Für Ärztinnen und Ärzte / Fachbereiche

Gastroenterologie als Fachgebiet: Stellen, Gehalt und Karrierewege

Sanovetis begleitet Gastroenterologinnen und Gastroenterologen beim nächsten Schritt: als Fachärztin oder Facharzt, in der Ober- oder Chefarztposition oder in der ärztlichen Leitung. Endoskopisches Spektrum, Dienste und Perspektive klären wir vorab.

Keine Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern ohne Ihre Freigabe.

Gastroenterologie als Fachgebiet: Stellen, Gehalt und Karrierewege
FachbereichInnere Medizin und Gastroenterologie
EinsatzorteKlinik, MVZ, Praxis und Zentren
EbenenFacharzt bis Chefarzt und ärztliche Leitung
Für Ärztinnen und Ärztekostenfrei
Was wir vermitteln

Welche Positionen wir in der Gastroenterologie vermitteln

Gastroenterologie wird in Kliniken, in MVZ und Praxen sowie in spezialisierten Zentren erbracht. Nicht jede Ebene gibt es in jeder Struktur. Die Übersicht zeigt, wo welche Position realistisch ist.

01

Fachärztin und Facharzt

Der Einstieg nach der Facharztanerkennung, in allen vier Strukturen möglich.

Klinik: vermitteln wirMVZ: vermitteln wirPraxis: vermitteln wirSpezialzentrum: vermitteln wir
02

Oberärztin und Oberarzt

Verantwortung für Endoskopie, Station oder einen Schwerpunkt, vor allem in der Klinik.

Klinik: vermitteln wirMVZ: in dieser Struktur nicht üblichPraxis: in dieser Struktur nicht üblichSpezialzentrum: vermitteln wir
03

Leitende Oberärztin, leitender Oberarzt

Stellvertretung der Chefarztposition, oft mit Leitung der Endoskopie oder eines Zentrums.

Klinik: vermitteln wirMVZ: in dieser Struktur nicht üblichPraxis: in dieser Struktur nicht üblichSpezialzentrum: vermitteln wir
04

Chefärztin, Chefarzt und ärztliche Leitung

Gesamtverantwortung für Abteilung, Zentrum oder MVZ, einschließlich Weiterbildung.

Klinik: vermitteln wirMVZ: vermitteln wirPraxis: in dieser Struktur nicht üblichSpezialzentrum: vermitteln wir

In MVZ und Praxis gibt es die Oberarztstruktur in der Regel nicht, dort führt der Weg über die ärztliche Leitung. Spezialzentren wie Endoskopie-, Darmkrebs- oder Leberzentren sind meist an eine Klinik angebunden und folgen deren Hierarchie.

Ihre Ebene ist dabei?

Offene Stellen ansehen
Was das für Sie bedeutet

So begleiten wir Ihren Wechsel in der Gastroenterologie

5.000+
Kontakte zu medizinischen Einrichtungen
Zugang zu einem großen Arbeitgebernetzwerk
25+
Jahre Facharzt-Erfahrung im Team
Einordnung durch Menschen, die den Klinikalltag kennen
Anonym
bis zu Ihrer ausdrücklichen Freigabe
Diskrete Suche, ohne Risiko für Ihre jetzige Position
0 €
für Ärztinnen und Ärzte
Beratung und Vermittlung sind für Sie kostenfrei

Netzwerk und Erfahrung beziehen sich auf die Sanovetis GmbH insgesamt, nicht auf ein einzelnes Fachgebiet.

Stellenqualität

Woran Sie eine gute Stelle in der Gastroenterologie erkennen

Zwei Häuser schreiben dieselbe gastroenterologische Facharztstelle aus und meinen verschiedene Arbeitsalltage. Diese sechs Punkte trennen erfahrungsgemäß die passende Position von der, die nach drei Monaten zäh wird.

