Fachärzte gewinnen
Sanovetis sucht für Akutkliniken, Rehakliniken, MVZ und Arztpraxen Fachärztinnen und Fachärzte in Festanstellung. Ausgangspunkt ist nicht der Facharzttitel allein, sondern das Tätigkeitsspektrum, das an Ihrer Stelle tatsächlich erwartet wird. Die Suche beginnt mit einem Bedarfsgespräch.
- Klinik, Reha, MVZ und Praxis
- Tätigkeitsspektrum statt Titelabgleich
- Zuerst anonymisierte Profile
Oder direkt: +49 781 95380000 · info@sanovetis.de

Wie findet eine Einrichtung eine passende Fachärztin oder einen passenden Facharzt?
Entscheidend ist, das tatsächlich erwartete Tätigkeitsspektrum zu beschreiben: Untersuchungen, Eingriffe, Setting, Eigenständigkeit, Dienste und Arbeitszeit. Sanovetis klärt diese Punkte im Bedarfsgespräch, spricht passende Fachärztinnen und Fachärzte an, führt persönliche Gespräche und stellt Kandidaten zunächst anonymisiert vor. Vermittelt wird nur in Festanstellung; die abschließende Prüfung der Qualifikationen bleibt bei der Einrichtung.
Ein Facharzttitel beschreibt noch keine Passung
Zwei Fachärzte für Innere Medizin können für dieselbe Stelle sehr unterschiedlich geeignet sein: Die eine hat jahrelang eigenständig endoskopiert, der andere überwiegend auf einer Normalstation gearbeitet. Der Titel belegt die abgeschlossene Weiterbildung. Ob jemand Ihre Stelle ausfüllen kann, zeigt erst der Abgleich von Tätigkeitsspektrum, Setting und Arbeitsweise. Dafür ist der Anlass der Besetzung der erste Anhaltspunkt.
Ersatzbesetzung: Wenn eine Kollegin oder ein Kollege geht, liegt es nahe, das bisherige Profil zu kopieren. Sinnvoller ist die Frage, welche Aufgaben tatsächlich wegfallen und welche sich inzwischen verändert haben. Manche Leistungen hingen an einer Person und müssen nicht zwingend genauso weitergeführt werden, andere sind für den Betrieb unverzichtbar.
Zusätzliche Kapazität: Lange Terminvorläufe, Wartelisten oder eine dauerhaft überlastete Inhaberin sind typische Anlässe. Hier zählen Eigenständigkeit im Kernspektrum und ein Arbeitszeitmodell, das zur Nachfrage passt, oft mehr als ein besonderer Schwerpunkt.
Erweiterung des Angebots: Soll eine neue Leistung entstehen, etwa eine operative Dermatologie, eine eigene Sonografiesprechstunde oder eine Gedächtnisambulanz, braucht die Stelle jemanden, der diese Leistung bereits sicher beherrscht und den Aufbau mittragen will. Das ist eine andere Suche als die Ergänzung eines eingespielten Teams.
Stationär, rehabilitativ oder ambulant: was sich für die Stelle ändert
Fachärztinnen und Fachärzte wechseln häufig nicht nur den Arbeitgeber, sondern das Setting. Ob das gelingt, hängt an diesen Unterschieden. Mehr zu den einzelnen Einrichtungstypen finden Sie in der Übersicht.
