Für Ärztinnen und Ärzte / Fachbereiche

Nephrologie als Fachgebiet: Gehalt, Arbeitsmarkt und Karrierewege

Sanovetis unterstützt Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin und Nephrologie beim Wechsel in Klinik, Dialysezentrum, MVZ oder Praxis. Dienstmodell, Dialysespektrum und Verantwortung klären wir vorab, vertraulich und für Sie kostenfrei.

Keine Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern ohne Ihre Freigabe.

Nephrologie als Fachgebiet: Gehalt, Arbeitsmarkt und Karrierewege
FachbereichNephrologie, Dialyse und Transplantationsnachsorge
EinsatzorteKlinik, Dialysezentrum, MVZ und Praxis
EbenenFacharzt bis Chefarzt und ärztliche Leitung
Für Ärztinnen und Ärztekostenfrei
Was wir vermitteln

Nephrologische Positionen in vier Versorgungsstrukturen

Welche Ebene es in welcher Struktur gibt. Dialysezentrum meint hier Dialyseeinrichtungen mit Versorgungsauftrag, unabhängig vom Träger. Viele nephrologische Praxen und MVZ betreiben zusätzlich eine eigene Dialyse.

01

Fachärztin und Facharzt

Der Einstieg nach der Facharztanerkennung, in allen vier Strukturen möglich.

Klinik: vermitteln wirMVZ: vermitteln wirPraxis: vermitteln wirDialysezentrum: vermitteln wir
02

Oberärztin und Oberarzt

Oberarztstellen gibt es in nephrologischen Klinikabteilungen und Transplantationszentren.

Klinik: vermitteln wirMVZ: in dieser Struktur nicht üblichPraxis: in dieser Struktur nicht üblichDialysezentrum: in dieser Struktur nicht üblich
03

Leitende Oberärztin, leitender Oberarzt

Vertretung der Chefärztin oder des Chefarztes, vor allem in größeren Abteilungen.

Klinik: vermitteln wirMVZ: in dieser Struktur nicht üblichPraxis: in dieser Struktur nicht üblichDialysezentrum: in dieser Struktur nicht üblich
04

Chefärztin, Chefarzt und ärztliche Leitung

Chefarztposition in der Klinik oder ärztliche Leitung eines MVZ oder Dialysezentrums.

Klinik: vermitteln wirMVZ: vermitteln wirPraxis: in dieser Struktur nicht üblichDialysezentrum: vermitteln wir

In Dialysezentren, MVZ und Praxen gibt es die Oberarztstruktur in der Regel nicht, dort führt der Weg über die ärztliche Leitung. In der Praxis liegt die Leitung beim Inhaber. Wir vermitteln dort Anstellungen, keine Praxis- oder Dialysesitzübernahmen.

Ihre Ebene ist dabei?

Offene Stellen ansehen
Was das für Sie bedeutet

So begleiten wir Ihren Wechsel in der Nephrologie

5.000+
Kontakte zu medizinischen Einrichtungen
Zugang zu einem großen Arbeitgebernetzwerk
25+
Jahre Facharzt-Erfahrung im Team
Einordnung durch Menschen, die den Klinikalltag kennen
Anonym
bis zu Ihrer ausdrücklichen Freigabe
Diskrete Suche, ohne Risiko für Ihre jetzige Position
0 €
für Ärztinnen und Ärzte
Beratung und Vermittlung sind für Sie kostenfrei

Netzwerk und Erfahrung beziehen sich auf die Sanovetis GmbH insgesamt, nicht auf ein einzelnes Fachgebiet.

Stellenqualität

Woran Sie eine gute Stelle in der Nephrologie erkennen

Zwei Einrichtungen schreiben dieselbe Nephrologiestelle aus und meinen verschiedene Arbeitsalltage. Diese sechs Punkte trennen erfahrungsgemäß die passende Position von der, die nach wenigen Monaten zäh wird.