Blutdruckmessung bei einem Patienten in der internistischen Praxis
Ihr Spektrum, nicht die HauslisteEntscheidend ist nicht, welche Verfahren das Haus anbietet, sondern welche Sie selbst durchführen: nur Gastroskopie und Koloskopie oder auch ERCP, Endosonographie und therapeutische Eingriffe.
Rufbereitschaft mit FolgenFragen Sie, wie die endoskopische Rufbereitschaft für GI-Blutungen organisiert ist, wie oft der Ruf tatsächlich zum Einsatz führt und ob Dienste freigenommen oder vergütet werden.
Ausstattung und AssistenzZahl der Untersuchungsplätze, Durchleuchtung für die ERCP, Endosonographie und eine eingespielte Endoskopiepflege bestimmen, wie viel Sie an einem Tag sinnvoll schaffen.
Die Woche, nicht der TitelKlären Sie, wie sich Ihre Woche auf Station, Endoskopie, Sonographie und Ambulanz verteilt und ob Sie einen Bereich verantworten oder nur mitbedienen.
Entwicklung mit PlanWer ERCP oder interventionelle Endosonographie eigenständig lernen will, braucht ausreichend Fälle und jemanden, der anleitet. Fragen Sie nach einem konkreten Plan und Zeitrahmen.
Einbindung ins HausTumorkonferenz, enge Zusammenarbeit mit Viszeralchirurgie und Radiologie oder ein zertifiziertes Zentrum zeigen, welchen Stellenwert die Gastroenterologie im Haus hat.

Diese Punkte klären wir mit der Einrichtung, bevor wir Ihr Profil mit Ihrer Freigabe weitergeben.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis
Ihr Ansprechpartner

Sie sagen uns, was Sie suchen. Wir sagen Ihnen offen, was der Markt dafür hergibt.

Sanovetis wurde von einem Facharzt gegründet und wird von einem Facharzt geführt. Wer mit uns spricht, muss nicht erst erklären, was Bereitschaftsdienst, Rotation oder Weiterbildungsbefugnis bedeuten. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich, vertraulich und für Sie kostenfrei.

Dr. med. Stefan WaltherGründer und Facharzt für Dermatologie
Ihre Rahmenbedingungen

Ihre nächste Position muss zu Ihrem Leben passen, nicht umgekehrt

Wir suchen nicht irgendeine Stelle, sondern eine, die zu Ihren Bedingungen passt. Markieren Sie, was für Sie gelten soll. Daraus wird Ihr Suchprofil.

Umfang
Dienste
Versorgungsform
Ebene
Ihr Suchprofil

Markieren Sie oben, was für Sie gelten soll.

In der Klinik gehört meist eine endoskopische Rufbereitschaft für GI-Blutungen und andere Notfälle dazu, oft neben internistischen Diensten. In MVZ und Praxis entfallen Nachtdienste in der Regel; planbare Endoskopieprogramme prägen den Alltag, Koloskopien zulasten der GKV erfordern eine KV-Genehmigung.

Ihre Kombination steht so nicht dabei?

Suchprofil besprechen
Arbeitsumfeld

Klinik, MVZ oder Praxis: Welches Umfeld passt zu Ihnen?

Gastroenterologische Arbeit unterscheidet sich je nach Umfeld deutlich in Diensten, Spektrum und Planbarkeit. Die drei Umfelder im Vergleich.

Vergleichen nach

Klinik

Stationäre Akut- und Schwerpunktversorgung

Passt zu Ihnen, wenn

  • Sie interventionelle Endoskopie wie ERCP und Endosonographie ausbauen wollen
  • Sie eine Ober- oder Chefarztlaufbahn anstreben
  • Ihnen komplexe Fälle und Interdisziplinarität wichtig sind

Dienste

Endoskopische Rufbereitschaft für Blutungen und Notfälle gehört dazu, Umfang und Einsatzhäufigkeit unterscheiden sich zwischen Häusern erheblich.

