Für Einrichtungen · Fachbereich Innere Medizin

Ärztevermittlung Innere Medizin

Eine internistische Notaufnahme, eine kardiologische Abteilung mit Herzkatheterlabor und ein fachinternistisches MVZ suchen verschiedene Internistinnen und Internisten. Wir klären Schwerpunkt, Funktionsdiagnostik und Dienstmodell Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
Marktkenntnis57 % der berufstätigen Internisten sind ohne Schwerpunktbezeichnung tätig
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Internistische Untersuchung: Arzt hört das Herz eines Patienten ab

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Mit 64.884 berufstätigen Fachärztinnen und Fachärzten ist die Innere Medizin ein großes und sehr vielfältiges Gebiet. Internisten ohne Schwerpunkt, Kardiologen, Gastroenterologen und Pneumologen sind verschiedene Märkte mit verschiedenen Erwartungen.

64.884
berufstätige Fachärzte für Innere Medizin
31.088 davon ambulant, 29.886 stationär
36.957
davon ohne Schwerpunktbezeichnung
19.634 ambulant, 14.686 stationär
4.041
leitende Internistinnen und Internisten im Krankenhaus
Leitende Ärztinnen und Ärzte laut Ärztestatistik
2.283
neue Anerkennungen 2025
als Facharzt für Innere Medizin ohne Schwerpunkt

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3 und 9. Die Zahlen gelten für das Gebiet Innere Medizin; Fachärzte für Allgemeinmedizin sind darin nicht enthalten.

Profile

Wen wir für internistische Positionen ansprechen

„Internist gesucht“ beschreibt selten, was die Abteilung braucht. Ob Notaufnahme, Schwerpunkt oder ambulante Versorgung: Jede Position spricht eine andere Gruppe an.

Facharzt für Innere Medizin in der Klinik

Für Allgemeininnere Abteilungen und Notaufnahmen

Worum es geht

Stationäre Versorgung mit breitem Spektrum, Aufnahme über die Notaufnahme, Konsile und Dienste.

Was das Matching verändert

Die Dienstbelastung und der Anteil an Funktionsdiagnostik. Viele Internisten wollen Sonografie und Endoskopie nicht aufgeben.

Worauf wir achten

Ob die Person die Breite der Allgemeininneren Medizin will oder schon auf einen Schwerpunkt zusteuert.

Internistinnen und Internisten mit Schwerpunkt

Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Nephrologie und weitere

Worum es geht

Fachärzte mit Schwerpunkt arbeiten in spezialisierten Abteilungen oder Praxen, oft mit invasiver Diagnostik wie Herzkatheter oder Endoskopie.

Was das Matching verändert

Für Schwerpunkt-Positionen zählt die eigene Erfahrung mit den Prozeduren, nicht nur die Bezeichnung. Wir fragen Fallzahlen konkret ab.

Worauf wir achten

Welche Untersuchungen und Eingriffe selbstständig erwartet werden und wie die Rufbereitschaft dafür organisiert ist.

Oberarzt- und Chefarztposition Innere Medizin

Für Abteilungen, die Leitung oder Sektionen besetzen

Worum es geht

Verantwortung für Station, Funktionsbereich oder die gesamte Klinik, mit Personalführung, Weiterbildung und Budget.

Was das Matching verändert

Leitungskandidaten sind fest eingebunden und wechseln nur vertraulich und für eine klare Perspektive.

Worauf wir achten

Welche Strategie die Klinik für die Innere Medizin hat und welche Entscheidungen die Position tatsächlich trifft.

Mehr zur Besetzung von Leitungspositionen: Headhunting für Ärzte

Fachinternistische Praxis und MVZ

Für ambulante Einrichtungen mit internistischem Schwerpunkt

Worum es geht

Ambulante Diagnostik und Langzeitbetreuung, etwa in der Kardiologie, Gastroenterologie oder Pneumologie.

Was das Matching verändert

Planbare Zeiten ohne Nachtdienste sind für viele Klinikinternisten der wichtigste Grund für den Wechsel.

Worauf wir achten

Welche Funktionsdiagnostik im Haus ist und ob die Kandidatin oder der Kandidat die nötigen Genehmigungen der Kassenärztlichen Vereinigung mitbringt.

