typischerweise passt
Ärztinnen und Ärzte, die klinische Breite suchen und Dienste mittragen wollen.
Radiologische Praxis und MVZ
Ambulante Schnittbilddiagnostik
Was die Tätigkeit prägt
Hohes Volumen an geplanten Untersuchungen, oft mit MRT-Schwerpunkt, und feste Öffnungszeiten.
Welche Erfahrung zählt
Schnelle, sichere Befundung, Erfahrung im Kontakt mit Zuweisern und Bereitschaft, an mehreren Standorten zu arbeiten.
Wer typischerweise passt
Radiologinnen und Radiologen, die planbare Zeiten und Spezialisierung der Notfallversorgung vorziehen.
Radiologischer Verbund und Teleradiologie
Mehrere Standorte, zentrale Befundung
Was die Tätigkeit prägt
Befundung für mehrere Häuser oder Standorte, häufig mit festen Zeiten für die Teleradiologie.
Welche Erfahrung zählt
Routine in der Fernbefundung, klare Kommunikation mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort und Sicherheit in der Notfalldiagnostik.
Wer typischerweise passt
Erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte, die flexibel arbeiten und viele Fälle eigenständig verantworten wollen.
Nuklearmedizinische Abteilung und Praxis
Diagnostik und Therapie mit offenen Radionukliden
Was die Tätigkeit prägt
Szintigrafie, PET-CT und Radionuklidtherapie, in Kliniken teils mit eigener Therapiestation.
Welche Erfahrung zählt
Fachkunde im Strahlenschutz für die geforderten Anwendungen und Erfahrung mit PET-CT.
Wer typischerweise passt
Nuklearmedizinerinnen und Nuklearmediziner, die diagnostisch und therapeutisch arbeiten wollen.
Vor der Ansprache
Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen
Fünf Punkte klären wir im ersten Gespräch. Danach wissen wir, wen wir ansprechen und mit welchem Argument.
Warum ist die Position offen?
Ein Weggang, ein neues Großgerät oder ein zusätzlicher Standort führen zu verschiedenen Profilen.
- Ersetzen Sie jemanden oder bauen Sie Kapazität auf?
- Seit wann ist die Stelle offen?
Welche Modalitäten muss die Person abdecken?
Schnittbild, Intervention, Mamma-Diagnostik oder Nuklearmedizin.
- Welche Untersuchungen soll sie selbstständig befunden?
- Welche Interventionen gehören dazu?
Wie sind die Dienste geregelt?
Dienste entscheiden in der Radiologie häufiger über eine Zusage als das Gehalt.
- Präsenz, Rufbereitschaft oder Teleradiologie?
- Wie viele Dienste fallen pro Monat an?
Wie arbeitet die Abteilung technisch?
Geräte und Software sind für Radiologen ein Qualitätsmerkmal des Arbeitgebers.
- Welche Geräte und welches PACS nutzen Sie?
- Ist Befundung von zu Hause möglich?
Was bieten Sie über das Gehalt hinaus?
Für viele Kandidaten zählen Schwerpunkte, Fortbildung und planbare Zeiten.
- Welche Schwerpunkte kann die Person aufbauen?
- Gibt es eine Perspektive auf eine Oberarzt- oder Leitungsfunktion?
Offene Rückmeldung
Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.
Wir sagen Ihnen offen, wenn eine Anforderung den Kreis geeigneter Ärztinnen und Ärzte stark einschränkt. Drei Beispiele aus der Radiologie und Nuklearmedizin:
Alle Modalitäten auf Facharztniveau
Wer CT, MRT, Intervention und Mamma-Diagnostik in einer Person sucht, findet wenige Kandidaten. Oft reicht eine klare Kernkompetenz mit Bereitschaft zur Einarbeitung.
Präsenzdienste ohne Ausgleich
Nachtdienste vor Ort ohne Freizeitausgleich oder Teleradiologie-Option führen in unseren Gesprächen besonders häufig zu Absagen.
Technik erst im Gespräch
Geräte- und Softwarefragen kommen früh. Eine geplante Investition ist ein Argument, ein verschwiegener Altbestand beendet Gespräche.
Zahlen zur Berufsgruppe: 38 % der berufstätigen Fachärzte für Radiologie sind Frauen. 24,7 % sind 60 Jahre oder älter, über alle Fächer sind es 23,4 %.
Formaler Rahmen
Bedarfsplanung, Genehmigungen und Strahlenschutz
Radiologen und Nuklearmediziner werden in der Bedarfsplanung unterschiedlich beplant. Für eine ambulante Anstellung ist das wichtig, weil der Planungsbereich darüber entscheidet, ob ein Sitz verfügbar ist.
Radiologen: Raumordnungsregion
Radiologen gehören zur spezialisierten fachärztlichen Versorgung. Ihr Planungsbereich ist die Raumordnungsregion, in der mehrere Kreise zusammengefasst sind.
Nuklearmediziner: KV-Bezirk
Nuklearmediziner gehören zur gesonderten fachärztlichen Versorgung. Geplant wird auf Ebene des gesamten Bezirks der Kassenärztlichen Vereinigung.