Planbarkeit

Der Dienstplan bestimmt den Rhythmus. Notfallendoskopien können das Tagesprogramm jederzeit verschieben.

Spektrum

Das breiteste Spektrum: von der Diagnostik über ERCP und Endosonographie bis zu Hepatologie und gastroenterologischer Onkologie.

Verantwortung

Klar geregelte Stufen vom Facharzt über den Oberarzt bis zur Chefarztposition.

MVZ

Ambulante Versorgung im Angestelltenverhältnis

Passt zu Ihnen, wenn

  • Sie planbare Arbeitszeiten ohne Nachtdienste suchen
  • Sie ambulante Endoskopie vertiefen wollen
  • Sie angestellt arbeiten und keine eigene Praxis führen möchten

Dienste

Nacht- und Wochenenddienste entfallen in der Regel, hinzu kommen Vertretungsregelungen im Team.

Planbarkeit

Hohe Planbarkeit durch Terminsprechstunden und feste Endoskopieprogramme.

Spektrum

Gastroskopie, Koloskopie einschließlich Vorsorge und Polypektomie, Sonographie sowie Sprechstunden etwa für Leber- oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.

Verantwortung

Ärztliche Leitung des MVZ oder eines Standorts als Entwicklungsschritt.

Praxis

Anstellung in einer gastroenterologischen Praxis

Passt zu Ihnen, wenn

  • Sie in einem kleinen Team arbeiten möchten
  • Ihnen langfristige Patientenbeziehungen wichtig sind
  • Sie ambulant endoskopieren wollen, ohne selbst zu gründen

Dienste

In der Regel keine Nacht- und Wochenenddienste in der Praxis selbst.

Planbarkeit

Feste Sprechzeiten und Endoskopietage, kurze Abstimmungswege im Team.

Spektrum

Ambulante Endoskopie, Sonographie und Langzeitbetreuung, etwa bei chronischen Leber- und Darmerkrankungen.

Verantwortung

Fachliche Verantwortung in Festanstellung, eng abgestimmt mit der Praxisinhaberin oder dem Praxisinhaber.

Ambulante Koloskopien zulasten der GKV setzen eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung nach der Qualitätssicherungsvereinbarung Koloskopie voraus. Gefordert sind unter anderem 200 Koloskopien und 50 Polypektomien unter Anleitung innerhalb von zwei Jahren vor Antragstellung. Wer aus der Klinik wechselt, sollte die eigenen Nachweise früh prüfen.

Sie sind unsicher, welches Umfeld zu Ihnen passt? Wir besprechen es gern mit Ihnen.

Ihr nächster Schritt

Was wäre für Sie der nächste sinnvolle Schritt?

Was eine Oberärztin tut, wissen Sie besser als wir. Interessanter ist die Frage, welche Richtung Ihnen gerade offensteht und was wir dafür tun können.

Berater von Sanovetis im Gespräch am Telefon

Facharztebene

Mehr Spezialisierung? Eine ambulante Perspektive? Weniger Dienste? Erste Verantwortung im Team?

Unser BeitragWir zeigen Ihnen, welche dieser Richtungen im aktuellen Markt tatsächlich offen sind und in welchen Regionen.

Oberarztebene

Mehr Gestaltungsspielraum? Ein größeres medizinisches Spektrum? Der Einstieg in eine Leitungsfunktion?

Unser BeitragWir fragen vorher ab, ob die nächste Stufe im Haus realistisch erreichbar ist und in welchem Zeitraum.

Leitende Oberarztebene

Mehr Verantwortung für Struktur und Personal? Der Aufbau eines eigenen Bereichs?

Unser BeitragWir sprechen Träger auch dann an, wenn eine passende Position nicht öffentlich ausgeschrieben ist.

Chefarzt oder ärztliche Leitung

Strategische Verantwortung? Der Wechsel in eine andere Versorgungsstruktur? Aufbau statt Verwaltung?