Mehr zur Zusammenarbeit mit MVZ und Praxen: Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen

Internisten in der hausärztlichen Versorgung

Internisten ohne Schwerpunkt in Hausarztpraxen und MVZ

Worum es geht

Internisten ohne Schwerpunkt können sich für die hausärztliche Versorgung entscheiden (§ 73 Abs. 1a SGB V) und arbeiten dann wie Allgemeinmediziner.

Was das Matching verändert

Viele Klinikinternisten suchen genau diesen Wechsel. Sie werden aber nur erreicht, wenn die Stelle nicht ausschließlich nach Allgemeinmedizin fragt.

Worauf wir achten

Ob die Person die Breite der hausärztlichen Versorgung will, einschließlich Hausbesuchen und psychosozialer Themen.

Mehr zur hausärztlichen Versorgung: Ärztevermittlung Allgemeinmedizin

Kandidatenperspektive

Was Internistinnen und Internisten vor einer Zusage wissen wollen

Diese Fragen kommen in unseren Gesprächen mit Internisten regelmäßig. Je früher Sie sie beantworten, desto passender sind die Bewerbungen.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Wie viele Dienste fallen an?

    Dienste pro Monat, Besetzung der Notaufnahme und wer im Hintergrund erreichbar ist.

  • Welche Funktionsdiagnostik kann ich selbst durchführen?

    Sonografie, Echokardiografie, Endoskopie oder Lungenfunktion und wie die Zeiten dafür verteilt sind.

  • Wie ist die Notaufnahme organisiert?

    Ob es eine interdisziplinäre Notaufnahme mit eigenem Team gibt oder die Innere sie mitversorgt.

  • Gibt es eine Intensivstation?

    Ob Internisten dort eingesetzt werden und wie die intensivmedizinische Verantwortung geregelt ist.

  • Kann ich einen Schwerpunkt erwerben oder ausbauen?

    Ob die Abteilung eine Weiterbildungsbefugnis für den gewünschten Schwerpunkt hat.

  • Wie groß ist die Abteilung?

    Bettenzahl, Fallzahl und wie viele Fachärztinnen und Fachärzte im Team sind.

  • Wie ist die Zusammenarbeit mit anderen Fächern?

    Etwa mit Chirurgie, Radiologie und Geriatrie, und wie Konsile geregelt sind.

  • Ist Teilzeit möglich?

    Ob reduzierte Stunden mit Diensten vereinbar sind und wie das Team das trägt.

Internistin untersucht eine junge Patientin mit dem Stethoskop

Einrichtungstyp

Grundversorger, Schwerpunktklinik oder Praxis

Ein Internist aus einem Maximalversorger fühlt sich in einem kleinen Grundversorger oft unterfordert, ein Allrounder aus dem Grundversorger in einer hoch spezialisierten Sektion überfordert. Wir suchen passend zur Struktur.

Grund- und Regelversorgung

Breite Innere Medizin in kleineren und mittleren Häusern

Was die Tätigkeit prägt

Breites Spektrum, viel Eigenverantwortung im Dienst und kurze Wege zur Chefärztin oder zum Chefarzt.

Welche Erfahrung zählt

Allgemeininternistische Breite, Sonografie und Sicherheit in der Notfallversorgung.

Wer typischerweise passt

Internisten, die breit arbeiten und früh Verantwortung übernehmen wollen.

Mehr zur Zusammenarbeit mit Kliniken: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken

Schwerpunkt- und Maximalversorgung

Spezialisierte Sektionen und Zentren

Was die Tätigkeit prägt

Hohe Fallzahlen im Schwerpunkt, invasive Diagnostik und Therapie und enge Zusammenarbeit mit anderen Zentren.

Welche Erfahrung zählt

Nachgewiesene Erfahrung im Schwerpunkt und Bereitschaft zur Rufbereitschaft für Eingriffe.

Wer typischerweise passt

Ärztinnen und Ärzte, die sich fachlich vertiefen wollen.