Blutdruckmessung bei einem Patienten in der internistischen Praxis
Rufbereitschaft, konkret beziffertEntscheidend ist nicht, ob es eine Dialyse-Rufbereitschaft gibt, sondern wie oft nachts tatsächlich eine Akutdialyse anfällt, ob Sie dafür ins Haus müssen und wie Rufdienste ausgeglichen werden.
Patienten pro Ärztin und ArztDie QS-Vereinbarung legt fest, ab welcher Patientenzahl eine weitere Ärztin oder ein weiterer Arzt nötig ist. Fragen Sie, wie viele Dialysepatienten Sie selbst betreuen und wer Sie vertritt.
Alle Verfahren oder nur ZentrumDialyseeinrichtungen müssen alle Dialyseformen anbieten, teils über Kooperationen. Ob Peritonealdialyse und Heimhämodialyse im Haus laufen oder ausgelagert sind, prägt Ihr Spektrum erheblich.
Ihr Spektrum, nicht die HauslisteDie Frage ist nicht, welche Verfahren die Einrichtung vorhält, sondern ob Sie selbst Nierenbiopsien, Katheteranlagen, Shuntsonographie oder Apherese durchführen oder nur mitbetreuen.
Anbindung an die TransplantationJede Dialyseeinrichtung braucht eine Kooperation mit einem Transplantationszentrum. Wichtig ist, ob Sie Patientinnen und Patienten für die Warteliste vorbereiten und die Nachsorge selbst führen.
Station, Intensiv und AmbulanzIn der Klinik entscheidet die Verteilung zwischen nephrologischer Station, Konsilen, Nierenersatzverfahren auf der Intensivstation und Ambulanz. Fragen Sie nach dem realen Wochenplan.

Diese Punkte klären wir mit jeder Einrichtung, bevor wir Ihnen eine Stelle vorstellen.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis
Ihr Ansprechpartner

Sie sagen uns, was Sie suchen. Wir sagen Ihnen offen, was der Markt dafür hergibt.

Sanovetis wurde von einem Facharzt gegründet und wird von einem Facharzt geführt. Wer mit uns spricht, muss nicht erst erklären, was Bereitschaftsdienst, Rotation oder Weiterbildungsbefugnis bedeuten. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich, vertraulich und für Sie kostenfrei.

Dr. med. Stefan WaltherGründer und Facharzt für Dermatologie
Ihre Rahmenbedingungen

Ihre nächste Position muss zu Ihrem Leben passen, nicht umgekehrt

Wir suchen nicht irgendeine Stelle, sondern eine, die zu Ihren Bedingungen passt. Markieren Sie, was für Sie gelten soll. Daraus wird Ihr Suchprofil.

Umfang
Dienste
Versorgungsform
Ebene
Ihr Suchprofil

Markieren Sie oben, was für Sie gelten soll.

In der Nephrologie bestimmt die Dialyse den Rhythmus. Viele Einrichtungen dialysieren in mehreren Schichten, teils auch samstags oder nachts. Die QS-Vereinbarung verlangt ärztliche Präsenz und Rufbereitschaft auch im Urlaubs- und Krankheitsfall. Teilzeit ist ambulant oft gut planbar, wenn die Vertretung verlässlich geregelt ist.

Ihre Kombination steht so nicht dabei?

Suchprofil besprechen
Arbeitsumfeld

Klinik, MVZ oder Dialysezentrum: Welches Umfeld passt zu Ihnen?

Laut Ärztestatistik arbeitet rund die Hälfte der Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin und Nephrologie ambulant. Die drei Umfelder unterscheiden sich vor allem in Diensten, Planbarkeit und Verantwortung.

Vergleichen nach

Klinik

Stationäre Nephrologie, Intensivmedizin und Transplantation

Passt zu Ihnen, wenn

  • Sie Akutnephrologie und Intensivmedizin sehen wollen
  • Sie eine Ober- oder Chefarztlaufbahn anstreben
  • Sie an Transplantation oder Weiterbildung mitwirken möchten

Dienste

Bereitschaftsdienst oder Rufbereitschaft, oft mit Akutdialysen auf der Intensivstation. Der Umfang unterscheidet sich zwischen Häusern erheblich.