| Kriterium | Stationär: Akutklinik und Rehaklinik | Ambulant: Praxis und MVZ |
|---|---|---|
| Patientenkontakt | In der Akutklinik wechselnde Patientinnen und Patienten mit akuten Verläufen; in der Rehaklinik längere Behandlungsphasen mit Blick auf Teilhabe und Therapieplanung. | Kurze Kontakte mit hoher Taktung in der Sprechstunde, dafür oft langjährige Betreuung derselben Patientinnen und Patienten. |
| Dienste | In der Akutklinik Bereitschafts-, Ruf-, Nacht- und Wochenenddienste; in Rehakliniken häufig planbarer. | In der Regel keine Nachtdienste im eigenen Haus; ob und in welchem Umfang Bereitschaftsdienste anfallen, sollte vorab geklärt sein. |
| Eigenständigkeit | Entscheidungen im Team, mit Oberärztin oder Oberarzt im Hintergrund erreichbar. | Entscheidungen häufig allein im Sprechzimmer; in kleinen Praxen ohne fachgleiche Kollegin im Haus. |
| Leistungsspektrum | Geprägt von Abteilungsstruktur, Leistungsauftrag und Geräteausstattung; Funktionsbereiche werden oft geteilt. | Geprägt von Ausstattung, Patientenstruktur und, je nach Leistung, von Abrechnungsvoraussetzungen. |
| Zusammenarbeit | Großes ärztliches Team, Pflege, Therapeuten und Sozialdienst; in der Reha feste interdisziplinäre Teambesprechungen. | Enge Zusammenarbeit mit MFA, die Abläufe und Terminsteuerung prägen; im MVZ zusätzlich mit Geschäftsführung und ärztlicher Leitung. |
| Wechselmotive in unseren Gesprächen | Wunsch nach einem bestimmten Schwerpunkt, Perspektive Richtung Oberarztfunktion oder, beim Wechsel in die Reha, nach planbareren Diensten. | Wunsch nach planbaren Zeiten und Kontinuität mit Patienten; umgekehrt manchmal fehlender fachlicher Austausch in sehr kleinen Teams. |
Was in Ihrem Fach tatsächlich erwartet wird: Beispiele
Ausschreibungen nennen oft nur das Fachgebiet. Für die Ansprache brauchen wir das konkrete Spektrum. Einige Beispiele aus unseren Fachbereichen:
Innere Medizin
Erwarten Sie Gastroskopie und Koloskopie, eigenständige Abdomensonografie und Echokardiografie oder Funktionsdiagnostik? Eine hausärztlich tätige Internistin und ein Facharzt für eine gastroenterologische Schwerpunktpraxis sind zwei verschiedene Suchaufträge, auch wenn beide Anzeigen „Facharzt Innere Medizin“ lauten.
Radiologie und Nuklearmedizin
Welche Modalitäten sind zu befunden: Projektionsradiografie, CT, MRT, Mammografie, Interventionen? Gehört Teleradiologie zum Dienstmodell, und von wo aus wird befundet? In der Nuklearmedizin: Schilddrüsendiagnostik, Szintigrafie, PET/CT oder nuklearmedizinische Therapie?
Psychiatrie und Psychotherapie
Akutstation, offene Station, Tagesklinik, Institutsambulanz oder Praxis: Das Setting bestimmt Dienstbelastung, Fallarbeit und den Anteil psychotherapeutischer Tätigkeit. Hinzu kommen Schwerpunkte wie Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie oder Unterbringungsverfahren.
Dermatologie
Konservativ, operativ oder beides? Dermatochirurgie, Lasertherapie, Allergologie, Phlebologie oder Dermatohistologie verändern das Profil erheblich. Auch der Anteil privatärztlicher und ästhetischer Leistungen sollte offen benannt werden.
Neurologie
Stroke Unit, Intensivneurologie, Neurophysiologie mit EEG, EMG und Neurografie, Bewegungsstörungen oder neurologische Frührehabilitation: Ein Wechsel zwischen diesen Bereichen ist möglich, braucht aber Einarbeitung.
Gynäkologie und Geburtshilfe
Mit oder ohne Geburtshilfe, operative Gynäkologie, Pränataldiagnostik oder ambulante Vorsorge? Ob Kreißsaal und Geburtshilfe dazugehören, entscheidet für viele Kandidatinnen und Kandidaten über das Interesse an der Stelle.
Hämatologie und Onkologie
Ambulante Tumortherapie, stationäre Behandlung, Palliativmedizin oder Studienarbeit: Hier zählen Erfahrung mit Therapieregimen, Tumorkonferenzen und die Zusammenarbeit mit Pflege und Psychoonkologie.
Diagnostik, Therapie, Eingriffe und Eigenständigkeit
Für jede Facharztstelle unterscheiden wir drei Ebenen: diagnostische Leistungen, die die neue Kollegin eigenständig erbringen soll; therapeutische Verantwortung, etwa für Therapieentscheidungen in komplexen Fällen; und, wo das Fach es verlangt, operative oder interventionelle Leistungen. Für jede Ebene hilft eine Frage: Muss das ab dem ersten Tag sitzen, oder darf es mit Einarbeitung wachsen?
An dieser Unterscheidung scheitern viele Ausschreibungen. Wer jede Zusatzqualifikation als Voraussetzung formuliert, schließt Fachärztinnen und Fachärzte aus, die das Kernspektrum sicher beherrschen und einen Teilbereich mit Einarbeitung ergänzen könnten. Wer nichts festlegt, erhält Profile, die im Kennenlernen nicht tragen.