Fachinternistische Praxis und MVZ

Ambulante Diagnostik und Langzeitbetreuung

Was die Tätigkeit prägt

Planbare Sprechstunden, hoher Anteil an Funktionsdiagnostik und kontinuierliche Patientenbetreuung.

Welche Erfahrung zählt

Routine in der ambulanten Diagnostik und selbstständiges Arbeiten.

Wer typischerweise passt

Internisten, die aus der Klinik in planbare Strukturen wechseln wollen.

Mehr zur Zusammenarbeit mit MVZ und Praxen: Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen

Internistische Rehabilitation

Kardiologische, pneumologische und weitere Reha

Was die Tätigkeit prägt

Längere Verläufe, Teamarbeit mit Therapie und Pflege und geregelte Arbeitszeiten.

Welche Erfahrung zählt

Internistische Breite und Freude an Patientenschulung und Verlaufsbetreuung.

Wer typischerweise passt

Internisten, die nach Jahren im Akuthaus planbarer arbeiten wollen.

Mehr zur Zusammenarbeit mit Reha-Kliniken: Ärztevermittlung für Rehakliniken und Zentren

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Fünf Fragen klären wir im ersten Gespräch. Danach steht fest, ob wir Allrounder, Schwerpunkt-Internisten oder beide ansprechen.

  1. Warum ist die Position offen?

    Weggang, neue Sektion oder mehr Fälle in der Notaufnahme führen zu verschiedenen Profilen.

    • Ersetzen Sie jemanden oder bauen Sie auf?
    • Seit wann ist die Stelle offen?
  2. Welcher Schwerpunkt ist gefragt?

    Allgemeininnere Breite oder ein bestimmter Schwerpunkt verändern den Kandidatenkreis vollständig.

    • Brauchen Sie eine Schwerpunktbezeichnung?
    • Welche Prozeduren soll die Person selbstständig durchführen?
  3. Wie sind die Dienste geregelt?

    Dienste und Notaufnahme sind in der Inneren die häufigsten Gesprächsthemen.

    • Wie viele Dienste pro Monat?
    • Gibt es Rufbereitschaft für Eingriffe?
  4. Welche Diagnostik ist vorhanden?

    Geräte und Zeitanteile für Funktionsdiagnostik sind ein Argument für Bewerber.

    • Welche Funktionsbereiche gibt es?
    • Wie viel Zeit ist dort eingeplant?
  5. Was bieten Sie über das Gehalt hinaus?

    Weiterbildung im Schwerpunkt, Teilzeit und Perspektive zählen.

    • Gibt es eine Weiterbildungsbefugnis im Schwerpunkt?
    • Ist eine oberärztliche Perspektive möglich?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Wir sagen Ihnen offen, wenn eine Anforderung den Kreis geeigneter Ärztinnen und Ärzte stark einschränkt. Drei Beispiele aus der Inneren Medizin:

Schwerpunkt für eine Allrounder-Stelle

Wer für eine allgemeininternistische Station eine Schwerpunktbezeichnung verlangt, schließt viele passende Internisten ohne Schwerpunkt aus.

Nur Allgemeinmediziner für die Hausarztpraxis

Internisten ohne Schwerpunkt können hausärztlich tätig sein. Werden sie nicht angesprochen, bleibt ein großer Teil des Marktes ungenutzt.

Funktionsdiagnostik ohne Zeit

Wenn Sonografie oder Endoskopie nur nebenbei möglich sind, sagen Kandidaten mit Schwerpunktinteresse häufig ab.

Zahlen zur Berufsgruppe: 42,8 % der berufstätigen Internisten sind Frauen. Von den niedergelassenen Internisten sind 39,0 % 60 Jahre oder älter, über alle Fächer sind es bei den Niedergelassenen 43,9 %.

Formaler Rahmen

Hausärztlich oder fachärztlich: der formale Rahmen

In der ambulanten Versorgung hängt die Anstellung eines Internisten davon ab, ob er hausärztlich oder fachärztlich tätig ist. Die beiden Wege werden in der Bedarfsplanung getrennt beplant.

01

Wahl der Versorgungsebene

Internisten ohne Schwerpunkt entscheiden sich für die hausärztliche oder die fachärztliche Versorgung (§ 73 Abs. 1a SGB V). Hausärztlich tätige Internisten zählen zur Arztgruppe der Hausärzte.