Planbarkeit

Der Dienstplan bestimmt den Rhythmus, Akutfälle und Konsile verschieben den Tag.

Spektrum

Akutes Nierenversagen, Glomerulonephritiden, kontinuierliche Nierenersatzverfahren, Nierenbiopsien und je nach Haus Transplantation.

Verantwortung

Klar geregelte Stufen vom Facharzt über den Oberarzt bis zur Chefarztposition.

MVZ und Praxis

Nephrologische Sprechstunde im Angestelltenverhältnis

Passt zu Ihnen, wenn

  • Sie chronische Verläufe langfristig begleiten wollen
  • Ihnen planbare Sprechstundenzeiten wichtig sind
  • Sie Hypertonie, chronische Nierenerkrankung und Transplantationsnachsorge ambulant führen möchten

Dienste

Keine Krankenhausdienste. Betreibt die Praxis eine Dialyse, kommt die Rufbereitschaft für die eigenen Dialysepatienten hinzu.

Planbarkeit

Sprechstundenzeiten geben den Takt vor, Teilzeit ist häufiger möglich.

Spektrum

Chronische Nierenerkrankung, Hypertonie, Nachsorge nach Nierentransplantation und Vorbereitung auf die Nierenersatztherapie.

Verantwortung

Verantwortung für einen festen Patientenstamm, im MVZ auch die ärztliche Leitung. In der Praxis ist die Anstellung das Modell.

Dialysezentrum

Ambulante Dialyse mit Versorgungsauftrag

Passt zu Ihnen, wenn

  • Sie Dialysepatientinnen und -patienten kontinuierlich betreuen wollen
  • Sie Heimverfahren und Peritonealdialyse mitgestalten möchten
  • Sie eine ärztliche Leitung anstreben

Dienste

Rufbereitschaft für Notfälle der eigenen Patientinnen und Patienten, je nach Zentrum Schichten bis in den Abend oder die Nacht.

Planbarkeit

Feste Dialyseschichten machen den Tag gut planbar, Samstage können Teil des Plans sein.

Spektrum

Hämodialyse, Hämodiafiltration, Peritonealdialyse, Heimverfahren, Gefäßzugänge und Vorbereitung auf die Transplantation.

Verantwortung

Mitverantwortung für Versorgungsauftrag und Arzt-Patienten-Schlüssel, mit Perspektive ärztliche Leitung.

Der Wechsel zwischen Klinik und ambulanter Dialyse ist in beide Richtungen möglich. Wer aus der Klinik kommt, bringt Akut- und Intensiverfahrung mit, wer aus dem Dialysezentrum kommt, kennt Langzeitbetreuung und Heimverfahren.

Sie sind unsicher, welches Umfeld zu Ihnen passt? Wir besprechen das gern mit Ihnen.

Ihr nächster Schritt

Was wäre für Sie der nächste sinnvolle Schritt?

Was eine Oberärztin tut, wissen Sie besser als wir. Interessanter ist die Frage, welche Richtung Ihnen gerade offensteht und was wir dafür tun können.

Berater von Sanovetis im Gespräch am Telefon

Facharztebene

Mehr Spezialisierung? Eine ambulante Perspektive? Weniger Dienste? Erste Verantwortung im Team?

Unser BeitragWir zeigen Ihnen, welche dieser Richtungen im aktuellen Markt tatsächlich offen sind und in welchen Regionen.

Oberarztebene

Mehr Gestaltungsspielraum? Ein größeres medizinisches Spektrum? Der Einstieg in eine Leitungsfunktion?

Unser BeitragWir fragen vorher ab, ob die nächste Stufe im Haus realistisch erreichbar ist und in welchem Zeitraum.