Unser BeitragAuf dieser Ebene wird selten ausgeschrieben. Wir stellen den Kontakt diskret und auf Augenhöhe her.

Noch unklar, welche Richtung für Sie die richtige ist?
Karriereschritt besprechen
Vergütung

Was Sie in der Gastroenterologie verdienen können

Die Tarifwerte geben Orientierung. Was am Ende auf dem Vertrag steht, hängt von Tarifbindung, Dienstbelastung, Region und Verhandlung ab.

Fachärztin und Facharzt
7.552,19 €
Entgeltgruppe II, Stufe 1
Oberärztin und Oberarzt
9.459,56 €
Entgeltgruppe III, Stufe 1
Leitende Oberärztin und leitender Oberarzt
11.127,50 €
Entgeltgruppe IV, Stufe 1
Chefarzt oder ärztliche Leitung
individuell verhandelt
nicht tariflich geregelt

Grundgehälter nach TV-Ärzte/VKA, jeweils Stufe 1, gültig ab 1. Juni 2026, vereinbart zwischen Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. Die Werte gelten für kommunale Krankenhäuser. An Universitätskliniken und bei privaten Trägern gelten eigene Tarifwerke oder außertarifliche Verträge. Zulagen, Dienstvergütungen und Stufensteigerungen nach Berufsjahren sind nicht enthalten.

Was die tatsächliche Vergütung beeinflusst

Tarifbindung oder außertarifliche VergütungBereitschaftsdienst und RufbereitschaftEndoskopisches Spektrum und RufbereitschaftFührungs- und PersonalverantwortungKlinik, MVZ oder Praxisambulante oder stationäre TätigkeitRegion und TrägerschaftBerufserfahrung und EntgeltstufeLeitung der Endoskopie oder eines Zentrumsvariable und erfolgsabhängige Bestandteile
Sie wollen wissen, wo Ihre Position im Markt steht?
Vergütung einordnen lassen

Unsere Leistungen

Was Sanovetis kostenfrei für Ärztinnen und Ärzte tut

Von Ärztinnen und Ärzten gegründet und von einem Facharzt geführt. Mit über 25 Jahren Facharzt-Erfahrung im Team kennen wir ärztliche Karriereentscheidungen nicht nur aus der Vermittlungsperspektive.

Markttransparenz

Wir klären, was hinter einer Position tatsächlich steckt: Spektrum, Dienstbelastung, Teamgröße, Ausstattung und Trägerstruktur.

Passgenaues Matching

Nicht möglichst viele Stellen, sondern wenige, die wirklich passen. Keine Massenmails, keine generischen Vorschläge.

Karriereanalyse

Wir betrachten nicht nur den nächsten Job, sondern den nächsten sinnvollen Karriereschritt und was dafür realistisch ist.

Aktive Suche und Netzwerk

Wir greifen auf den verdeckten Stellenmarkt zurück und sprechen Einrichtungen gezielt an, diskret und ohne Risiko für Ihr aktuelles Arbeitsverhältnis.

Für Ärztinnen und Ärzte entstehen zu keinem Zeitpunkt Kosten: weder für die Beratung noch für die Vermittlung. Vergütet werden wir von der Einrichtung, die einstellt. An unserer Auswahl ändert das nichts: Eine Vermittlung, die nicht hält, nützt keiner Seite.

Wechselmotive

Was Ärztinnen und Ärzte zu uns führt

Selten ist es ein einzelner Grund. Meist ist es ein Satz, den man sich seit Monaten immer wieder denkt.

