Für Einrichtungen · Fachbereich Haut- und Geschlechtskrankheiten

Ärztevermittlung Dermatologie

Eine dermatologische Praxis mit Kassen- und Privatsprechstunde, ein MVZ mit operativem Schwerpunkt und eine Hautklinik mit Station suchen verschiedene Dermatologinnen und Dermatologen. Wir klären Leistungsspektrum, Patientenmix und Arbeitszeitmodell Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
Marktkenntnis77 % der berufstätigen Dermatologen arbeiten ambulant, über alle Fächer 39 %
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Ärztin zeigt einer Patientin auf der Behandlungsliege Informationen auf einem Tablet

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Die Dermatologie ist überwiegend ein ambulantes Fach. Die meisten Fachärztinnen und Fachärzte arbeiten in Praxen und MVZ, nur ein kleiner Teil im Krankenhaus. Wer einstellt, konkurriert vor allem mit anderen ambulanten Einrichtungen.

6.820
berufstätige Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten
5.258 davon ambulant, 1.167 stationär
77 %
arbeiten ambulant
Über alle Fächer sind es 39 %.
1.955
ambulant angestellte Dermatologinnen und Dermatologen
3.303 sind niedergelassen
365
neue Facharztanerkennungen 2025
im Fach Haut- und Geschlechtskrankheiten

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3 und 9. Anteil ambulant über alle Fächer: 173.912 von 446.120 berufstätigen Ärztinnen und Ärzten.

Profile

Wen wir für dermatologische Positionen ansprechen

Konservative Sprechstunde, operative Dermatologie, Dermatohistologie und Klinik sind verschiedene Profile. Der Facharzttitel allein sagt wenig darüber, wer zu Ihrer Praxis passt.

Angestellte Dermatologin und angestellter Dermatologe

Für Praxen und MVZ mit Kassen- und Privatsprechstunde

Worum es geht

Diagnostik und Behandlung von Hauterkrankungen in der Sprechstunde, Hautkrebsvorsorge und kleinere Eingriffe.

Was das Matching verändert

Patientenzahl pro Tag und Verhältnis von Kassen- und Privatpatienten. Viele Kandidaten fragen früh, wie dicht ein Sprechstundentag ist.

Worauf wir achten

Ob die Person breit konservativ arbeitet und welche Genehmigungen, etwa für das Hautkrebs-Screening, vorliegen.

Mehr zur Zusammenarbeit mit MVZ und Praxen: Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen

Operative Dermatologie

Für Praxen, MVZ und Kliniken mit eigenem OP

Worum es geht

Dermatochirurgische Eingriffe, etwa bei Hauttumoren, häufig ambulant und mit histologischer Kontrolle.

Was das Matching verändert

Die Zahl selbst durchgeführter Eingriffe zählt mehr als der Titel. Wir fragen das im Gespräch konkret ab.

Worauf wir achten

Welches operative Spektrum erwartet wird und wie OP-Zeiten und Sprechstunde verteilt sind.

Dermatohistologie

Für Praxen, MVZ und Labore mit eigener Befundung

Worum es geht

Mikroskopische Befundung von Hautproben, oft für die eigene und für zuweisende Praxen.

Was das Matching verändert

Die Zusatz-Weiterbildung Dermatohistologie ist Voraussetzung. Die Gruppe ist klein und wird am besten direkt angesprochen.

Worauf wir achten

Wie viele Präparate anfallen, wie die Befundung organisiert ist und ob Sprechstunde dazugehört.

Fachärztin und Facharzt in der Hautklinik

Für Krankenhäuser mit dermatologischer Abteilung

Worum es geht

Stationäre Behandlung schwerer Hauterkrankungen, Tumorbehandlung, Allergologie und Ambulanz.

Was das Matching verändert

Klinikstellen sind in der Dermatologie seltener. Kandidaten wägen Dienste und Klinikvergütung gegen planbare Praxiszeiten ab.

Worauf wir achten

Welche Schwerpunkte die Klinik hat und ob die Person in die Weiterbildung und Ambulanz eingebunden wird.

Mehr zur Zusammenarbeit mit Kliniken: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken

Ärztliche Leitung im dermatologischen MVZ

Für MVZ, die eine medizinische Leitung besetzen

Worum es geht

Die ärztliche Leitung eines MVZ ist dort selbst als Ärztin oder Arzt tätig (§ 95 Abs. 1 SGB V) und verbindet Sprechstunde mit Verantwortung für Qualität und Team.

Was das Matching verändert

Gute Dermatologen sind nicht automatisch gute Leitungen. Entscheidend ist, wie viel Zeit für Leitung vorgesehen ist.

Worauf wir achten

Wie die Rollen zwischen ärztlicher Leitung, Geschäftsführung und Praxismanagement verteilt sind.

Kandidatenperspektive

Was Dermatologinnen und Dermatologen vor einer Zusage wissen wollen

Diese Fragen hören wir in fast jedem Gespräch. Wer sie früh beantwortet, bekommt passendere Bewerbungen.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Wie viele Patienten sehe ich pro Tag?