Leitende Oberarztebene

Mehr Verantwortung für Struktur und Personal? Der Aufbau eines eigenen Bereichs?

Unser BeitragWir sprechen Träger auch dann an, wenn eine passende Position nicht öffentlich ausgeschrieben ist.

Chefarzt oder ärztliche Leitung

Strategische Verantwortung? Der Wechsel in eine andere Versorgungsstruktur? Aufbau statt Verwaltung?

Unser BeitragAuf dieser Ebene wird selten ausgeschrieben. Wir stellen den Kontakt diskret und auf Augenhöhe her.

Noch unklar, welche Richtung für Sie die richtige ist?
Karriereschritt besprechen
Vergütung

Was Sie in der Nephrologie verdienen können

Die Tarifwerte geben Orientierung. Was am Ende auf dem Vertrag steht, hängt von Tarifbindung, Dienstbelastung, Region und Verhandlung ab.

Fachärztin und Facharzt
7.552,19 €
Entgeltgruppe II, Stufe 1
Oberärztin und Oberarzt
9.459,56 €
Entgeltgruppe III, Stufe 1
Leitende Oberärztin und leitender Oberarzt
11.127,50 €
Entgeltgruppe IV, Stufe 1
Chefarzt oder ärztliche Leitung
individuell verhandelt
nicht tariflich geregelt

Grundgehälter nach TV-Ärzte/VKA, jeweils Stufe 1, gültig ab 1. Juni 2026, vereinbart zwischen Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. Die Werte gelten für kommunale Krankenhäuser. An Universitätskliniken und bei privaten Trägern gelten eigene Tarifwerke oder außertarifliche Verträge. Zulagen, Dienstvergütungen und Stufensteigerungen nach Berufsjahren sind nicht enthalten.

Was die tatsächliche Vergütung beeinflusst

Tarifbindung oder außertarifliche VergütungBereitschaftsdienst und RufbereitschaftDialyse-Rufbereitschaft und AkutdialysenFührungs- und PersonalverantwortungKlinik, MVZ oder Praxisambulante oder stationäre TätigkeitRegion und TrägerschaftBerufserfahrung und EntgeltstufeÄrztliche Leitung einer Dialyseeinrichtung oder eines MVZvariable und erfolgsabhängige Bestandteile
Sie wollen wissen, wo Ihre Position im Markt steht?
Vergütung einordnen lassen

Unsere Leistungen

Was Sanovetis kostenfrei für Ärztinnen und Ärzte tut

Von Ärztinnen und Ärzten gegründet und von einem Facharzt geführt. Mit über 25 Jahren Facharzt-Erfahrung im Team kennen wir ärztliche Karriereentscheidungen nicht nur aus der Vermittlungsperspektive.

Markttransparenz

Wir klären, was hinter einer Position tatsächlich steckt: Spektrum, Dienstbelastung, Teamgröße, Ausstattung und Trägerstruktur.

Passgenaues Matching

Nicht möglichst viele Stellen, sondern wenige, die wirklich passen. Keine Massenmails, keine generischen Vorschläge.

Karriereanalyse

Wir betrachten nicht nur den nächsten Job, sondern den nächsten sinnvollen Karriereschritt und was dafür realistisch ist.

Aktive Suche und Netzwerk

Wir greifen auf den verdeckten Stellenmarkt zurück und sprechen Einrichtungen gezielt an, diskret und ohne Risiko für Ihr aktuelles Arbeitsverhältnis.

Für Ärztinnen und Ärzte entstehen zu keinem Zeitpunkt Kosten: weder für die Beratung noch für die Vermittlung. Vergütet werden wir von der Einrichtung, die einstellt. An unserer Auswahl ändert das nichts: Eine Vermittlung, die nicht hält, nützt keiner Seite.

Wechselmotive

Was Ärztinnen und Ärzte zu uns führt

Selten ist es ein einzelner Grund. Meist ist es ein Satz, den man sich seit Monaten immer wieder denkt.