Eigenständigkeit hängt am Umfeld. In einer Einzelpraxis ohne fachgleiche Kollegin trägt ein neuer Facharzt Entscheidungen von Beginn an allein. In einer Abteilung mit erreichbarem Hintergrund ist eine schrittweise Übernahme realistisch. Beschreiben Sie deshalb auch die Einarbeitung: wer einarbeitet, wie lange parallel gearbeitet wird und ab wann eigene Sprechstunden oder Dienste geplant sind.
Zusatzbezeichnungen, Fachkunden und besondere Qualifikationen nehmen wir als Anforderung auf und fragen im Gespräch gezielt danach. Ob eine Qualifikation die rechtlichen oder abrechnungsbezogenen Voraussetzungen Ihrer Stelle erfüllt, prüft abschließend Ihre Einrichtung.

Ihre Facharztstelle erhält kaum Resonanz?
Wir sehen uns Anforderungen und Rahmenbedingungen mit Ihnen an und sagen offen, was die Suche erleichtern würde.
Was Fachärztinnen und Fachärzte vor einem Wechsel prüfen
Arbeitszeit und Teilzeit
Vollzeit, Teilzeit, feste Sprechstundentage oder flexible Modelle. In unseren Gesprächen ist ein passendes Teilzeitmodell oft Voraussetzung für einen Wechsel; entscheidend ist, welche Aufgaben in welchem Umfang damit vereinbar sind.
Dienste
Art, Häufigkeit und Vergütung von Bereitschafts-, Ruf- und Wochenenddiensten. Kandidaten fragen genau danach; eine konkrete Angabe überzeugt mehr als eine vage.
Vergütung
Tarifbindung, außertarifliche Bestandteile, Beteiligung an Leistungen oder Zusatzvergütungen. Orientierung bieten unsere Marktdaten zu Gehaltserwartungen.
Standort
Erreichbarkeit, Wohnungsmarkt, Kinderbetreuung und Schulen, berufliche Möglichkeiten für Partnerin oder Partner. Bei ländlichen Standorten erleben wir, dass diese Fragen oft schwerer wiegen als das Gehalt.
Verfügbarkeit
Angestellte Fachärztinnen und Fachärzte sind an Kündigungsfristen gebunden, die je nach Vertrag unterschiedlich lang sind. Planen Sie den Starttermin mit diesem Vorlauf; wir klären die Verfügbarkeit in jedem Gespräch.
Wechselmotive und Perspektive
Warum jemand wechseln will, sagt viel über die Passung: Planbarkeit, ein bestimmter Schwerpunkt, Entwicklung Richtung Oberarztfunktion oder im ambulanten Bereich Interesse an einer späteren Beteiligung. Letzteres klären wir auf Ihren Wunsch im Gespräch; die Gestaltung ist Sache von Ihnen, der Kandidatin und Ihren Beratern. Hintergründe liefern unsere Daten zur Wechselbereitschaft.
Zusammenarbeit
Wie ist das ärztliche Team aufgebaut, wie arbeiten Ärzte mit Pflege, MFA, Therapeuten oder Psychologen zusammen? Kandidaten fragen nach Fallbesprechungen, Vertretungsregelungen und danach, wer bei schwierigen Entscheidungen erreichbar ist.
Warum Facharztstellen lange offen bleiben und was sich ändern lässt
Diese Muster begegnen uns in Gesprächen mit Einrichtungen und Kandidaten immer wieder. Nicht jede Ursache lässt sich beheben, aber viele Rahmenbedingungen sind beweglicher, als es eine bisherige Ausschreibung vermuten lässt.