Häufige Wechselmotive

  • „Ich will ERCP und Endosonographie selbst machen, nicht nur assistieren.“
  • „Die Rufbereitschaft für Blutungen bestimmt zu sehr mein Privatleben.“
  • „Ich möchte Verantwortung für eine Endoskopie übernehmen.“
  • „Ich suche planbare Arbeitszeiten in der ambulanten Endoskopie.“
  • „Ich will mich in Hepatologie oder Onkologie gezielt weiterentwickeln.“
  • „Ich bin bereit für den Schritt in die Ober- oder Chefarztposition.“

Typische Herausforderungen im Alltag

  • Rufbereitschaft mit häufigen nächtlichen Notfallendoskopien
  • Interventionelle Verfahren bleiben dauerhaft anderen vorbehalten
  • Zu wenig Endoskopiepflege für das geplante Programm
  • Stationsarbeit verdrängt die Zeit in der Endoskopie
  • Keine erkennbare Perspektive auf eine Oberarztposition
  • Veraltete Geräte oder kein eigener Durchleuchtungsplatz
  • Dokumentation und Verwaltung kosten Untersuchungszeit
Marktkompetenz

Der Arbeitsmarkt in der Gastroenterologie 2026

Vier Beobachtungen zur Lage in Klinik und ambulanter Versorgung, gestützt auf die Ärztestatistik der Bundesärztekammer und die geltende Bedarfsplanung.

Die Klinik bleibt der größte Arbeitsort

Laut Ärztestatistik der Bundesärztekammer zum 31.12.2025 arbeiten 2.778 der 4.745 berufstätigen Gastroenterologinnen und Gastroenterologen stationär und 1.803 ambulant.

Ambulant auch in Anstellung

Von den 1.803 ambulant Tätigen sind 662 angestellt und 1.141 niedergelassen. MVZ und Praxen sind damit auch ohne eigene Praxis eine realistische Option.

Hinweise auf einen Generationswechsel

2.419 Berufstätige führen die heutige Bezeichnung Innere Medizin und Gastroenterologie, 1.919 den älteren Schwerpunkt Gastroenterologie. Beim älteren Schwerpunkt sind zusätzlich 886 Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand erfasst.

Ambulante Kapazität ist gedeckelt

Die Bedarfsplanungs-Richtlinie des G-BA begrenzt den Anteil der Gastroenterologie an den fachärztlich tätigen Internisten je Raumordnungsregion auf 19 Prozent. Ob zusätzliche ambulante Kapazität entstehen kann, hängt damit von der Region ab.

Zahlen: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabelle 3, Summe der Bezeichnungen Innere Medizin und Gastroenterologie, Innere Medizin und Schwerpunkt Gastroenterologie, Schwerpunkt Gastroenterologie und Teilgebiet Gastroenterologie. Bedarfsplanungs-Richtlinie des G-BA, § 13 Abs. 6. Einordnung qualitativ, keine repräsentative Erhebung.

Den vollständigen Marktbericht finden Sie in unseren Insights.
Aktuellen Marktbericht ansehen

Der Ablauf

So funktioniert die Zusammenarbeit

Persönlich, individuell und kostenfrei. Ohne KI-Chats und ohne Massenversand.

Kennenlernen

Ein vertrauliches Gespräch über Ihre Situation.

Ziele verstehen

Was Sie fachlich und persönlich erreichen wollen.

Optionen finden

Aus dem öffentlichen und dem verdeckten Stellenmarkt.

Anonym prüfen

Wir klären Rahmenbedingungen, ohne Ihren Namen zu nennen.

Gezielt vorstellen

Erst nach Ihrer Freigabe und nur bei passenden Häusern.

Bis zum Abschluss begleiten

Gespräche, Vertrag und Start.

Sie entscheiden jederzeit selbst, wann und an welche Einrichtung Ihre Daten übermittelt werden.

Erfahrungen anderer Ärztinnen und Ärzte

Was andere vorher dachten und was sie danach berichten

Die meisten, die sich bei uns melden, zögern vorher. Nicht wegen des Wechsels, sondern wegen der Frage, was passiert, wenn man sich einer Vermittlung anvertraut. Das sind die fünf Bedenken, die am häufigsten kommen.