Häufige Wechselmotive

  • „Ich möchte Dialysepatientinnen und -patienten langfristig begleiten, nicht nur akut versorgen.“
  • „Die nächtlichen Akutdialysen sollen nicht mehr meinen Alltag bestimmen.“
  • „Ich will Verantwortung übernehmen, als Oberärztin oder Oberarzt oder in der ärztlichen Leitung.“
  • „Ich möchte Peritonealdialyse und Heimverfahren selbst mit aufbauen.“
  • „Mir fehlt die Anbindung an Intensivmedizin und Transplantation.“
  • „Ich suche eine Stelle, die zu meiner Familie und meinem Wohnort passt.“

Typische Herausforderungen im Alltag

  • Rufbereitschaft für Akutdialysen ohne klaren Ausgleich
  • Viele Patienten pro Ärztin und Arzt bei dünner Vertretung
  • Peritonealdialyse nur auf dem Papier, kaum eigene Fälle
  • Kaum Zeit für die Sprechstunde neben der laufenden Dialyse
  • Konsile im ganzen Haus ohne eigene nephrologische Station
  • Transplantationsnachsorge wird komplett ans Zentrum abgegeben
  • Dokumentation und Qualitätssicherung binden viel Zeit
Marktkompetenz

Der Arbeitsmarkt in der Nephrologie 2026

Vier Entwicklungen, die Stellen in der Nephrologie derzeit prägen. Die Zahlen stammen aus der Ärztestatistik der Bundesärztekammer und der QS-Vereinbarung Blutreinigungsverfahren der KBV.

Die Facharztbezeichnung wächst

Zum 31.12.2025 waren 1.365 Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin und Nephrologie berufstätig, ein Jahr zuvor waren es 1.257.

Die Generation mit Schwerpunkt geht

Mit der früheren Schwerpunktbezeichnung Nephrologie waren Ende 2025 noch 1.375 Ärztinnen und Ärzte berufstätig, 42 weniger als im Vorjahr. 556 Inhaberinnen und Inhaber dieser Bezeichnung sind im Ruhestand oder berufsunfähig.

Angestellt ambulant ist ein großer Markt

Von den Fachärztinnen und Fachärzten für Innere Medizin und Nephrologie arbeiten 678 ambulant, davon 475 angestellt, und 612 stationär. MVZ und Dialysezentren sind damit wichtige Arbeitgeber.

Der Versorgungsauftrag braucht Köpfe

Bei mehr als 30 Dialysepatienten ist eine zweite Ärztin oder ein zweiter Arzt vorgeschrieben, bei mehr als 100 und je weiteren 50 eine weitere Person. Scheidet jemand aus, ist der Ersatz binnen sechs Monaten nachzuweisen.

Quellen: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025 und zum 31.12.2024, jeweils Tabelle 3; KBV, QS-Vereinbarung Blutreinigungsverfahren, Fassung vom 1. April 2026, § 5 Abs. 7. Die Einordnung stammt von Sanovetis.

Den vollständigen Marktbericht finden Sie in unseren Insights.
Aktuellen Marktbericht ansehen

Der Ablauf

So funktioniert die Zusammenarbeit

Persönlich, individuell und kostenfrei. Ohne KI-Chats und ohne Massenversand.

Kennenlernen

Ein vertrauliches Gespräch über Ihre Situation.

Ziele verstehen

Was Sie fachlich und persönlich erreichen wollen.

Optionen finden

Aus dem öffentlichen und dem verdeckten Stellenmarkt.

Anonym prüfen

Wir klären Rahmenbedingungen, ohne Ihren Namen zu nennen.

Gezielt vorstellen

Erst nach Ihrer Freigabe und nur bei passenden Häusern.

Bis zum Abschluss begleiten

Gespräche, Vertrag und Start.

Sie entscheiden jederzeit selbst, wann und an welche Einrichtung Ihre Daten übermittelt werden.