Anstellung in gesperrten Bereichen
Ist ein Planungsbereich gesperrt, ist eine zusätzliche Anstellung nur auf einem vorhandenen Sitz, im Jobsharing mit Leistungsbegrenzung (§ 101 SGB V) oder über Sonderbedarf möglich.
Genehmigungen und Fachkunde
Viele Leistungen, etwa die MRT, darf eine Ärztin oder ein Arzt ambulant nur mit Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung abrechnen. Für Röntgen, CT und Nuklearmedizin ist die Fachkunde im Strahlenschutz Voraussetzung.
Marktdaten & Insights
Der Bewerbermarkt in der Radiologie und Nuklearmedizin
Unsere Auswertungen zeigen, wann Ärztinnen und Ärzte wechseln, was sie verdienen wollen und wie schnell sie verfügbar sind.
Der Wechselmarkt in Zahlen
Offene ärztliche Stellen nach Fachrichtung, Region und Karrierestufe aus dem Stellenbestand von Sanovetis.
Auswertung ansehenInsightKandidatenverfügbarkeit
Wie viele Fachärzte für eine Region realistisch erreichbar sind.
Auswertung ansehenInsightGehaltserwartungen
Was Kandidaten heute aufrufen und wie stark die regionalen Unterschiede sind.
Auswertung ansehenInsightWechselbereitschaft
Wann Ärztinnen und Ärzte über einen Wechsel nachdenken und wann nicht.
Auswertung ansehenZusammenarbeit
Was wir konkret tun
Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

Position klären
Modalitäten, Dienstmodell, Gerätepark und Befundungsvolumen. Daraus entsteht das Profil, nach dem wir suchen.
Zielgruppe festlegen
Klinikradiologen, Praxisradiologen, Neuroradiologen oder Nuklearmediziner. Wir legen gemeinsam fest, wen wir ansprechen.
Direkt ansprechen
Wir sprechen Fachärztinnen und Fachärzte bundesweit direkt an, auch solche, die nicht aktiv suchen.
Vorab prüfen
Erfahrung mit den geforderten Modalitäten, Dienstbereitschaft und Erwartungen gleichen wir ab, bevor Sie ein Profil erhalten.
Kennenlernen begleiten
Wir organisieren Gespräche und einen Hospitationstag in der Abteilung, mit Blick auf Geräte und Befundungsplatz.
Bis zum Vertrag
Wir begleiten bis zur Unterschrift. Abgerechnet wird erfolgsbasiert oder als mandatierte Suche.
Häufige Rückfragen
Was Einrichtungen uns zur Radiologie und Nuklearmedizin fragen
Warum finden wir keinen Radiologen für die Klinik?
Häufig liegt es an Diensten und Technik: viele Präsenznächte, keine Teleradiologie-Option oder langsame Software. Wir sagen Ihnen nach dem ersten Gespräch, wo Sie ansetzen können.
Finden Sie auch Neuroradiologen und interventionell tätige Radiologen?
Ja. Für diese Profile sprechen wir gezielt Fachärztinnen und Fachärzte an, die die geforderten Eingriffe selbst durchführen, und prüfen ihre Erfahrung im Gespräch.
Vermitteln Sie auch Nuklearmediziner?
Ja, an Kliniken, Praxen und MVZ. Wir klären vorab, ob die Position diagnostisch oder therapeutisch ausgerichtet ist und welche Fachkunde im Strahlenschutz nötig ist.
Wie wichtig ist Teleradiologie für Bewerber?
Für viele Kandidaten ist sie ein wichtiges Argument, weil sie Präsenzdienste reduziert. Wir besprechen mit Ihnen, ob und wie das in Ihrer Einrichtung möglich ist.
Bleibt unsere Suche vertraulich?
Ja. Ihre Einrichtung nennen wir erst, wenn eine Kandidatin oder ein Kandidat ernsthaft interessiert ist und Sie zugestimmt haben.
Wie lange dauert eine Besetzung in der Radiologie?
Das hängt von Region, Dienstmodell und gesuchter Spezialisierung ab. Eine realistische Einschätzung geben wir Ihnen nach dem ersten Gespräch.
Was kostet die Vermittlung?
Bei der erfolgsbasierten Vermittlung fällt eine Vermittlungsprovision nur an, wenn ein Arbeitsvertrag in Festanstellung zustande kommt. Bei der mandatierten Suche vereinbaren wir Ablauf und Konditionen vorab schriftlich.
Ansprechpartner
Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen
Dr. med. Stefan Walther
Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.
Nach dieser ersten Einordnung übernimmt die Beraterin oder der Berater, die den Fachbereich Radiologie und Nuklearmedizin dauerhaft betreuen – mit täglichen Gesprächen mit Fach-, Ober- und Chefärztinnen und -ärzten sowie Einrichtungen aus genau diesem Gebiet. Die Zuständigkeit bleibt über den gesamten Prozess dieselbe.
Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.
Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.
Personalbedarf besprechen- Rückmeldung innerhalb eines Werktags
- Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
- Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
- +49 781 95380000