02

Fachinternisten

Fachärztlich tätige Internisten gehören zur spezialisierten fachärztlichen Versorgung. Ihr Planungsbereich ist die Raumordnungsregion.

03

Höchstanteile in Schwerpunkten

Für Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie und Nephrologie gelten Höchstversorgungsanteile. Eine Nachbesetzung ist nur in Schwerpunkten möglich, deren Anteil nicht überschritten ist.

04

Notaufnahme im Krankenhaus

Für die Notfallversorgung im Krankenhaus gilt das gestufte System von Notfallstrukturen des G-BA (§ 136c SGB V). Es stellt unter anderem Anforderungen an die fachärztliche Verfügbarkeit.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Verbindlich entscheiden der Zulassungsausschuss Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung und für die Notfallstufen die Vorgaben des G-BA. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des G-BA (Übersicht der KBV), §§ 99 bis 105 SGB V.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

Internist bei der Visite mit Tablet
  • Position klären

    Schwerpunkt, Funktionsdiagnostik, Dienstmodell und Teamstruktur. Daraus entsteht das Profil, nach dem wir suchen.

  • Zielgruppe festlegen

    Allgemeininternisten, Schwerpunkt-Internisten oder hausärztlich interessierte Internisten. Wir legen gemeinsam fest, wen wir ansprechen.

  • Direkt ansprechen

    Wir sprechen Internistinnen und Internisten bundesweit direkt an, auch solche, die nicht aktiv suchen.

  • Vorab prüfen

    Prozedurenerfahrung, Dienstbereitschaft und Erwartungen gleichen wir ab, bevor Sie ein Profil erhalten.

  • Kennenlernen begleiten

    Wir organisieren Gespräche und eine Hospitation, gern mit Blick in Funktionsbereich und Notaufnahme.

  • Bis zum Vertrag

    Wir begleiten bis zur Unterschrift. Abgerechnet wird erfolgsbasiert oder als mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Inneren Medizin fragen

Warum finden wir keinen Internisten für die Notaufnahme?

Häufig an der Dienstlast und an fehlender Funktionsdiagnostik. Viele Internisten wollen Sonografie oder Endoskopie weiter machen. Wir zeigen Ihnen nach dem ersten Gespräch, welche Stellschraube am meisten bringt.

Finden Sie auch Kardiologen, Gastroenterologen oder Pneumologen?

Ja. Für Schwerpunkt-Positionen sprechen wir gezielt Fachärzte an, die die geforderten Prozeduren selbst durchführen, und prüfen ihre Erfahrung im Gespräch.

Kann ein Internist unsere Hausarztpraxis verstärken?

Ja, wenn er ohne Schwerpunkt ist und sich für die hausärztliche Versorgung entscheidet (§ 73 Abs. 1a SGB V). Wir sprechen solche Internisten gezielt an.

Vermitteln Sie auch Chefärzte der Inneren Medizin?

Ja, über eine vertrauliche, mandatierte Suche mit Direktansprache.

Bleibt unsere Suche vertraulich?

Ja. Ihre Einrichtung nennen wir erst, wenn eine Kandidatin oder ein Kandidat ernsthaft interessiert ist und Sie zugestimmt haben.

Wie lange dauert eine Besetzung in der Inneren Medizin?

Das hängt von Region, Schwerpunkt und Dienstmodell ab. Eine realistische Einschätzung geben wir Ihnen nach dem ersten Gespräch.

Was kostet die Vermittlung?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung fällt eine Vermittlungsprovision nur an, wenn eine Festanstellung zustande kommt. Für die mandatierte Suche vereinbaren wir Ablauf und Konditionen vorab schriftlich.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Nach dieser ersten Einordnung übernimmt die Beraterin oder der Berater, die den Fachbereich Innere Medizin dauerhaft betreuen – mit täglichen Gesprächen mit Fach-, Ober- und Chefärztinnen und -ärzten sowie Einrichtungen aus genau diesem Gebiet. Die Zuständigkeit bleibt über den gesamten Prozess dieselbe.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

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  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000