Erfahrungen anderer Ärztinnen und Ärzte

Was andere vorher dachten und was sie danach berichten

Die meisten, die sich bei uns melden, zögern vorher. Nicht wegen des Wechsels, sondern wegen der Frage, was passiert, wenn man sich einer Vermittlung anvertraut. Das sind die fünf Bedenken, die am häufigsten kommen.

Vorher gedacht

Danach erlebt

Ich wollte nicht, dass mein Arbeitgeber davon erfährt.

Es gibt keinen Kontakt zu einer Einrichtung, bevor Sie ihn ausdrücklich freigegeben haben. Auch Ihre Unterlagen gehen erst nach Ihrer Zustimmung heraus. Wer nur sondieren will, kann das tun, ohne sich festzulegen.

Ich wollte keine zehn irrelevanten Stellen geschickt bekommen.

Die Rückmeldungen beschreiben das Gegenteil: wenige, gezielt recherchierte Optionen statt einer Liste offener Stellen. Wer eine bestimmte Ausrichtung sucht, bekommt seltener Vorschläge, dafür passendere.

Ich wusste nicht, ob mir eine Vermittlung überhaupt etwas bringt.

Häufig genannt wird, dass im Gespräch Optionen sichtbar wurden, nach denen die Betreffenden selbst nicht gesucht hätten: andere Versorgungsform, andere Region, andere Ebene.

Ich dachte, das läuft wie bei jeder anderen Personalvermittlung.

Sanovetis wurde von Ärzten gegründet und wird von einem Facharzt geführt. In den Rückmeldungen taucht wiederholt auf, dass die fachliche Einordnung stimmte, dass also verstanden wurde, worin sich zwei scheinbar ähnliche Stellen tatsächlich unterscheiden.

Ich hatte Sorge, nach der Zusage allein dazustehen.

Die Begleitung endet nicht mit der Zusage. Mehrere Ärztinnen und Ärzte haben Sanovetis anschließend an Kolleginnen und Kollegen weiterempfohlen. Das ist der belastbarste Hinweis, den wir haben.

Die Aussagen fassen Rückmeldungen von Ärztinnen und Ärzten zusammen, die über Sanovetis vermittelt wurden. Wörtliche Zitate sind als solche gekennzeichnet.

Offene Frage, die hier nicht steht?
Direkt nachfragen
Vorabklärung

Diese Antworten haben Sie, bevor Sie das erste Gespräch führen

Bevor Sie sich für eine Stelle entscheiden, lohnt der Blick auf diese Fragen. Die fachlichen Punkte klären wir mit der Einrichtung, bevor wir Ihnen eine Position vorstellen.

36Fragen zu Ihrer möglichen Position, von uns geklärt, nicht von Ihnen.
  1. Wir stellen die Fragen bei der Einrichtung
  2. Die Einrichtung antwortet uns verbindlich
  3. Sie entscheiden vor dem ersten Gespräch
01

Die Arbeit selbst

12 Fragen

?Welche Dialyseverfahren führen Sie selbst, Hämodialyse, Hämodiafiltration, Peritonealdialyse oder Heimhämodialyse?

  • Gehören Nierenbiopsien, Katheteranlagen, Shuntsonographie oder Apherese zur Position?
  • Wie verteilt sich die Arbeit auf Sprechstunde, Station und Dialyse?
  • Gehört die Anleitung von Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten oder Pflegefachpersonen zur Aufgabe?

?Wie viele Dialysepatientinnen und -patienten betreut die Einrichtung und wie viele davon Sie selbst?

  • Wie viele Patientinnen und Patienten stehen auf der Transplantationswarteliste oder sind in der Nachsorge?
  • Welche Rolle spielen Glomerulonephritiden, Systemerkrankungen und seltene Nierenerkrankungen?
  • Wie viele Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung werden vor der Dialyse betreut?

?Wie viele Dialyseplätze gibt es und ist eine Erweiterung geplant?