    Das bestimmt den Sprechstundentag mehr als die Wochenstunden.

  • Wie ist das Verhältnis von Kasse und Privat?

    Und ob es Selbstzahlerleistungen gibt, die ich anbieten soll.

  • Welche Geräte gibt es?

    Auflichtmikroskopie, Videodermatoskopie, Lasertechnik oder Phototherapie.

  • Kann ich operieren?

    Ob es einen Eingriffsraum gibt und wie viel OP-Zeit pro Woche vorgesehen ist.

  • Wie ist das Team aufgestellt?

    Wie viele Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Fachangestellte und wer die Terminplanung macht.

  • Gibt es eine histologische Anbindung?

    Eigene Dermatohistologie oder externe Befundung, und wie schnell Befunde kommen.

  • Ist Teilzeit möglich?

    Und wie Sprechzeiten auf Vor- und Nachmittage verteilt sind.

  • Welche Schwerpunkte kann ich ausbauen?

    Etwa Allergologie, Phlebologie, operative Dermatologie oder Dermatoonkologie.

Arzt mit Brille und Stethoskop im Behandlungszimmer

Einrichtungstyp

Praxis, MVZ oder Klinik: unterschiedliche Arbeitswelten

Dieselbe Dermatologin passt in eine Privatpraxis mit ästhetischem Angebot nicht unbedingt, in ein MVZ mit hoher Kassenfrequenz dagegen gut, oder umgekehrt. Wir suchen nach dem Rahmen, in dem sie arbeiten wird.

Einzel- und Gemeinschaftspraxis

Enge Zusammenarbeit mit den Inhabern

Was die Tätigkeit prägt

Langjährige Patientenbindung und direkte Abstimmung mit den Praxisinhabern.

Welche Erfahrung zählt

Breite konservative Erfahrung und selbstständiges Arbeiten.

Wer typischerweise passt

Dermatologinnen und Dermatologen, die Kontinuität suchen.

Dermatologisches MVZ und Praxisverbund

Mehrere Ärzte, oft mehrere Standorte

Was die Tätigkeit prägt

Standardisierte Abläufe, Verwaltung im Hintergrund und Einsätze an mehreren Standorten.

Welche Erfahrung zählt

Teamarbeit, Offenheit für feste Prozesse und hohe Frequenz.

Wer typischerweise passt

Ärztinnen und Ärzte, die ohne unternehmerisches Risiko ambulant arbeiten wollen.

Mehr zur Zusammenarbeit mit MVZ und Praxen: Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen

Hautklinik

Stationäre Dermatologie mit Ambulanz

Was die Tätigkeit prägt

Schwere Verläufe, Tumorbehandlung, Dienste und Weiterbildung.

Welche Erfahrung zählt

Klinische Erfahrung mit stationären Patienten und Dermatoonkologie.

Wer typischerweise passt

Dermatologen, die klinisch und wissenschaftlich arbeiten wollen.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Fünf Fragen klären wir im ersten Gespräch. Danach wissen wir, ob wir konservativ, operativ oder histologisch arbeitende Dermatologen ansprechen.

  1. Warum ist die Position offen?

    Weggang, mehr Patienten oder ein neuer Standort führen zu verschiedenen Profilen.

    • Ersetzen Sie jemanden oder bauen Sie auf?
    • Seit wann ist die Stelle offen?
  2. Welches Leistungsspektrum gehört dazu?

    Konservative Sprechstunde, Operationen oder Histologie verändern den Kandidatenkreis.

    • Soll die Person operieren?
    • Gehört Dermatohistologie dazu?
  3. Wie sieht ein Sprechstundentag aus?

    Frequenz und Patientenmix entscheiden über die Zusage.

    • Wie viele Patienten pro Tag?
    • Wie ist das Verhältnis Kasse zu Privat?
  4. Welche Genehmigungen werden gebraucht?

    Manche Leistungen dürfen nur mit Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet werden.

    • Ist eine Genehmigung für das Hautkrebs-Screening nötig?
    • Welche weiteren Genehmigungen erwarten Sie?
  5. Was bieten Sie über das Gehalt hinaus?

    Teilzeit, Schwerpunkte und Fortbildung zählen.

    • Ist Teilzeit möglich?
    • Welche Schwerpunkte kann die Person aufbauen?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Wir sagen Ihnen offen, wenn eine Anforderung den Kreis geeigneter Ärztinnen und Ärzte stark einschränkt. Drei Beispiele aus der Dermatologie:

Operieren und volle Sprechstunde zugleich

Wer eine volle Kassensprechstunde und zusätzlich einen großen operativen Anteil erwartet, findet wenige Kandidaten. Eine klare Gewichtung hilft.

Selbstzahlerleistungen als Pflicht

Ein fester Umsatzanteil aus Selbstzahlerleistungen schreckt viele Dermatologen ab. Offene Angaben dazu vermeiden späte Absagen.