| Kriterium | Was wir häufig beobachten | Was Sie verändern können |
|---|---|---|
| Anforderungsprofil | Die Ausschreibung verlangt jede denkbare Zusatzqualifikation als Voraussetzung. | Kernspektrum und erlernbare Bestandteile trennen und eine konkrete Einarbeitung zusagen. |
| Arbeitszeitmodell | Nur Vollzeit, obwohl ein Teil der Aufgaben auch in Teilzeit gut planbar wäre. | Teilzeit oder feste Sprechstundentage anbieten; prüfen, ob zwei Teilzeitstellen eine Vollzeitstelle ersetzen können. |
| Dienstlast | Die Dienstfrequenz wird erst im Vorstellungsgespräch genannt und schreckt dann ab. | Dienste früh und konkret benennen; prüfen, ob Dienstmodell oder Dienstvergütung angepasst werden können. |
| Standort | Der Standort wird als Nachteil verschwiegen statt mit Unterstützung beantwortet. | Hilfe bei Wohnung, Kinderbetreuung oder Umzug anbieten; Arbeitszeiten so legen, dass Pendeln realistisch wird. |
| Teamausstattung | Zu wenig MFA oder Pflege, unklare Vertretung, hoher Dokumentationsaufwand. | Ausstattung und Abläufe offen darstellen und, wo möglich, verbessern, bevor Kandidaten danach fragen. |
| Perspektive | Keine erkennbare Entwicklung, etwa Richtung Schwerpunkt oder Funktionsbereich. | Realistische Entwicklungswege benennen, ohne Zusagen, die das Haus nicht halten kann. |
| Reichweite | Die Stelle ist nur dort sichtbar, wo aktiv Suchende sie finden. | Fachärztinnen und Fachärzte direkt ansprechen, die nicht aktiv suchen, aber für die richtige Stelle offen sind. |
Was wir für die Suche nach Ihrem Facharzt klären
Position und Anlass
- Ersatz, zusätzliche Kapazität oder neues Angebot
- Fachgebiet, Schwerpunkt, gewünschte Zusatzbezeichnungen
- Setting: Station, Funktionsbereich, Sprechstunde oder Reha
- Gewünschter Starttermin und Spielraum
Tätigkeitsspektrum
- Untersuchungen und Eingriffe ab dem ersten Tag
- Leistungen, die mit Einarbeitung wachsen dürfen
- Grad der Eigenständigkeit und Rückhalt im Team
- Einarbeitung: wer, wie und in welchem Umfang
Rahmen der Stelle
- Arbeitszeit, Teilzeitoptionen, Sprechstundenplanung
- Dienste nach Art und Häufigkeit
- Vergütung, Tarifbindung, Zusatzleistungen
- Standortfaktoren und Unterstützung beim Umzug
Suche und Entscheidung
- Bisherige Suchwege und Resonanz
- Vertraulichkeit gegenüber Team und Markt
- Wer entscheidet und am Kennenlernen teilnimmt
- Passendes Modell: erfolgsbasiert oder mandatiert
Was Sanovetis bei der Facharztsuche übernimmt und was nicht
Was Sanovetis übernimmt
- Bedarfsgespräch zu Anlass, Tätigkeitsspektrum und Rahmenbedingungen
- Einschätzung des erreichbaren Kandidatenmarkts für Fach, Schwerpunkt und Region
- Suche und Ansprache über eigenen Kandidatenkreis, Direktansprache und öffentliche Kanäle
- Persönliche Gespräche mit jeder Kandidatin und jedem Kandidaten
- Einsicht in Approbation, Facharzturkunde und Arbeitszeugnisse
- Vorauswahl anhand Ihres Anforderungsprofils
- Anonymisierte Vorstellung mit Einordnung und Hinweis auf Abweichungen
- Koordination von Kennenlernen und Hospitation
- Begleitung bis zur Vertragsunterzeichnung
Was nicht dazugehört
- Keine abschließende rechtliche Prüfung von Approbation, Facharztanerkennung oder Abrechnungsvoraussetzungen
- Keine Einholung von Referenzen früherer Arbeitgeber
- Keine Eignungsdiagnostik
- Keine Garantie für eine Besetzung
- Keine Honorar-, Vertretungs- oder Zeitarbeitseinsätze
Auf Wunsch begleiten wir über die Unterschrift hinaus bis zum Arbeitsbeginn; mehr dazu bei Sanovetis Care+.
So verläuft die Suche nach einer Fachärztin oder einem Facharzt
Die Schritte folgen unserer Vorgehensweise, mit den Schwerpunkten, die bei Facharztstellen den Unterschied machen.
Spektrum statt Titel festhalten
Im Bedarfsgespräch halten wir fest, welche Leistungen ab dem ersten Tag erwartet werden und was mit Einarbeitung wachsen darf.
Markt für Fach und Region einschätzen
Wir sagen Ihnen, wie wir den erreichbaren Kandidatenkreis für Fach, Schwerpunkt und Standort einschätzen und welche Rahmenbedingungen die Suche erleichtern würden.
Auch Nichtsuchende ansprechen
Neben öffentlichen Kanälen und unserem Kandidatenkreis sprechen wir Fachärztinnen und Fachärzte direkt an. Ihre Einrichtung nennen wir im Erstkontakt auf Wunsch nicht.
Konkret nachfragen
In jedem Gespräch fragen wir nach Tätigkeiten, Setting, Eigenständigkeit, Arbeitszeitwunsch, Kündigungsfrist und Wechselmotiv und sehen die Unterlagen ein.