  • Gibt es Nachtdialyse, Heimhämodialyse oder ein Schulungsprogramm für Peritonealdialyse?
  • Welche Sonographie- und Duplexgeräte stehen zur Verfügung?
  • Mit welchem Transplantationszentrum und welchem Krankenhaus besteht eine Kooperation?
02

Die Belastung

8 Fragen

?Wie ist die Rufbereitschaft für Notfalldialysen geregelt und wie oft wird sie in Anspruch genommen?

  • Gehören Samstags- oder Nachtschichten zur Dialyse?
  • Wie werden Dienste vergütet oder in Freizeit ausgeglichen?
  • Wer vertritt Sie im Urlaubs- und Krankheitsfall?

?Wie groß ist das ärztliche Team und wie viele Fachärztinnen, Fachärzte und Oberärzte gehören dazu?

  • Wie ist die Besetzung tatsächlich, gemessen an Stellenplan und Realität?
  • Wie sind Vertretungsregelungen und Urlaubsplanung organisiert?
  • Wie arbeiten Ärzteschaft, Pflege und Funktionsdienste zusammen?
03

Die Bedingungen

8 Fragen

?Ist das Haus tarifgebunden und nach welchem Tarifwerk wird vergütet?

  • Wie werden Dienste vergütet und welche Zulagen kommen hinzu?
  • Gibt es leistungsbezogene Bestandteile oder Bonusregelungen?
  • Welche weiteren Leistungen bestehen, etwa betriebliche Altersvorsorge, Fortbildungsbudget oder Unterstützung beim Umzug?

?Wie ist der Standort verkehrstechnisch angebunden und welcher Pendelweg ist realistisch?

  • Gibt es Unterstützung bei Wohnungssuche oder Umzug?
  • Wie sind Kinderbetreuung und Schulen vor Ort?
  • Welche regionalen Alternativen kämen sonst infrage?
04

Die Perspektive

8 Fragen

?Gibt es eine konkrete Perspektive auf eine Ober-, leitende Oberarzt- oder Chefarztposition und in welchem Zeitraum?

  • Welche Verantwortungsbereiche lassen sich übernehmen?
  • Welche Zusatz-Weiterbildungen werden unterstützt und finanziert?
  • Bestehen Möglichkeiten zur Beteiligung an Studien oder Publikationen?

?Wie ist die Abteilung geführt und wie weit reichen Entscheidungswege?

  • Gibt es regelmäßige Fall- und Teambesprechungen sowie strukturiertes Feedback?
  • Wie hoch ist die Fluktuation in der Abteilung?
  • Welche Werte prägen den Arbeitsalltag tatsächlich?

Was sich vorab nicht klären lässt, sagen wir Ihnen offen, statt es zu beschönigen.

Sie müssen diese Fragen nicht selbst stellen. Wir haben die Antworten meist schon, bevor Sie sich vorstellen.

Unverbindlich sprechen
Ihre Ausrichtung

Spezialisierungen in der Nephrologie

Die Nephrologie reicht von der konservativen Betreuung chronischer Nierenerkrankungen über alle Dialyseverfahren bis zur Transplantationsnachsorge. Diese Schwerpunkte und Zusatz-Weiterbildungen prägen das Profil.

Tätigkeitsschwerpunkte und Verfahren

Inhalte der Facharztweiterbildung, die Stellen häufig als Schwerpunkt ausweisen.

HämodialyseHämodiafiltrationPeritonealdialyseHeimhämodialyseAkutdialyse und kontinuierliche VerfahrenTransplantationsvor- und NachsorgeHypertonieGlomerulonephritiden und SystemerkrankungenApherese und ImmunadsorptionNierenbiopsieGefäßzugang und ShuntsonographieChronische Nierenerkrankung

Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildungen nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung, die für Nephrologinnen und Nephrologen relevant sein können.