Nur Vollzeit

62 % der Dermatologen sind Frauen, viele suchen Teilzeit. Reine Vollzeitstellen schließen einen großen Teil des Marktes aus.

Zahlen zur Berufsgruppe: 62 % der berufstätigen Dermatologen sind Frauen. Von den niedergelassenen sind 38,4 % 60 Jahre oder älter, über alle Fächer sind es bei den Niedergelassenen 43,9 %.

Formaler Rahmen

Bedarfsplanung, Anstellung und Genehmigungen

Ambulant gehören Dermatologen zur allgemeinen fachärztlichen Versorgung. Für einzelne Leistungen verlangt die Kassenärztliche Vereinigung zusätzliche Genehmigungen.

01

Planungsbereich Kreis

Hautärzte gehören zur allgemeinen fachärztlichen Versorgung. Geplant wird auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte.

02

Anstellung in gesperrten Bereichen

Ist ein Planungsbereich gesperrt, ist eine Anstellung nur auf einem vorhandenen Sitz, im Jobsharing mit Leistungsbegrenzung (§ 101 SGB V) oder über Sonderbedarf möglich.

03

Hautkrebs-Screening

Das Hautkrebs-Screening nach der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des G-BA darf nur mit Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung erbracht werden. Voraussetzung ist eine zertifizierte Fortbildung.

04

MVZ und ärztliche Leitung

Ein MVZ braucht eine ärztliche Leitung, die dort selbst tätig ist und in medizinischen Fragen weisungsfrei entscheidet (§ 95 Abs. 1 SGB V).

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Verbindlich entscheiden der Zulassungsausschuss und die Genehmigungsstellen Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des G-BA (Übersicht der KBV), §§ 99 bis 105 SGB V.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Position klären

    Leistungsspektrum, Frequenz, Patientenmix und Arbeitszeitmodell. Daraus entsteht das Profil, nach dem wir suchen.

  • Zielgruppe festlegen

    Konservativ, operativ oder histologisch arbeitende Dermatologen. Wir legen gemeinsam fest, wen wir ansprechen.

  • Direkt ansprechen

    Wir sprechen Dermatologinnen und Dermatologen bundesweit direkt an, auch solche, die nicht aktiv suchen.

  • Vorab prüfen

    Erfahrung, Genehmigungen und Erwartungen an Frequenz und Arbeitszeit gleichen wir ab, bevor Sie ein Profil erhalten.

  • Kennenlernen begleiten

    Wir organisieren Gespräche und einen Hospitationstag in der Sprechstunde und geben beiden Seiten offene Rückmeldung.

  • Bis zum Vertrag

    Wir begleiten bis zur Unterschrift. Abgerechnet wird erfolgsbasiert oder als mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Dermatologie fragen

Warum finden wir keinen Dermatologen für unsere Praxis?

Häufig an Frequenz, Arbeitszeitmodell oder unklaren Erwartungen an Selbstzahlerleistungen. Viele geeignete Dermatologen suchen zudem nicht aktiv. Wir zeigen Ihnen nach dem ersten Gespräch, wo Sie ansetzen können.

Finden Sie auch Dermatologen mit operativem Schwerpunkt?

Ja. Wir sprechen gezielt Fachärztinnen und Fachärzte an, die die geforderten Eingriffe selbst durchführen, und prüfen ihre Erfahrung im Gespräch.

Vermitteln Sie auch Dermatohistologen?

Ja. Die Gruppe ist klein, deshalb sprechen wir Ärztinnen und Ärzte mit der Zusatz-Weiterbildung Dermatohistologie bundesweit direkt an.

Brauchen Kandidaten eine Genehmigung für das Hautkrebs-Screening?

Wenn sie das Screening erbringen sollen, ja. Wir fragen das im Gespräch ab und nennen Ihnen den Stand im Profil.

Bleibt unsere Suche vertraulich?

Ja. Ihre Einrichtung nennen wir erst, wenn eine Kandidatin oder ein Kandidat ernsthaft interessiert ist und Sie zugestimmt haben.

Wie lange dauert eine Besetzung in der Dermatologie?

Das hängt von Region, Spektrum und Arbeitszeitmodell ab. Nach dem ersten Gespräch geben wir Ihnen eine realistische Einschätzung.

Was kostet die Vermittlung?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung fällt eine Vermittlungsprovision nur an, wenn eine Festanstellung zustande kommt. Für die mandatierte Suche vereinbaren wir Ablauf und Konditionen vorab schriftlich.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Nach dieser ersten Einordnung übernimmt die Beraterin oder der Berater, die den Fachbereich Haut- und Geschlechtskrankheiten dauerhaft betreuen – mit täglichen Gesprächen mit Fach-, Ober- und Chefärztinnen und -ärzten sowie Einrichtungen aus genau diesem Gebiet. Die Zuständigkeit bleibt über den gesamten Prozess dieselbe.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000