Anonymisiert vorstellen
Sie erhalten ein Profil ohne Namen und Arbeitgeber, mit offen benannten Abweichungen, etwa wenn ein Teil des Spektrums noch Einarbeitung braucht. Den Lebenslauf erhalten Sie nach Freigabe.
Kennenlernen und Vertrag
Wir koordinieren Gespräch und Hospitation und begleiten die Abstimmung von Arbeitszeit, Diensten und Vergütung bis zur Unterschrift.

Dr. med. Stefan Walther
Gründer von Sanovetis · Facharzt für Dermatologie · über 25 Jahre ärztliche Berufserfahrung
Bevor wir über Kandidatinnen und Kandidaten sprechen, ordnen wir Ihre Position fachlich ein. Danach betreut eine feste Ansprechpartnerin oder ein fester Ansprechpartner aus dem Fachbereich Ihre Suche. Wer das ist, zeigt die Seite Unser Team.
Häufige Fragen
Welche Informationen benötigen Sie zu unserer Stelle?
Fachgebiet und Schwerpunkt, das erwartete Tätigkeitsspektrum mit Untersuchungen und Eingriffen, Arbeitszeit und Dienste, Vergütungsrahmen, Standort und gewünschten Starttermin. Hilfreich sind außerdem der Anlass der Besetzung und Ihre bisherigen Erfahrungen mit Ausschreibungen. Für den Einstieg genügt das Kurzformular zur Vakanz; alles Weitere klären wir im Gespräch.
Berücksichtigen Sie Teilzeitmodelle?
Ja. Wir fragen jede Kandidatin und jeden Kandidaten nach dem gewünschten Umfang und gleichen ihn mit Ihrer Stelle ab. Legen Sie vorab fest, welche Aufgaben, Sprechstunden oder Dienste mit Teilzeit vereinbar sind und ob sich eine Stelle auch auf zwei Personen aufteilen ließe.
Können wir auch für einen ländlichen Standort suchen lassen?
Ja, wir suchen bundesweit, auch für ländliche Standorte. Nach unserer Erfahrung ist der Kreis wechselbereiter Kandidaten dort kleiner, deshalb wiegen Arbeitszeit, Dienstlast, Unterstützung bei Wohnung und Kinderbetreuung und eine klare Perspektive schwerer. Wir sagen Ihnen offen, welche Rahmenbedingungen die Suche aus unserer Sicht erleichtern würden.
Wie werden fachliche Schwerpunkte abgeglichen?
Wir fragen nicht nur nach Titeln, sondern nach konkreten Tätigkeiten: welche Untersuchungen und Eingriffe jemand eigenständig durchführt, in welchem Setting und mit welcher Routine. Facharzturkunde und Arbeitszeugnisse sehen wir ein. Abweichungen von Ihrem Profil benennen wir im anonymisierten Profil; die fachliche Einschätzung im Kennenlernen oder bei einer Hospitation liegt bei Ihnen.
Was sollten wir ändern, wenn unsere Stelle bisher kaum Resonanz erhält?
Prüfen Sie zuerst, ob die Ausschreibung Kernspektrum und Wünschenswertes trennt, ob Arbeitszeit und Dienste konkret genannt sind und ob Teilzeit möglich ist. Oft hilft es auch, Vergütung und Standortvorteile klarer darzustellen. Eine nur öffentlich ausgeschriebene Stelle erreicht Fachärzte nicht, die gerade nicht aktiv suchen; diese sprechen wir direkt an.
Was kostet die Facharztsuche?
Bei der erfolgsbasierten Personalvermittlung entstehen keine Vorabkosten; eine Provision fällt nur bei erfolgreicher Festanstellung an. Bei einer mandatierten Suche wird die Vergütung im Mandat individuell vereinbart. Die Details stimmen wir vor der ersten Kandidatenvorstellung schriftlich mit Ihnen ab.
Was ist, wenn die Stelle eher eine Oberarztfunktion ist?
Soll mit der Stelle die Verantwortung für einen Teil- oder Funktionsbereich verbunden sein, ändern sich Profil, Kandidatenkreis und Ansprache. Dann passt unsere Seite Oberärzte gewinnen besser; im Bedarfsgespräch ordnen wir die Stelle gemeinsam ein.
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Stand: Oktober 2026
Facharztsuche besprechen
Fachgebiet, Tätigkeitsspektrum und Standort reichen für eine erste Einschätzung. Unverbindlich und ohne Festlegung auf ein Suchmodell.