Vorher gedacht

Danach erlebt

Ich wollte nicht, dass mein Arbeitgeber davon erfährt.

Es gibt keinen Kontakt zu einer Einrichtung, bevor Sie ihn ausdrücklich freigegeben haben. Auch Ihre Unterlagen gehen erst nach Ihrer Zustimmung heraus. Wer nur sondieren will, kann das tun, ohne sich festzulegen.

Ich wollte keine zehn irrelevanten Stellen geschickt bekommen.

Die Rückmeldungen beschreiben das Gegenteil: wenige, gezielt recherchierte Optionen statt einer Liste offener Stellen. Wer eine bestimmte Ausrichtung sucht, bekommt seltener Vorschläge, dafür passendere.

Ich wusste nicht, ob mir eine Vermittlung überhaupt etwas bringt.

Häufig genannt wird, dass im Gespräch Optionen sichtbar wurden, nach denen die Betreffenden selbst nicht gesucht hätten: andere Versorgungsform, andere Region, andere Ebene.

Ich dachte, das läuft wie bei jeder anderen Personalvermittlung.

Sanovetis wurde von Ärzten gegründet und wird von einem Facharzt geführt. In den Rückmeldungen taucht wiederholt auf, dass die fachliche Einordnung stimmte, dass also verstanden wurde, worin sich zwei scheinbar ähnliche Stellen tatsächlich unterscheiden.

Ich hatte Sorge, nach der Zusage allein dazustehen.

Die Begleitung endet nicht mit der Zusage. Mehrere Ärztinnen und Ärzte haben Sanovetis anschließend an Kolleginnen und Kollegen weiterempfohlen. Das ist der belastbarste Hinweis, den wir haben.

Die Aussagen fassen Rückmeldungen von Ärztinnen und Ärzten zusammen, die über Sanovetis vermittelt wurden. Wörtliche Zitate sind als solche gekennzeichnet.

Offene Frage, die hier nicht steht?
Direkt nachfragen
Vorabklärung

Diese Antworten haben Sie, bevor Sie das erste Gespräch führen

Bevor wir Ihnen eine Position vorschlagen, klären wir mit der Einrichtung die Punkte, die in der Gastroenterologie über den Arbeitsalltag entscheiden.

36Fragen zu Ihrer möglichen Position, von uns geklärt, nicht von Ihnen.
  1. Wir stellen die Fragen bei der Einrichtung
  2. Die Einrichtung antwortet uns verbindlich
  3. Sie entscheiden vor dem ersten Gespräch
01

Die Arbeit selbst

12 Fragen

?Welche endoskopischen Verfahren führen Sie selbst durch, und welchen Anteil haben ERCP und Endosonographie?

  • Gehören Hepatologie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder gastroenterologische Onkologie zum Aufgabenbereich?
  • Gehört die Anleitung von Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten in der Endoskopie zur Aufgabe?
  • Wird Mitarbeit in Tumorkonferenz, Zentrum oder Studien erwartet?

?Wie hoch ist der Anteil an Notfällen und akuten GI-Blutungen?

  • Welcher Anteil der Endoskopien entfällt auf Vorsorge und Nachsorge?
  • Werden Patientinnen und Patienten mit Leberzirrhose oder nach Lebertransplantation betreut?
  • Wie groß ist der onkologische Anteil?

?Wie viele Endoskopieplätze gibt es, und steht ein Durchleuchtungsplatz für die ERCP zur Verfügung?

  • Welche Endosonographie- und Sonographiegeräte sind vorhanden?
  • Wie ist die Endoskopiepflege besetzt, und wie ist die Sedierung geregelt?
  • Wie eng ist die Anbindung an Intensivstation, Viszeralchirurgie und interventionelle Radiologie?
02

Die Belastung

8 Fragen

?Wie ist die endoskopische Rufbereitschaft organisiert, und wie oft führt sie zum Einsatz?