IntensivmedizinTransplantationsmedizinDiabetologieKlinische Akut- und NotfallmedizinNotfallmedizinInfektiologieImmunologieHämostaseologiePalliativmedizinGeriatrieErnährungsmedizinKrankenhaushygieneÄrztliches Qualitätsmanagement

Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer umfasst die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie 72 Monate, davon 36 Monate in der Nephrologie. Pflichtabschnitte sind außerdem 6 Monate Dialyse, 6 Monate Notfallaufnahme und 6 Monate Intensivmedizin. Hypertensiologie ist keine Zusatz-Weiterbildung nach MWBO, die Behandlung der arteriellen Hypertonie ist Inhalt der nephrologischen Facharztweiterbildung. Maßgeblich ist immer die Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu Stellen und Karriere in der Nephrologie

Kurze Antworten auf Fragen, die uns Nephrologinnen und Nephrologen vor einem Wechsel häufig stellen.

Welche Karrierewege gibt es nach dem Facharzt für Nephrologie?

Nach der Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie gibt es zwei Hauptwege: in der Klinik über Oberarzt und leitenden Oberarzt bis zur Chefarztposition, ambulant über die Tätigkeit im MVZ oder Dialysezentrum bis zur ärztlichen Leitung. Zusatz-Weiterbildungen wie Intensivmedizin oder Transplantationsmedizin schärfen das Profil.

Was unterscheidet die Arbeit in Klinik und Dialysezentrum?

In der Klinik stehen akutes Nierenversagen, Intensivpatienten, Konsile und Nierenbiopsien im Vordergrund, dazu kommen Bereitschaftsdienste. Im Dialysezentrum betreuen Sie einen festen Stamm chronisch kranker Patientinnen und Patienten in planbaren Schichten, mit Rufbereitschaft für Notfälle. Ein Wechsel ist in beide Richtungen möglich.

Wie sehen Dienste in der Nephrologie aus?

In Kliniken gehören Bereitschaftsdienst oder Rufbereitschaft dazu, häufig mit Akutdialysen auf der Intensivstation. Dialyseeinrichtungen müssen nach der QS-Vereinbarung Blutreinigungsverfahren ärztliche Präsenz und Rufbereitschaft sicherstellen, auch bei Urlaub und Krankheit. Wie oft der Ruf tatsächlich zum Einsatz führt, unterscheidet sich stark.

Was verdient eine Fachärztin oder ein Facharzt für Nephrologie?

In kommunalen Kliniken gilt der TV-Ärzte/VKA, die aktuellen Entgeltstufen finden Sie im Abschnitt zum Gehalt auf dieser Seite. Dialysezentren, MVZ und Praxen anderer Träger vergüten nach Haustarif oder Einzelvertrag. Dienste, Leitungsverantwortung und Region beeinflussen die Höhe.

Wie diskret ist die Beratung?

Vollständig vertraulich. Es erfolgt keine Kontaktaufnahme mit einem Arbeitgeber ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis. Ihr aktueller Arbeitgeber erfährt nichts von Ihren Überlegungen, und Sie entscheiden bei jeder Stelle selbst, ob Ihr Profil weitergegeben wird.

Was kostet mich die Vermittlung?

Nichts. Für Ärztinnen und Ärzte ist unsere Vermittlung vollständig kostenfrei, vergütet werden wir von den Einrichtungen, die eine Stelle besetzen. Es gibt keinen Vertrag und keine Bindung.

Ihre Frage ist nicht dabei? Sprechen Sie uns direkt an. Die Beratung ist für Ärztinnen und Ärzte kostenfrei.

Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beantworten sie im persönlichen Gespräch, kostenfrei und unverbindlich.
Frage stellen

Sie überlegen, ob ein Wechsel in der Nephrologie für Sie infrage kommt?

In einem ersten Gespräch klären wir, welche Struktur, welches Dienstmodell und welches Spektrum zu Ihnen passen. Vertraulich, unverbindlich und für Sie kostenfrei.

Sanovetis Ärztevermittlung·info@sanovetis.de·+49 781 95380000

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Weiterführend: Nephrologie