  • Wie verteilt sich die Woche auf Station, Endoskopie und Ambulanz?
  • Werden Dienste in Freizeit ausgeglichen oder vergütet?
  • Sind Teilzeit oder feste Endoskopietage möglich?

?Wie groß ist das ärztliche Team und wie viele Fachärztinnen, Fachärzte und Oberärzte gehören dazu?

  • Wie ist die Besetzung tatsächlich, gemessen an Stellenplan und Realität?
  • Wie sind Vertretungsregelungen und Urlaubsplanung organisiert?
  • Wie arbeiten Ärzteschaft, Pflege und Funktionsdienste zusammen?
03

Die Bedingungen

8 Fragen

?Ist das Haus tarifgebunden und nach welchem Tarifwerk wird vergütet?

  • Wie werden Dienste vergütet und welche Zulagen kommen hinzu?
  • Gibt es leistungsbezogene Bestandteile oder Bonusregelungen?
  • Welche weiteren Leistungen bestehen, etwa betriebliche Altersvorsorge, Fortbildungsbudget oder Unterstützung beim Umzug?

?Wie ist der Standort verkehrstechnisch angebunden und welcher Pendelweg ist realistisch?

  • Gibt es Unterstützung bei Wohnungssuche oder Umzug?
  • Wie sind Kinderbetreuung und Schulen vor Ort?
  • Welche regionalen Alternativen kämen sonst infrage?
04

Die Perspektive

8 Fragen

?Gibt es eine konkrete Perspektive auf eine Ober-, leitende Oberarzt- oder Chefarztposition und in welchem Zeitraum?

  • Welche Verantwortungsbereiche lassen sich übernehmen?
  • Welche Zusatz-Weiterbildungen werden unterstützt und finanziert?
  • Bestehen Möglichkeiten zur Beteiligung an Studien oder Publikationen?

?Wie ist die Abteilung geführt und wie weit reichen Entscheidungswege?

  • Gibt es regelmäßige Fall- und Teambesprechungen sowie strukturiertes Feedback?
  • Wie hoch ist die Fluktuation in der Abteilung?
  • Welche Werte prägen den Arbeitsalltag tatsächlich?

Was sich vorab nicht klären lässt, sagen wir Ihnen offen, statt es zu beschönigen.

Sie müssen diese Fragen nicht selbst stellen. Wir haben die Antworten meist schon, bevor Sie sich vorstellen.

Unverbindlich sprechen
Ihre Ausrichtung

Spezialisierung in der Gastroenterologie

Nach der Facharztanerkennung entscheidet vor allem das eigene Verfahrensspektrum über die nächsten Schritte. Zusatz-Weiterbildungen schärfen das Profil zusätzlich.

Tätigkeitsschwerpunkte und Verfahren

Diese Bereiche prägen gastroenterologische Positionen. Viele sind Inhalt der Facharztweiterbildung; die eigenständige Durchführung interventioneller Verfahren wie der ERCP entwickelt sich häufig erst danach.

Diagnostische Endoskopie (Gastroskopie, Koloskopie)Therapeutische Endoskopie (Polypektomie, Blutstillung, PEG)FrüherkennungskoloskopieERCPEndosonographieHepatologieChronisch-entzündliche DarmerkrankungenGastroenterologische OnkologieAbdominelle SonographieKapselendoskopie und EnteroskopieLeitung einer Endoskopieabteilung

Zusatz-Weiterbildungen nach MWBO

Zusatzbezeichnungen, die für Gastroenterologinnen und Gastroenterologen häufig relevant sind. Ob und unter welchen Voraussetzungen sie erworben werden können, regelt die Landesärztekammer.

ProktologieIntensivmedizinErnährungsmedizinPalliativmedizinInfektiologieTransplantationsmedizinNotfallmedizinKlinische Akut- und NotfallmedizinSuchtmedizinische GrundversorgungGeriatrieÄrztliches QualitätsmanagementKrankenhaushygiene

Weiterbildungszeit laut (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer: 72 Monate im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate in Innere Medizin und Gastroenterologie, 24 Monate in mindestens zwei anderen Facharztkompetenzen des Gebiets sowie je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin. Die Hepatologie ist weder Facharzt- noch Zusatzbezeichnung, sondern inhaltlicher Bestandteil der Gastroenterologie und wird in der Praxis als Tätigkeitsschwerpunkt geführt. Maßgeblich ist immer die Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu Stellen und Karriere in der Gastroenterologie

Kurze Antworten auf die Fragen, die uns Gastroenterologinnen und Gastroenterologen am häufigsten stellen.

Wo finde ich Stellenangebote als Facharzt für Gastroenterologie?

Gastroenterologische Stellen gibt es in Kliniken aller Versorgungsstufen, in MVZ und in Praxen. Ein Teil der Positionen, vor allem auf Leitungsebene, wird vertraulich und ohne öffentliche Anzeige besetzt. Sanovetis vermittelt Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie in Festanstellung und spricht Einrichtungen nur mit Ihrer Freigabe an.

Klinik oder ambulant: Was passt besser zu mir?

Das hängt davon ab, ob Sie interventionelle Endoskopie und eine Leitungslaufbahn anstreben oder planbare Arbeitszeiten suchen. Die Klinik bietet ERCP, Endosonographie und die Stufen bis zur Chefarztposition, dazu meist eine endoskopische Rufbereitschaft. MVZ und Praxis arbeiten mit festen Endoskopieprogrammen in der Regel ohne Nachtdienste; für Koloskopien ist dort eine KV-Genehmigung nötig.

Kann ich ERCP und Endosonographie nach dem Facharzt noch lernen?

Ja, das ist ein häufiger Entwicklungsschritt. Im Muster-Weiterbildungsplan der Bundesärztekammer ist die ERCP als Mitwirkung vorgesehen, für die Endosonographie gilt eine Richtzahl von 100. Die eigenständige Durchführung setzt ein Haus mit ausreichender Fallzahl und Anleitung voraus. Ob das in einer Position realistisch ist, klären wir vorab.

Was verdient man als Gastroenterologin oder Gastroenterologe?

In kommunalen Kliniken richtet sich die Vergütung nach dem TV-Ärzte/VKA, die Entgeltgruppe hängt von der Position ab (Facharzt, Oberarzt, leitender Oberarzt). Hinzu kommt die Vergütung von Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft. Chefarztverträge sowie Vergütungen in MVZ und Praxis werden individuell vereinbart. Die aktuellen Tarifwerte finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

Wie diskret ist die Beratung?

Vollständig vertraulich. Es erfolgt keine Kontaktaufnahme mit einem Arbeitgeber ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis. Ihr Profil geben wir erst weiter, wenn Sie einer konkreten Position zugestimmt haben.

Was kostet mich die Vermittlung?

Nichts. Für Ärztinnen und Ärzte ist unsere Vermittlung vollständig kostenfrei, vergütet werden wir von den Einrichtungen, die eine Stelle besetzen. Es gibt keinen Vertrag und keine Bindung.

Ihre Frage ist nicht dabei? Sprechen Sie uns direkt an. Die Beratung ist für Ärztinnen und Ärzte kostenfrei.

Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beantworten sie im persönlichen Gespräch, kostenfrei und unverbindlich.
Frage stellen

Sie überlegen, ob ein Wechsel für Sie infrage kommt?

Ein erstes Gespräch ist unverbindlich und kostenfrei. Wir ordnen Ihre Situation ein und sagen Ihnen offen, welche Optionen in der Gastroenterologie für Sie realistisch sind.

Sanovetis Ärztevermittlung·info@sanovetis.de·+49 781 95380000

Ärztevermittlung Gastroenterologie · kostenfrei und vertraulich für Ärztinnen und Ärzte

Weiterführend: Gastroenterologie